Samstag, 20. September 2014

[In my Mailbox] KW # 38/2014


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Lahmer, Melanie - Knochenfinder
Peters, Katharina - Herztod
Vreeswijk, Helen - Im Visier des Stalkers
Stevens, Chevy - Still Missing - Kein Entkommen
Masterman, Becky - Der stille Sammler
Kepler, Lars - Joona Linna (02) Paganinis Fluch

Lanfermann, Mechthild - Wer ohne Liebe ist



Freitag, 19. September 2014

[Gastrezension] Dicker, Joël - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Gastrezension von Sabine von Das Niliversum

Das Jahr 2008 in dem kleinen, beschaulichen Städtchen Aurora an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gemüter der Bewohner, ja ganz Amerika werden erhitzt, erschüttert durch das Entdecken der Leiche eines vor 33 Jahren verschwundenen Mädchens: Nola, das einstmals unbeschwerte, hübsche 15jährige Mädchen verschwand unter mysteriösen Umständen und wurde bis zu diesem Zeitpunkt nicht gefunden. Doch nun wurde sie entdeckt, besser, ihre Leiche. Und zwar im Garten des Schriftstellers Harry Quebert, der just zur damaligen Zeit einen Riesenbestseller schrieb, zu dem viele aufschauen, von den Bewohnern zum Teil verehrt. Doch nun scheint alles nur Schall und Rauch zu sein und sein Buch ein Hinweis auf seine Schuld am Tod des Mädchens vor 33 Jahren.

Ein ehemaliger Schüler Harry Queberts, Marcus Goldman, wird ebenso erschüttert von diesen Anschuldigungen und hat es sich auf die Fahne geschrieben, Harry Queberts Unschuld zu beweisen. Denn davon ist er felsenfest und zunächst unerschütterlich überzeugt, dass sein Mentor, sein strahlendes Schriftstellervorbild gänzlich unschuldig sein muss!

Er selbst befindet sich nach einem schriftstellerischen Höhenflug der Marke Raketenstart im rapiden Sturzflug, er ist in einer Schaffenskrise gefangen und hinterfragt sein sogenanntes Talent und glaubt nicht zuletzt, dass ihm die Aufklärung dieses Falls zu neuem Ruhm und neuer Ehre gereicht.
Doch die Wahrheit, sie ist kein Wunschkonzert. Die Wahrheit schmerzt so manches Mal mehr, als wir es gern hätten. Auch im Fall von Harry Quebert, wo nichts am Ende so ist, wie es zunächst scheint.

Meine Meinung:
Nicht nur die Figuren im Buch fallen hart auf den Boden der Tatsachen…
Was war ich aufgeregt, als die liebe Claudia von Claudias Bücherregal Gastrezensenten für dieses Buch suchte. Es war ein Riesenwunsch von mir, es zu lesen. Der Hype war ja auch groß genug und ich dachte mir, wenn so viele so unendlich begeistert sind, dann werde ich das auch sein. Wieso nur lass ich mich immer und immer wieder darauf ein? Nun ja, ums gleich vorweg zu nehmen, ich bin nicht so unendlich begeistert. Von mir wird es keine ellenlangen Lobeshymnen geben. Leider.

Zunächst bin ich mit Feuereifer an dieses Buch herangegangen, mit glühenden Wangen, strahlenden Augen, wie ein Kind habe ich es betrachtet, mich darauf eingestellt, den Hammer des Jahres in Händen zu halten. Allein das Ausmaß, 736 Seiten, haben mich jubilieren lassen. Ich mag nun mal dicke, lange Bücher. Aber dann sollte auch wirklich was geboten sein, auf so vielen Seiten. Das war es also nicht in erster Linie, was mich auf den Boden der Tatsachen holte.

Auch nicht die Gestaltung, dass man durch die Löcher quasi auf Seiten dahinter blickt, quasi wie ein heimlicher Blick durchs Schlüsselloch. Zumindest an manchen Stellen. Die Idee fand ich lustig, interessant, machte das Buch auch damit noch zu etwas feinem.

