Mittwoch, 4. März 2015

[Monatsüberblick] Februar 2015


Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit habe ich mich mal wieder dazu durchgerungen/durchringen müssen und ein Buch abgebrochen. Es hat mich einfach nicht gepackt und das, obwohl ich schon über 200 Seiten gelesen hatte. Um welches Buch es geht, könnt ihr selbst sehen:


Februar 2015
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Gelesene Bücher:  4 Bücher +  1 abgebrochenes Buch
Gelesene Seiten:  1604 Seiten
Buch des Monats:
Johnson, Maureen - Die Schatten von London ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Flop des Monats: 
Dellaira, Ava - Love Letters to the Dead (nach 228 Seiten abgebrochen)

 
Lesestatistik

Miedler, Nora - Funkentanz  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Johnson, Maureen - Die Schatten von London (01) Die Schatten von London  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Bergin, Virginia - Rain (01) Das tödliche Element ♥ ♥ ♥
Clark, Janet - Finstermoos (2/4) Am schmalen Grat ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Dellaira, Ava - Love Letters to the Dead (nach 228 Seiten abgebrochen)



Im März wird es spannende Neuigkeiten, denn eine Rezension von mir wird nicht nur online erscheinen. Mehr dazu dann aber später :)



 

Dienstag, 3. März 2015

[Gastrezension] Miedler, Nora - Warten auf Poirot

Gastrezension von Starbucks


Frauenkrimi im mehr oder weniger klassischen Stil

Ich habe Nora Miedlers „Warten auf Poirot“ als Hörbuchfassung im Mono Verlag gehört. Es handelt sich dabei um eine gekürzte Lesung auf 4 CDs. Das Cover ist düster, vielleicht zu düster, denn die Geschichte selbst ist es eigentlich nicht, un eben erst sehe ich, dass ein Auto im Schnee dort zu sehen ist. Ein Hingucker ist dies für mich nicht.

Zum Inhalt: „Warten auf Poirot“ ist ein Krimi im klassischen Sinne: Fünf Frauen machen Urlaub auf einer Berghütte, eine wird im Dunkeln ermordet, die anderen vier haben keinen Kontakt zur Außenwelt und wissen, dass unter ihnen die Mörderin ist. Nun beginnt die Suche in der Psyche der Damen, und es tun sich Abgründe auf…. Es wird klar, dass hier nicht vier Freundinnen zusammen sind, sondern Frauen, die allein die Bequemlichkeit noch als Clique zusammen hält.

Während der Abend fortschreitet, die Damen aus ihrem Leben erzählen oder etwas spielen, wird hier einiges enthüllt. Jede hätte vielleicht Gründe, die Tote umzubringen, aber Charlie hat es sich genau vorher in allen Einzelheiten vorgestellt. Wäre es zu leicht, sie zu verdächtigen, oder war sie es vielleicht, die es sich am meisten gewünscht hat?

Das Ende hat dann nichts Großes mehr enthüllt, die Damen schieben sich immer wieder die Schuld zu, aber dann kommt auch nicht viel mehr. So ist dies ein ordentlicher Krimi, aber für mich nichts Besonderes.

Mein wichtigster Kritikpunkt ist die Hörbuchfassung selbst. Gesprochen wird der Roman von der Autorin selbst. Hier sind eben nur Frauen die sprechenden Charaktere, aber die Mutter am Anfang z.B. ist mit reichlich übertriebener Stimme dargestellt. Außerdem hat die Autorin einen Hang zum Lispeln, der an manchen Stellen durchkommt und wirklich stört. Man muss das immer wieder ausblenden. Die Wahl einer anderen Sprecherin wäre hier angebracht gewesen.

Fazit: Insgesamt ist das Hörbuch, obwohl gekürzt, schlüssig und gut hörbar. Die Spannung hält sich in Grenzen. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.


  • Audio: 4 CDs - ca. 320 min
  • Verlag: MONO VERLAG; Auflage: 1 (19. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 390272739X
  • ISBN-13: 978-3902727398


Montag, 2. März 2015

[Rezension] Clark, Janet - Finstermoos (2/4) Am Schmalen Grat

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Aller Frevel Anfang" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


Basti, Valentin und Luzie leben in Finstermoos, einem Ort, in dem zurzeit eine Menge Unruhe herrscht. Ein umstrittenes Bauprojekt, ein Leichenfund eines Babys und nun ist auch noch eine Touristen verschwunden, die scheinbar jedoch nicht als Urlauberin nach Finstermoos gekommen war. Ihre Tochter macht sich mit den zuvor erwähnten Jugendlichen in die Berge auf, um ihre Mutter zu suchen, doch das scheint zumindest einer Person nicht zu behagen und so erleben die Vier einige mysteriöse "Unfälle".



