Samstag, 13. Februar 2016

[Neuerscheinungen] März 2016


für den Monat

März

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Forman, Gayle - Allysion & Willem (1/2) Nur ein Tag
Forman, Gayle - Allysion & Willem (2/2) Und ein ganzes Jahr







Freitag, 12. Februar 2016

[Rezension] Jordan, Sophie - Infernale (1/2) Infernale

Die Genforschung in den USA wird immer weiter vorangetrieben. Im Zuge dessen wird das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) entdeckt. Träger dieses Gens gelten als extrem gewalttätig und haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit im Laufe ihres Lebens zum Mörder zu werden. Im Jahre 2021 wurden über 80% aller Morde von HTS-Trägern verübt. Aufgrund dessen werden flächendeckende Test durchgeführt, um potenzielle Risiken zu erkennen und die Bevölkerung vor diesen Gefahren zu schützen. Davy wohnt in einem ruhigen Stadtteil, hat keinen Kontakt zu HTS-Trägern und lebt gerne in dieser beschützenden Blase - bis sie positiv auf HTS getestet wird.

Sophie Jordan, eine amerikanische Autorin, die vielen sicherlich bereits durch ihre Firelight-Trilogie ein Begriff ist, legt nun mit einem Jugendbuch-Zweiteiler nach. Infernale ist der Auftakt um die junge Protagonistin und Ich-Erzählerin Davy Hamilton, die sich im letzten Schuljahr befindet. Ihr Leben ist eigentlich perfekt: Ein intakter Familienverbund, tolle Freunde, einen süßen und beliebten Freund und da sie ein musikalisches Wunderkind ist und auch ihre anderen schulischen Leistungen überragend sind, wurde sie bereits an der Juilliard, DAS Musikkonservatorium in New York City, angenommen. Doch dann wird sie als HTS-Trägerin identifiziert, was zunächst niemand wahrhaben will, denn Davy ist absolut behütet aufgewachsen, bisher nie mit Gewalt in Berührung gekommen, geschweige denn selbst welche ausgeübt zu haben. Doch schnell breiten sich diese neuen Erkenntnisse aus und Davy gerät in eine soziale Abwärtsspirale. Was bleibt ihr als HTS-Trägerin noch von ihrem alten Leben?

Seit der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2015 weiß ich, dass dieses Buch erscheinen wird und war unglaublich gespannt. Zum Glück konnte Infernale ohne Probleme meine hohen Anforderungen erfüllen. Jordan hat einen tollen, flüssigen Schreibspiel, der perfekt zu einem Jugendbuch passt. Da das Geschehen in den USA im Jahre 2021 spielt, fühlt sich das Setting gewohnt an und ich hatte keine Schwierigkeiten in das Buch und die Handlung einzutauchen. Der Leser begleitet die Ich-Erzählerin und ist somit stets hautnah dabei. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie diese Diagnose Davys Leben verändert und wie ihr Umfeld nun auf sie reagiert. Außerdem war ich gespannt zu verfolgen, was die Gesellschaft im Allgemeinen  von den HTS-Trägern hält, wie sie mit den Menschen, die dieses Mörder-Gen tragen, umgehen und wie die Regierung mit diesen potentiellen Killern verfährt. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, das sich sehr realitätsnah anfühlt, denn so etwas könnte tatsächlich in naher Zukunft passieren.

Jordans Ausgangsfrage reizt mich sehr: Inwiefern bestimmt unsere DNA unser Schicksal? Sind wird tatsächlich unseren Genen ausgeliefert? Wird unser Charakter bereits durch die DNA geprägt, so dass wir gar nichts anders sein können, als unsere Gene es uns vorgeben? Davy will dieses jedenfalls nicht akzeptieren. Der Test war positiv. Dieses kann sie nicht ändern. Aber sie will nicht in eine Schublade gesteckt werden, sie will nicht zu einem aggressiven Menschen und sie will erst recht nicht dem Gen Recht geben und zu einer Mörderin werden. Ob ihr dieses gelingt oder nicht, müsst ihr selbst lesen :)


Fazit: Infernale ist eine sehr realitätsnahe Dystopie, die Action und auch ein bisschen Romantik bietet, die perfekt unterhält, aber auch zum Nachdenken über die eigene Identität und das Verhalten der Gesellschaft anregt. Für mich ist dieser Roman ein absolut genialer Auftakt in die zweiteilige Buchreihe um Davy, deren Abschluss voraussichtlich im Februar 2017 im Buchhandel unter dem Titel "Rhapsodie in Schwarz" erhältlich sein wird. Ich bin schon wahnsinnig darauf gespannt, wie es mit Davy weitergehen wird und spreche eine klare Leseempfehlung für diesen Roman aus.