Doch je weiter ich las, umso genervter wurde ich. Es dauerte mir einfach alles viel zu lange. Ja, es sind 33 Jahre. Ja, es lag vieles im Argen und musste mühsam ans Licht gebracht werden. Doch ganz ehrlich? Nachdem der 3. Verdächtige hervorgezaubert wurde, habe ich die Augen verdreht. Und wäre dies nicht eine Gastrezension gewesen, sondern mein reines Vergnügen, hätte es mich spätestens da zur Aufgabe gebracht.
Es war einfach zu viel des Guten! Es wurden wirklich Mordverdächtige aus dem Hut gezaubert, wie die weißen Kaninchen. Ich habe zwischenzeitlich mit mir selbst innerlich schon Wetten abgeschlossen, wer denn als nächster dran ist, ein wirklich sehr schlüssiges Motiv und auch die Möglichkeiten gehabt zu haben, das Mädchen umzubringen.

Nun gut, es gibt eine Story, die –wäre sie nicht ganz so ausgeschlachtet worden- bestimmt viel besser bei mir angekommen wäre. Die Story, was es mit dieser Nola und dem Schriftsteller Harry Quebert und Auroras Bewohnern denn nun im Endeffekt so auf sich hatte. Weil die unterm Strich eben schon nicht schlecht ausgedacht ist, habe ich mir überlegt, diesem Buch doch noch 4 Sterne zu geben.

Auch muss man dem Autor zu Gute lassen, dass er die Protagonisten wirklich äußerst gut ersonnen hat. Sie sind lebhaft, besitzen Tiefe, es hätten nur ein paar weniger sein sollen, dann wäre das ganze nicht so wuselig geraten, für meine Begriffe!

Auch das kleinstädtische, den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts entsprechend, wurde für mich sehr deutlich dargestellt, man sieht es wirklich fast vor sich, das Diner, so typisch für Amerika, dass man glaubt, schon zig mal in so einem seinen Burger bestellt zu haben und die Stammkunden dort zu kennen. Diese ach so gläubigen, moralisch einwandfrei handelnden Kleinstädter, die so manche Leiche im Keller haben (buchstäblich), das mag ich eigentlich sehr, weil es sich für Krimis besonders gut eignet. Und in dem Fall der bildhübschen Aurora lässt es auch viel Raum für Spekulationen, zu was so ein Mädchen alles fähig ist, was hinter der Fassade wirklich steckt.

Ich würde mir wünschen, dass Joel Dicker gern noch mehr knifflige „Fälle“ ersinnt, aber vielleicht sollte er einfach weniger Figuren verarbeiten, ins Spiel bringen, bzw. weniger in den Vordergrund stellen, sondern manchem Typ einfach das Leben als Statist zugestehen. Das würde einem Buch wie diesem einfach besser stehen.

Fazit: Auch wenn mich jetzt wahrscheinlich viele verteufeln, mich hat das Buch nicht umgehauen, höchstens mit der Vielzahl der potenziellen Täter, die für mich die Story ein wenig ad absurdum geführt hat und deswegen ist für mich der Hype unverständlich und das Buch ist für mich ganz nett, aber kein Reißer.



Donnerstag, 18. September 2014

[Das Autoren 1x1] Matthias Sachau

 proudly presents:



Matthias Sachau


© Hanna Sachau


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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Private Notizen seit dem 17. Lebensjahr, Romane seit dem 32. Lebensjahr.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Für mich ist Erzählen ein dringendes tägliches Bedürfnis, um nicht zu sagen eine Sucht. Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass Surflehrer oder Popsänger ein noch besserer Beruf wäre. Bin aber nicht sicher.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
"Wir tun es für Geld" Zwei WG-Buddies heiraten, um Steuern zu sparen. Dann plötzlich Gefühle.

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
In meiner Schreibwohnung am Schreibtisch.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Gute Sprache und tolle Erzähltechnik nützen dir im Zweifelsfall gar nichts. Du brauchst eine packende Geschichte, der Rest kommt von alleine.
Lasse dich nie mit "Verlagen" oder "Agenten" ein, die erst einmal Geld von dir sehen wollen. Das sind Bauernfänger.
Gehe stattdessen zu einer seriösen Literaturagentur. Die bekommen 15% von deinen Einnahmen und kümmern sich dafür um Vermittlung, Verträge, Abrechnung und beraten dich mit großem Erfahrungshintergrund. Ein fairer Deal.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Das wechselt nach Stimmung.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Maurer

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Auch das wechselt nach Stimmung und Jahreszeit.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Keine Genres, Autoren: Wolf Haas, Wolfgang Herrndorf, Douglas Adams, P.G. Wodehouse und Jan-Uwe Fitz zum Beispiel.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Surfen, Tango tanzen, Motorrad fahren