Der im Januar erschienene Auftakt der Reihe ist noch recht frisch in Erinnerung und somit erfolgte ein nahtloser Einstieg in diese Fortsetzung. Hinzu kommt, dass die Autorin den ersten Band auf zwei Seiten zusammengefasst und der Verlag diese tolle Grafik entworfen hat (zum Vergrößern einfach drauf klicken):

©  Loewe Verlag
Nachdem der erste Band für Basti, Luzie, Valentin und Mascha in einer sehr unangenehmen Situation mit einer Seilbahn endete, geht es nun genauso misslich weiter. Maschas Mutter ist weiterhin verschwunden, die private Suche der vier Jugendlichen erfolgt recht holprig mit zahlreihen Verletzungen, gefährlichen Gegebenheiten und auch Nic ist mittlerweile auf der Suche - nach seinen Freunden. Die Berge bieten selbstverständlich auch genügend gefährliche Umstände, wie z.B. Wetterumschwung, wilde Tiere oder unebenes Gelände. Langweilig wird den Teenagern auf dem Berg jedenfalls nicht und genauso ergeht es dem Leser.

Janet Clark konnte die Stimmung aus dem ersten Band problemlos in den neuen Roman transferieren. Gefährliche Szene, schlimme Unfälle, Ungereimtheiten und ein kleines Liebeschaos sorgen für spannende Unterhaltung unter dem Deckmantel der bekannten, etwas düsteren Finstermoos-Atmosphäre. Dieses in der Gesamtheit sowie Einblicke in die nahe Zukunft, die es bereits im ersten Band gab, sorgen dafür, dass man das Buch nicht zu Seite legen kann und will.

Die Handlung wird erneut aus unterschiedlichen Sichten geschildert. Jeder kommt einmal zu Wort, wodurch der Leser einen guten Gesamteindruck erhält. Alle Fakten führen dazu, dass man beim Lesen zu spekulieren anfängt. Sind die Unfälle wirklich Missgeschicke, wo steckt Maschas Mutter, was bedeutet belauschte Gesprächsfetzen und aufgegriffene Zeichnungen. Es gibt genug Input fürs Gehirn während des Lesens und zahlreiche Gedanken zum Jonglieren.

Fazit: Clark hat sich noch einmal gesteigert, den Finstermoos Band 2 ist noch spannender und unterhaltender als der Beginn. Nichts Genaues weiß man nicht und trotzdem fesselt die Story und ich bin wirklich sehr daran interessiert, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Ich zähle bereits die Wochen bis zum Erscheinungstermin des dritten Bandes im Juni.

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Loewe (9. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785577494
  • ISBN-13: 978-3785577493
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • www.finstermoos.de 
  • Verlagsseite zum Buch
  • Verlag:



Die Thrillerreihe in der Übersicht:

Band 1: „Aller Frevel Anfang (Januar 2015)
Band 2: „Am Schmalen Grat (März 2015)
Band 3: „Im Angesicht der Toten (Juni 2015)
Band 4: „Bedenke das Ende“ (September 2015)



Außerdem als eBook erhältlich:
eine Kurzgeschichte zum Auftakt der neuen Finstermoos-Serie



Samstag, 28. Februar 2015

[In my Mailbox] KW # 9/2015


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon


Reitmeyer, Andrea/Römmer, Dirk - Emily, der Wind und die Wellen / Emily, de Wind und de Wellen






Freitag, 27. Februar 2015

[Gastrezension] Bussi, Michel - Das Mädchen mit den blauen Augen

Gastrezension von Tausend Bücher

Im Jahr 1980 kommt es bei einem Passagierflug ganz plötzlich zum Absturz. Keiner der Passagiere überlebt, bis auf ein kleines Baby, das wie durch ein Wunder unversehrt bleibt. Als später im Krankenhaus die Identität des kleinen Mädchens geklärt werden soll, stellt sich heraus, dass zwei fast gleichalte Babys in dem Flugzeug waren: Lyse-Rose de Carville und Emilie Vitral. Die Eltern beider Babys sind im Flugzeug ebenfalls umgekommen, die einzigen Verwandten die Großeltern und jeweils ein Geschwisterchen, die das Baby für sich beanspruchen. Doch handelt es sich bei dem Baby um Lyse-Rose oder Emilie? Der einzige Hinweis sind die blauen Augen des kleinen Mädchens..