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (15. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378558167X
  • ISBN-13: 978-3785581674
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Uninvited
  • Gewinnspiel zur Buchreihe
  • Verlag:



Donnerstag, 11. Februar 2016

[Das Autoren 1x1] Nicole Vosseler

 proudly presents:



Nicole Vosseler


© Jörg Brochhausen

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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Spielerisch habe ich als Kind damit angefangen und als Teenager viel herumprobiert (und schließlich alles wieder weggeworfen). Ernsthaft seit dem jungen Erwachsenenalter.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Weil ich es liebe, für eine gewisse Zeit in mehr als eine Haut zu schlüpfen und andere Leben zu leben – um danach in das eigene zurückzukehren.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Schmetterlinge. Sommersonnenträume. Magie. Den eigenen Weg finden und gehen.
(„Mariposa – Bis der Sommer kommt“)

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
An meinem Schreibtisch - mit einer Kanne Tee …

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Lesen – so breit gestreut und vielfältig wie möglich. Schreiben, verwerfen, neu schreiben, überarbeiten. Menschen beobachten und belauschen. Tagträumen. Leben.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Schwarz. Und gleichberechtigt daneben Pink.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Geheimagentin. Schatzsucherin im Dschungel. Ranger in einem Tierreservat. Astronautin. Modedesignerin. Dichterin.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Amerikanischer Black Angus Burger

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Ich bin da gar nicht so sehr auf ein bestimmtes Genre festgelegt - mehr oder weniger alles, was sich unter dem Sammelbegriff „Belletristik“ einordnen lässt, ohne dass ich mich da um eine genauere Kategorisierung kümmere. Phasenweise dann Jugendbücher und Biographien, manchmal einen Thriller.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Afrikanische Elefanten in freier Wildbahn erleben


Diese Bücher von Nicole Vosseler könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:


Vielen Dank Nicole, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 10. Februar 2016

[Rezension] Slaughter, Karin - Cop Town - Stadt der Angst


1974 herrscht in Atlanta der Ausnahmezustand. Ein brutaler Killer hat es auf Cops abgesehen. Genau in dieser Zeit beginnt Kate Murphy ihre Polizeilaufbahn doch die Stimmung im Police Department ist aggressiv und ihre Kollegen sind plötzlich genauso gefährlich, wie der gesuchte Mörder.




Bisher kannte ich Karin Slaughter nur durch ihre Sara Linton Romane. Diese Thriller haben mich stets gefesselt und begeistert. Auch die Story in "Cop Town" spielt im US-Amerikanischen Staat Georgia, allerdings in nicht mehr im fiktiven Heartsdale, sondern in Atlanta. 

Zum ersten Mal hatte ich Probleme damit in einen Slaughter-Roman hinein zu kommen. Lange fiel es mir schwer mich in der präsentierten Handlung zurecht zu finden und die zahlreichen Figuren zu sortieren. Nach den nicht unerheblichen Startschwierigkeiten habe ich dann die spannenden Momente gesucht. Normalerweise treibt mich Slaughter nur so durch die Seiten mit ihren ungeschönten, zum Teil auch sehr brutalen Handlungen. Beim sogenannten Atlanta-Shooter fehlte mir aber genau diese Spannung. Für meinen Geschmack handelt es sich bei diesem Roman nicht um einen Thriller, sondern um einen Roman, der eine Milieustudie im Fokus hat. 