Diese Bücher von Matthias Sachau könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:


Vielen Dank Matthias, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 17. September 2014

[Gastrezension] Rai, Edgar - Nächsten Sommer

Gastrezension von Starbucks

Sich selbst entdeckt

Ich habe das Hörbuch von Edgar Rais „Nächsten Sommer“ von GoyaLit gehört. Das Hörbuch ist genau richtig für eine kurzweilige Autofahrt von mehreren hundert Kilometern. Dabei würde ich sagen, dass die Zielgruppe der Hörer/Leser, die sich am besten mit dem Roman identifizieren können, Personen mittleren Alters sind, die sozusagen „fest im Leben“ stehen und doch immer wieder auch zweifeln…

Mehrere Freunde fahren nach Südfrankreich, spontan, völlig ungeplant. Die Idee junger Leute, ja, das könnte es sein, doch wenn man schon fest im Leben steht, wann macht man so etwas noch? Wenn die Träume der Jugend geträumt sind, die (Karten)häuser gebaut, die Jobs gesichert, was bleibt dann noch? Wovon träumt man noch? Was kommt noch, und wofür ist man eigentlich gemacht?

Bei diesen existenziellen Fragen ist für mich die Handlung eher in den Hintergrund getreten. Ich habe mich mehrfach dabei erwischt, wie ich mir die Fragen selbst stellte und habe mich selbst in der Geschichte entdeckt. Mit den Reisenden konnte ich mich nicht immer anfreunden, aber das rückt im Hinblick auf die Ideen und kleinen Lebensprüche und – wahrheiten in den Hintergrund.

Fazit: „Nächsten Sommer“ ist ein (Hör-)Buch, das auch beim nächsten Hören noch Neues bieten wird. Insgesamt möchte ich Edgar Rais „Nächsten Sommer“ 4,5 Sterne geben.


  • Audio: 4CDs
  • Verlag: Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH (29. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383372580X
  • ISBN-13: 978-3833725807
  • Verlag:



Dienstag, 16. September 2014

[Die Story hinter dem Buch] Bettina Storks - Das Haus am Himmelsrand



heute:



Bettina Storks - Das Haus am Himmelsrand

 



Blick von oben auf das von mir heiß geliebte Freiburg im Breisgau
– eine der schönsten Städte Deutschlands….
Dies ist eine wahre Geschichte aus dem Jahr 2000, die sich zugetragen hat im idyllischen Freiburg im Breisgau. Ein alter Mann gesteht seinem Sohn Peter auf dem Sterbebett, sein Arbeitszimmer stamme aus einer jüdischen Versteigerung aus dem Jahr 1940. Peter, von Beruf Historiker, macht sich nach dem Tod des Vaters auf, die rechtmäßigen Besitzer bzw. deren Erben zu ermitteln. Unauffindbar – ein Wort, das in diesem Zusammenhang grausamer ist, als die nackte Tatsache. Nicht einmal die israelitische Gemeinde Freiburg wusste Rat. Peter überwies schließlich einen Geldbetrag für das Mobiliar an die israelitische Gemeinde. Und diese Geste hat mir richtig Respekt abverlangt. 


Das bin ich.
Schriftsteller sind indiskret. Sie gehören zu denjenigen, die im Lokal ihrem Gegenüber aufmerksam zuhören und gleichzeitig das Gespräch am anderen Tisch verfolgen. Die Idee hat mich jahrelang nicht ganz losgelassen und eines Tages war der Umschlagtext für „Das Haus am Himmelsrand“ geboren: Eine junge Frau erhält von ihrem sterbenden Großvater den geheimen Auftrag, den Inhalt eines Sekretärs am Rosshimmel, dem Landgut des Patriarchen in den Vogesen, an sich zu nehmen: „Sorge für Gerechtigkeit!“ Dann schließt er für immer die Augen und Lizzy macht sich auf, die Wahrheit herauszufinden, denn der Großvater hat gewusst, dass seine Enkelin die einzige in der Familie ist, die erst richtig loslegt, wenn ihr ein kalter Wind entgegen weht. Je stärker der Widerstand, desto mehr verbeißt sich Lizzy. Ihre Recherche führt sie in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte und ihrer damit verwobenen Familiengeschichte. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit wird Lizzy nicht nur eine schreckliche Schuld aufdecken, sondern auch Menschen begegnen, die ihr Leben verändern.