18 Jahre später lüftet ein Privatdedektiv endlich das Geheimnis um Lylie, die zwar einer der Familien zugesprochen wurde, aber immernoch nicht weiß, ob sie eigentlich Lyse-Rose oder Emilie ist. Und er wird kurz nach seiner Enthüllung ermordert..

Das Buch hat für mich irgendwie diesen typischen französischen Stil, gefühlvoll, leicht melancholisch und trotzdem spannend. Der Schreibstil ist ebenso und hat mir richtig gut gefallen. Es wird aus der 1998er-Gegenwart erzählt, in der Lylie, wie sie nun oft genannt wird, immernoch damit zu kämpfen hat, wer sie eigentlich ist. In diese Gegenwartserzählungen mischen sich Aufzeichnungen des Privatdetektives Grand-Duc, der kurz nachdem er das Geheimnis endlich gelüftet hat, ermordet wurde. Und hier geht die Spannung erst richtig los! Was wusste Grand Duc, was ihm das Leben kostete? Wer ist Lylie wirklich? Dabei holt Grand-Duc in seinen Aufzeichnungen, die man nur häppchenweise serviert bekommt, ganz weit aus und fängt komplett am Anfang seiner Ermittlungen an, berichtet vom Flugzeugabsturz und Details, die er damals entdeckt hat. Gleichzeitig spielen sich in der Gegenwart parallel auch mehrere Dinge ab, bei denen auch Lylies Vielleicht-Geschwister Marc und Malvina involviert sind. Und auch die beiden Großmütter spielen eine größere Rolle, als zunächst erwartet, gepickt von Geld, Intrigen und Geheimnissen.

Richtig schön fand ich, dass das Buch erst langsam loszugehen schien, man in die Geschichte langsam hineingeführt wurde und mit jeder Seite Spannung hervorgerufen, gleichzeitig auch ein Puzzelteil hinzugefügt wurde. Und je weiter ich gelesen habe, desto schneller ging es plötzlich, bis sich die Ereignisse überschlagen haben. Eine wirklich tolle Spannungskurve! Und dabei wurde die ganze Zeit trotzdem der selbe gefühlvolle Stil beibehalten, wie ein roter Faden, an dem sich die Geschichte entlangschlängelt. Und auch viele Überraschungen parat hielt. Es war wirklich kein bisschen voraussehbar, ich war immer wieder aufs neue von den Wendungen überrascht!

Die Protagonisten sind allesamt geheimnisvoll, da jeder von ihnen seine eigenen Geheimnisse hat. Und obwohl man so vieles nicht über sie erfährt fühlt man sich beim Lesen aber dennoch nicht außen vor, sondern mitten drin in der Geschichte, was ich sehr gelungen finde.

Fazit: Das Buch hat mich nicht nur positiv überrascht, sondern mit seiner spannenden, geheimnisvollen und lieblichen Erzählweise wirklich gegeistern können. Ich war mir vorher nicht ganz sicher, was mich erwarten wird, da ich das Buch nicht so richtig einsortieren konnte. Und letztendlich hatte ich damit recht, man kann das Buch nicht so wirklich einsortieren, denn es ist von allem ein bisschen- romantischer Liebesroman, fesselnder Krimi, spannende Detektivgeschichte und verstrickter Familienroman. Und da mich dieses "von allem ein bisschen" total überzeugen konnte, gibts von mir eine ganz klare Leseempfehlung! Für mich ein echter Geheimtipp! :)

  • Gebundene Ausgabe: 412 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 5 (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352008760
  • ISBN-13: 978-3352008764
  • Verlagsgruppe:


Donnerstag, 26. Februar 2015

[Autoren 1x1] Elisabeth Herrmann

 proudly presents:



Elisabeth Herrmann


© Boris Breuer


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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Seit ich denken kann. Mein erstes Buch habe ich abgeschrieben: Oscar Wildes "The Canterville Ghost" aus der Leihbücherei - ich wollte die Geschichte einfach behalten.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Weil ich meine Geschichten erzählen kann und mich im besten aller Fälle nichts anderes davon abhält. Leider tritt der beste aller Fälle nur ein, wenn ich das Telefon abschalte und in die Berge flüchte ...