Slaughter beschreibt, wie das Leben in den 70er Jahren in Atlanta war. Die männlichen Polizisten machen ihren weiblichen Kolleginnen das Leben schwer, weil sie eigentlich nichts taugen. Stress gibt es auch zwischen den afroamerikanischen und den kaukasischen Polizisten, denn die Rassentrennung ist noch immer ein sehr aktuelles Thema. Auch Gewalt gegen Schwule oder Juden wird als normal angesehen, schließlich richtet sie sich nur gegen eine Randgruppe. Bei diesen Themen verschwindet der eigentliche Thriller im Hintergrund, was mich ziemlich enttäuscht hat.

Nina Petris, die Sprecherin des Hörbuches, hat hingegen einen tollen Job gemacht. Ihre Stimme passt perfekt zu einem spannenden Thriller. Diese könnte ich mir auch sehr gut für Serie á la "Medical Detectives" oder "Autopsie - Mysteriöse Todesfälle" vorstellen. Dass die Geschichte so zäh ist, liegt definitiv nicht an ihr. Ich werde demnächst noch andere Romane von Karin Slaughter als Hörbuch hören und freue mich, dass ich bei einigen davon wieder auf Nina Petris stoßen werde.

Fazit: Nina Petris tolle Stimme kann nicht darüber hinweg täuschen, dass dieser "Thriller" leider absolut keine Spannung beinhaltet und es sich thematisch eher um eine Milieustudie als um die Suche nach einem brutalen Serienkiller dreht. Nach den tollen "Sara Linton"-Romanen leider eine herbe Enttäuschung für Thriller-Fans.

  • Audio: 6 CDs - ca. 7h 53 min
  • Verlag: Random House Audio; Auflage: Gekürzte Lesung (9. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837131629
  • ISBN-13: 978-3837131628
  • Originaltitel: Cop Town



Dienstag, 9. Februar 2016

[Die Story hinter dem Buch] Mila Brenner - Amazing Grace


heute:


Mila Brenner - Amazing Grace

 


Am 20.01.2016 ist mit „Amazing Grace“ der zweite von mindestens 3 Boulder Lovestories erschienen. Die Idee zu den Boulder Lovestories ist bereits ein paar Jahre alt. Genauer gesagt feiert die Idee dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Mein erstes Dokument, in dem ich die Charakterprofile von Rina und Blair (den Protagonisten aus „Märchenzauber“), sowie Grace und Alec (die Protagonisten aus „Amazing Grace“) festgehalten habe, ist auf 2006 datiert.
10 Jahre. Mein erster Gedanke dazu ist spontan: „Mein Gott, bin ich alt geworden.“ Daran ist mein 30. Geburtstag Schuld. Seit da die 3 vorne steht, fühle ich mich „erwachsen“ und manchmal vermisse ich meine „2“. Grace ist übrigens auch 30 Jahre alt und jammert kein bisschen über ihr Alter.


Voll abgedriftet und das bereits in den ersten Zeilen. Zurück zum Thema, „Behind the story“. Warum Boulder?
Ich war damals mit meinem Mann gemeinsam auf der Suche nach einem schönen Ort, in dem ich mich mit all meinen Ideen für Liebesgeschichten austoben könnte. Mir gefiel die Idee einer Kleinstadt, in der ich die Geschichten durch verschiedene Berührungspunkte miteinander verbinden kann, die aber für sich unabhängig zu lesen sind. Obwohl mein Herz eher an Großbritannien hängt, allen voran Schottland, fiel meine Wahl schließlich auf die USA. Genauer gesagt auf Boulder in Colorado.
Schon früh hatte ich mein Herz an Colorado verloren. Damals war ich erst 13 oder 14 Jahre alt und habe begeistert mit meiner Mama zusammen die wunderbare Serie: „Dr. Quinn Ärztin aus Leidenschaft“ verfolgt. Dabei habe ich mich in die einzigartig schöne Landschaft Colorados verliebt. Deswegen war sofort klar, welcher Bundesstaat es werden musste.
Bei der Recherche innerhalb Colorados stieß ich schließlich auf Boulder und auch da war es Liebe auf den ersten Blick. Obwohl ich die Stadt natürlich für meine Zwecke etwas verkleinert und an die Bedürfnisse meiner Geschichte angepasst habe. Die Straßennamen und auch manche Geschäfte gibt es tatsächlich in Boulder.
Wenn ihr euch auch einen Eindruck von Colorados Schönheit machen, oder euch vom süßen Boulder verzaubern lassen wollt, empfehle ich euch einen Blick auf meine Pinterest Pinnwannd: Boulder Lovestories.