Ich habe insgesamt zwei Jahre an dem Manuskript recherchiert und geschrieben. Sehr hilfreich war die Dissertation von Andrea Brucher-Lebach. „Wie Hunde auf ein Stück Brot – die Arisierung und der Versuch der Wiedergutmachung in Freiburg“. Meine Prämisse bei der Umsetzung lautete: Fiktion und Phantasie, was die Familiengeschichte, Geheimnisse, betrifft, aber absolute Präzision und Authentizität, was die historischen Fakten angeht. Meine Freiburger Freundin Sabine, Geschichtslehrerin, und mein Ehemann Michael, ebenfalls Historiker, waren mir in dieser Hinsicht als Ratgeber von unschätzbarem Wert.

Der Schauinsland – Freiburgs „Hausberg“, der im Roman gleichfalls eine Rolle spielt.

Beim Schreiben gehe ich inzwischen sehr strukturiert vor: Nach einem Arbeitsexposé (das sich ständig verändert, erweitert…) war ich gezwungen beim „Haus am Himmelsrand“ aufgrund des komplexen Stoffes eine Zeittafel zu erstellen mit real historischen Begebenheiten und fiktiven. Außerdem habe ich eine Kapitelübersicht erstellt, die mir am Ende bei der Architektur des Stoffes sehr geholfen hat.

Meine Figuren entwerfe ich nach einem Konzept, das außer Äußerlichkeiten, Herkunft und Sozialisation auch das Innenleben hinterfragt: Was wehrt die Protagonistin ab? Oder: Was ist ihr inneres Ziel? In wie fern widerspricht das innere Ziel dem äußeren? Ich suche für alle Hauptfiguren einen aussagekräftigen Satz, den sie über sich sagen und einen, den andere über sie (beispielsweise bei einer Grabrede) sagen würden.

Der historische Rosshimmel, gelegen zwischen Bodman-Ludwigshafen und Sipplingen – den fiktiven Rosshimmel musste ich in die Vogesen legen – die Leser werden bald verstehen, weshalb….



Ein guter Plot lebt davon, dass man Dinge erwägt, verwirft oder wieder neu in Betracht zieht. Es ist eine Art Ausschlussverfahren, nach dem ich konsequent meine Geschichten entwickle.


Da ich in meinem Brotberuf selbstständig bin und mir die Arbeit einteilen kann, schreibe ich meist morgens bis zur Mittagszeit. In der heißen Phase, wenn sich ein Manuskript dem Ende entgegen neigt, wann immer es geht. Erholung finde ich bei Waldspaziergängen mit meiner Hündin und auch schon mancher Einfall wurde dabei geboren. 

Mein Arbeitsplatz in Bodman-Ludwigshafen – Blick auf den Bodensee. Ich kann gar nicht aufhören, das zu genießen!

Immer wenn ich ein neues Kapitel angehe, drücke ich mich immer, bis ich mich dann zwinge, loszulegen. Ich habe festgestellt, dass Schreibblockaden meisten zwei Ursachen haben und jedes Mal, wenn sich eine anbahnt, frage ich mich zwei Dinge: „Was treibt meinen Helden an? Ist der Antrieb wirklich überzeugend oder halbherzig?“ Die zweite Frage: „Hat das vorliegende Kapitel eine Wendung? Weiß ich als Schreiberin schon ganz genau, wo mein Held am Ende des Kapitels steht?“ – Wenn ich es NICHT weiß, brauche ich mich erst gar nicht an den Schreibtisch zu setzen. Ja, und wenn ich es denn weiß, gibt es eine Rohfassung, an der gefeilt wird, bis ich zufrieden bin. Und dann geht es weiter: Schritt für Schritt. Wort für Wort. Seite um Seite.

geschrieben von Bettina Storks


  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Bloomsbury Berlin (15. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827012392
  • ISBN-13: 978-3827012395


Montag, 15. September 2014

[Gewinnspiel] Marita Sydow Hamann - Die Erben der alten Zeit (1/3) Das Amulett



Hallo zusammen,

heute könnte ihr ein Buch einer Autorin gewinnen, die in Schweden lebt. Die Rede ist von Marita Sydow Hamann. Über die Autorin habt ihr letzte Woche im Autoren 1x1 schon einiges erfahren können und heute verlose ich den Auftaktband ihrer Trilogie "Die Erben der alten Zeit".


Zu gewinnen gibt es:

Marita Sydow Hamann - Die Erben der alten Zeit (1/3) Das Amulett

für den Klappentext klickt bitte auf das Cover,
dann gelangt ihr zu Amazon


Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
  • beachtet die untenstehenden Regeln.





1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 28.09.2013 - 13.00 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Euch allen viel Erfolg dabei :)


Sonntag, 14. September 2014

[Rezension] Rhue, Morton - Ghetto Kidz

Kalons Zuhause ist das Ghetto. Er wächst in Armut und umgeben von Gewalt auf. Trotzdem ist er ein Kind "mit Potenzial" und er hat vor nach der Schule aus dieser Umgebung auszubrechen. Doch das Leben lässt ihn nicht und zieht ihn immer tiefer in die Abgründe aus Bandengeschäften, Kriminalität und Gewalt hinein, denn wie sonst soll er das Geld beschaffen, um das Überleben seiner kranken Großmutter und seiner schwangeren Schwester sicherzustellen.


"Ghetto Kidz" begann zunächst sehr interessant. Eindringlich und erschreckend beschreibt Rhue Kalons Umfeld. Ungeschönt bekommt der Hörer einen Einblick in das Leben in einem Ghetto einer amerikanischen Stadt und den Mangel an Chancen für die Kinder und Jugendlichen, die dort aufwachsen. Obwohl ich zunächst dachte, dass es sich bei diesem Hörbuch wieder um ein Werk von Morton Rhue handeln würde, welches mich mitreißen könnte, ließ meine anfängliche Begeisterung leider recht schnell nach. Die erschütternde Handlung umfasst mehrere Jahre des Protagonisten, welches durch Zeitsprünge ermöglicht wird. Der Inhalt ist durchaus interessant, aber es ist mir nicht gelungen, eine Bindung zu Kalon aufzubauen. Alle anderen Charaktere bleiben noch blasser, so dass dieses auch dort nicht möglich war. Daher konnte das Hörbuch gut nebenbei laufen, aber Rhue konnte mich dieses Mal nicht fesseln.

Was mir hingegen sehr gefallen hat, ist das für Rhue typische "Augen öffnen" seiner Leserschaft, was die kritische Betrachtung der Gesellschaft in der wir leben angeht. Rhue bezeichnet die Ghettos als eine Art Gefängnis, in dem Kinder und Jugendlichen unschuldig landen, aber ihnen dort u.a. die Möglichkeit auf eine gute Ausbildung verwehrt bleibt. Obwohl Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gilt, haben diese jungen Menschen kaum eine Chance aus ihren Ghettos auszubrechen. Maßnahmen des Staates wie z.B. der "No Child Left Behind Act" sollen mehr Geld für Bildung bringen, aber dieses kommt meistens gar nicht in den entscheidenden Gebieten an, sondern fließt dann doch wieder an Privatschulen zur Förderung der Privilegierten. Dass Rhue stets ein kritisches Augenmerk auf brisante Themen lenkt und diese für jugendliche Leser und Hörer aufbereitet, gefällt mir sehr, auch wenn mich "Ghetto Kidz" nicht vollständig überzeugen konnte.

Fazit: Rhue berichtet über den erschreckenden Alltag eines Jugendlichen, der im Ghetto aufwächst. Die Inhalte erscheinen sehr realitätsnah, aber trotzdem fehlt der Story etwas, um zu begeistern. Der sozialkritische Aspekt ist erneut sehr gelungen, aber Rhue hat zahlreiche Romane geschrieben, deren Handlung und Figuren mich stärker begeistern konnten.

  • Audio: 3 CDs
  • Verlag: Jumbo (26. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833723637
  • ISBN-13: 978-3833723636
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre
  • Verlag:




Samstag, 13. September 2014

[In my Mailbox] KW # 37/2014


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

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Shepard,Sara - Lying Game (05) Sag mir erst, wie kalt du bist

Betts, A. J. - Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe






Ich habe mir auch noch ein Paket mit Büchern gekauft, aber noch nicht geschafft, sie einzustellen. Die bekommt ihr dann wahrscheinlich nächste Woche zu sehen.