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Liebe, Kälte, Tod - und wieder zurück.
"Der Schneegänger".

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Die habe ich nicht. Bei mir zuhause, bei meinem Vater in der Wetterau, gerne ein paar Tage im Süden - Hauptsache, es sind Tisch und Stuhl vorhanden.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Glaubt an eure Geschichten. Und nur an sie. Nicht an die, die andere euch erzählen - wie schwer es ist, Autor zu werden, was der "Markt" will, was gerade in und out ist --- bullshit. Was zählt, ist eure Story. Glaubt an sie. Verratet sie nicht.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Dunkelviolett

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Glühbirnenbemalerin

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Sushi, Mousse au chocolat. Eins nach dem anderen natürlich.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Krimis und Thriller, Fantasy - Game of Thrones z.B. alle zehn Bände jetzt schon zum zweiten Mal.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Gesundheit für mich und die Menschen, die ich liebe. Ein Mal die Südsee sehen.


Diese Bücher von Elisabeth Herrmann könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Elisabeth, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 25. Februar 2015

[Rezension] Heger, Ann Katrin - Wilde Vorlesegeschichten - Piraten, Ritter, Räuberbanden

Gastrezension von Starbucks


Durchaus nicht nur für wilde Jungs

In den „Wilde(n) Vorlesegeschichten – Piraten, Ritter, Räuberbanden“ von Ann-Katrin Heger geht es ganz schön rund. Das Buch, das sich auch „Die Vorlese-Mitmach-Reihe“ nennt und das für Kinder ab 4 Jahren gedacht ist, ist sehr ansprechend und für mich auch mit ganz neuen Ideen und einer spannenden Herangehensweise ausgestattet.


Zum Inhalt: Insgesamt enthält das Buch zehn kurzweilige Geschichten um Räuber, Piraten und Ritter, also typische Jungenthemen. Da aber auch Mädchen hier Piraten sind und die Geschichten auch sonst so nett geschrieben sind, sind meiner Meinung nach auch Mädchen hier genau richtig und angesprochen.

Das Buch ist ein Mitmachbuch. Es gibt drei verschiedenfarbige Smileys mit Anregungen: Der orangefarbene Smiley oder Farbklecks bietet Rätselfragen und Redeanlässe, der blaue biete Suchbilder und mehr, der grüne fordert zum Bewegen oder zu anderen Aktionen auf, und das alles immer passend zum Thema und zur Geschichte. Tolle Bilder geben viel Raum für eigene Entdeckungen.

Am Anfang gibt es ganz viele Anregungen für den Vorleser, über die man sich vielleicht gar keine Gedanken gemacht hat. Ich lese nur hin und wieder vor und war dankbar für die Tipps. Und das Tolle an diesem Buch: Hat man einmal mit den Smileys oder Farbklecksen gearbeitet, werden einem diese kleinen Aufgaben auch für andere Vorlesebücher einfallen, die nicht mit diesen tollen Ideen gespickt sind.

Aber das ist noch nicht alles: Auf den letzten beiden Seiten gibt es dann noch zehn Tipps zum Vorlesen. Auch diese haben mir sehr gut gefallen. 

Fazit: Hauptberufliche Mamis haben vielleicht all diese Tipps und Aktivitäten bereits verinnerlicht, aber ich habe hier gute Ideen bekommen. Die Geschichten sind toll (auch mit Lerneffekten), die Ideen leiten zur Aktivität an, die Bilder regen zum genauen Hinschauen an – das Buch ist rundherum gut gelungen. Es bekommt daher von mir die volle Sternzahl.

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Ellermann (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770727320
  • ISBN-13: 978-3770727322
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Verlag:


Dienstag, 24. Februar 2015

[Die Story hinter dem Buch] Katrin Lankers - Verrückt nach New York




heute:



Katrin Lankers - Verrückt nach New York

 