Während ich an „Amazing Grace“ geschrieben habe, recherchierte ich vor allen in drei Bereichen, die für die Geschichte unheimlich wichtig sind. Einmal habe ich mir auf der Website der „Boulder Police“ einen Überblick verschafft. Danach habe ich mich natürlich mit dem System der Polizei und der Laufbahn eines Polizisten beschäftigt und herausgefunden in welchen Schichten Straßenpolizisten Patrouille fahren etc. Das hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr interessant. In Boulder gibt es für den Campus eine eigene Polizei, die „University Police“ und natürlich die Highwaypatrouille. Für mein Buch wurde das angepasst und alles zusammengefasst, da ich Boulder ja kleiner angelegt habe. Dennoch fand ich die Idee, dass der Campus so allumfassend groß ist, dass es eine eigene Polizei für den Bereich gibt, beeindruckend.

Außerdem habe ich mich mit dem amerikanischen Schulsystem beschäftigen müssen, denn Grace ist Mutter von zwei Kindern. Mary ihre dreijährige Tochter geht in den Kindergarten und Phileas ihr neunjähriger Sohn geht in die Schule. Dabei bin ich über den lustigen Fakt gestolpert, dass der Kindergarten in Amerika „Nursery School“ genannt wird, während der „Kindergarten“ unserer Vorschule entspricht. Ihr könnt euch vorstellen, zu welch lustigen Verwirrungen es beim Schreiben kam, weil der Begriff „Kindergarten“ so eingeschliffen ist. Vor allem da ich selbst eine Tochter habe, die in den Kindergarten geht.

Der andere Recherchepunkt für das Buch war die „amerikanische“ Küche, denn Grace hat mit ihren Freundinnen zusammen einen Kochclub. Die Mädels treffen sich immer am ersten Freitag eines Monats bei Grace und kochen dort gemeinsam ein Menü, dass sie vorher ausgewählt haben. Überhaupt spielt für Grace das Kochen eine große Rolle. Bei der Recherche habe ich herausgefunden, dass es üblich ist unter der Woche einfach nur ein Müsli zum Frühstück zu essen und dafür am Wochenende mit Pancakes ausgiebig zu brunchen. Außerdem kombiniert man gerne Beilagen um das Fleisch herum, was oft die zentrale Komponente einer Mahlzeit annimmt. Dabei ist der Vielseitigkeit scheinbar keine Grenze gesetzt. Anders als bei uns geht man außerdem für das sogenannte „Fast Food“ nicht unbedingt in einen Diner, sondern macht zuhause Hamburger oder Hot Dogs selbst. Das gehört in die normale Küche der Amerikaner, wie bei uns vielleicht Kartoffelsalat und Wiener Würstchen.

Auf jeden Fall hatte ich beim Schreiben mancher Szenen einen knurrenden Magen und danach nicht selten Lust, mich in die Küche zu begeben und sofort einen Kuchen zu backen oder etwas zu kochen. Macht euch also darauf gefasst, beim Lesen etwas zu Naschen in der Nähe zu haben. Es wird lecker!


geschrieben von
Mila Brenner


  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Feelings (20. Januar 2016)





Montag, 8. Februar 2016

[Gastrezension] Reid, Louisa - Jeden Tag ein bisschen mehr

Gastrezension von Starbucks

 
Ein düsteres Krankheitsbild

Ich habe lange gebraucht, herauszufinden, was mit der Protagonistin Audrey im Jugendroman „Jeden Tag ein bisschen mehr“ von Louisa Reid wirklich los ist. Dabei finde ich den deutschen Titel und auch das sehr hübsche Cover wenig aussagekräftig, der Originaltitel „Lies like Love“ gefällt mir sehr viel besser. 



Zum Inhalt: Die 16jährige Audrey zieht mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder Peter in Grange House auf dem Land. Was vorher war, wird nur angedeutet, Genaueres erfährt der Leser erst später. Das etwas geheimnisumwobene Mädchen mit der sorgenvollen, überprotektiven Mutter, das eine düstere Krankheit hat, freundet sich mit dem Nachbarsjungen Leo an. Doch immer wieder scheint die Krankheit sie einzuholen, immer wieder sucht die Mutter medizinische und psychologische Hilfe, doch Audrey trifft ihre eigenen Entscheidungen.

Meine Meinung: Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was wirklich hinter Audreys Krankheitsbild steckt. Daher zogen sich die ersten ca. 280 Seiten für mich sehr, die Handlung wollte nicht so recht in Fahrt kommen. Als ich aber dann verstanden hatte, was wirklich mit dem Mädchen und ihrer Familie los ist, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung im zweiten Teil des Buches habe ich als sehr intensiv und dicht empfunden. Die letzten knapp 300 Seiten muss ich wohl in einer Nacht beendet haben.

Die Autorin beschäftigt sich hier mit einem düsteren und eher seltenen Krankheitsbild, das ich hier nicht nennen möchte, um den Lesespaß nicht zu verderben. Die Situation, in der sich Audrey hier befindet, ist schockierend. Auch ich habe von dieser Krankheit schon gehört, habe aber erst nur eine Ahnung gehabt, dass es sich hier um diese Krankheit handeln könnte. Ein Familienleben findet hier – wie der englische Titel schon sagt – nur zwischen Liebe und Lügen statt.

Audrey ist stets hin- und hergerissen zwischen ihrer Freiheit und Unabhängigkeit und der Verantwortung, die sie für den kleinen Bruder übernimmt. Die Protagonistin und ihr Dilemma sind hier so gut ausgearbeitet, das der Leser gut mitleiden kann. Was mich allerdings etwas stört: Ich habe später in Wikipedia die Fakten der Krankheit gelesen. Alles, was dort steht, ist im Buch haargenau so umgesetzt worden. Es kam mir am Ende vor, als hätte die Autorin auch Wikipedia konsultiert und genau aus den Fakten dort ein Buch geschrieben. Das wiederum ist ihr aber gut gelungen. Gern wüsste ich, ob sie einen persönlichen Zugang zu der Krankheit hat, denn ich vermute, dass sie das nicht hat.

Fazit: Ich habe mich – wie gesagt – am Anfang mit „Jeden Tag ein bisschen mehr“ von Louisa Reid eher schwer getan. Aber am Ende hat mich das Buch sehr gefesselt und überzeugt. Ich kann daher gute 4,5 Sterne vergeben und gebe dem Buch damit die volle Sternzahl.

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (24. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841422292
  • ISBN-13: 978-3841422293
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Originaltitel: Lies Like Love


Sonntag, 7. Februar 2016

[Gewinner] 5. Bloggeburtstag


Hallo ihr Lieben,

es ist soweit. Heute gebe ich die Auslosung vom

bekannt. Es freut mich, dass meine Schnitzeljagd bei euch so gut angekommen ist. Ich habe über 200 Codes eingereicht bekommen, das spiegelt ja auch euer großes Interesse wieder und das bei einem Gewinnspiel, bei dem man schon eine ganze Menge machen musste, um überhaupt teilnehmen zu können.

Wer noch einmal schauen will, was es überhaupt zu gewinnen gab, den findet hier die 5 Buchpakete, die zur Verlosung anstanden.

Wie immer habe ich mit random.org ausgelost und folgende fünf Teilnehmer hatten Glück:


*Trommelwirbel on*

 Paket 1: Yvonne S. aus M.
Paket 2: Charlotte L. aus S.
Paket 3: Andrea F. aus K.
Paket 4: Jaqueline S. aus B.
Paket 5: Andrea P. aus S.

 *Trommelwirbel off*

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Büchern. Im Laufe der Woche werde ich die Pakete per Hermes verschicken. Meldet euch gerne hier, sobald das Paket angekommen ist.




[In my Mailbox] KW # 6/2016


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

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Kränzle, Peter/Brinke, Margit - Reise Know-How CityTrip PLUS New York City mit Brooklyn
Ahr, Nadine - Das Versprechen: Eine Geschichte von Liebe und Vergessen
Kränzle, Peter/Brinke, Margit - Reise Know-How CityTrip New York

Berger, Tamina - Feenrache