„Ich hatte noch nicht viel von New York gesehen, aber mein erster Eindruck war noch viel atemberaubender, als ich es mir vorgestellt hatte: Überall Hochhäuser, die in den Himmel zu wachsen schienen, auf den Straßen ein Verkehrsinfarkt aus hupenden gelben Taxis und Bussen, zwischen denen sich selbstmörderische Radfahrer hindurch schlängelten, und Menschen, überall Menschen aller Nationalitäten, die im Laufschritt mit Handys, Kaffeebechern und Aktenkoffern jonglierten, als würden sie einer geheimen Choreografie folgen. Es war laut, schnell und unfassbar groß – einfach großartig! Wenn man also von der unbedeutenden Tatsache absah, dass ich im vermutlich dreckigsten, fiesesten Appartement der ganzen Stadt gelandet war, lief alles genau nach Plan!“

So beginnt Maxis Story in „Verrückt nach New York“, dem Auftakt zu meiner neuen vierteiligen Serie, die in meiner absoluten Lieblingsmetropole spielt. Und dieser vibrierende Eindruck ist genau das, was mich gleich von meinem ersten Besuch in der Mega-City an in ihren Bann gezogen hat. Inklusive dem total versifften Appartement, in dem ich genau wie Maxi gewohnt habe, mit den fiesesten Mitbewohnern, die man sich nur vorstellen kann, und jeder Menge New Yorker Küchenschaben - ich weiß also, wovon ich schreibe!

Ein Drink mit Aussicht aufs Empire State Building in der Rooftop Bar 230 Fifth

Dabei war ich anfangs nicht sofort begeistert, als der Verlag mich bat, eine Serie zu schreiben, die in New York spielt. Denn dass ich selbst dort gelebt habe, ist schon eine Weile her, und New York verändert sich schneller, als man Big Apple sagen kann. Doch schließlich ließ ich mich überzeugen. Zum Glück! Denn dummerweise lässt sich das New-York-Feeling nur sehr bedingt am Computer recherchieren. Und ebenfalls zu meinem Glück habe ich eine ziemlich verrückte beste Freundin (fast so verrückt wie die Mitbewohner in der Haus-WG, in die Maxi nach anfänglichen Schwierigkeiten einzieht), die, als ich ihr meine Sorgen schilderte, bloß sagte: Wann fliegen wir nach New York? (Was, wie ich finde, ein echter Freundschaftsbeweis ist! Und passenderweise geht es in „Verrückt nach New York“ in erster Linie um das Thema Freundschaft.) So landeten wir also im vergangenen Januar zwischen zwei Schneekatastrophen in New York.

Blick von Williamsburg nach Manhattan samt bibbernder Katrin

Jeden Tag legten wir etwa 20 Kilometer zu Fuß zurück – bei minus 20 Grad. Ich habe fast 1000 Fotos geknipst. Und wir haben mehr Ecken von New York kennen gelernt, als ein Durchschnitts-New-Yorker in einem ganzen Jahr, würde ich schätzen. (Fast) alles, was ihr in „Verrückt nach New York“ nachlesen könnt, habe ich in dieser einen Woche selbst ausprobiert. Ich habe „Cronuts“ gegessen (zumindest habe ich es versucht, bis meine Zähne von dem ganzen Zucker zusammengeklebt sind), war nachts am Gericht, habe bei einer Japanerin mit Fellmütze und ihrem Kombucha-züchtenden Freund in einem ehemals von ihnen besetzen Haus zu Abend gegessen, habe Grünkohl-Smoothies getrunken (brr!) und eine Galerie entdeckt, in der ausschließlich weiße Bilder ausgestellt wurden (was es damit auf sich hat, müsst ihr bitte selbst nachlesen) … Ach ja, und ich habe mein neues Lieblingsviertel in New York erkundet: Williamsburg, wo Maxis Geschichte angesiedelt ist. So cool, so trendy, so lässig, so New York!

Ich bei dem Versuch einen Cronut zu essen.

Als wir wieder in Deutschland landeten, hatte ich nicht nur genug Stoff für mindestens vier Bände „Maxi and the City“-Feeling im Gepäck, sondern war selbst wieder total „verrückt nach New York“. Viele von meinen (und Maxis) Lieblingsplätzen könnt ihr übrigens in dem kostenlosen Bonus-eBook „Verrückt nach New York – Tipps und Trends aus der Lifestyle-Metropole“ kennen lernen. Und wenn ihr Maxis Story gelesen habt, wette ich, dass ihr auch ganz bald „verrückt nach New York“ sein werdet … vielleicht treffen wir uns ja dann dort!

geschrieben von Katrin Lankers



  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1 (Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649617587
  • ISBN-13: 978-3649617587
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre



  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1 (Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649617595
  • ISBN-13: 978-3649617594
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre