Donnerstag, 26. Mai 2016

[Autoren 1x1] Christine Lawens

 proudly presents:



Christine Lawens




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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Seit einigen Jahren.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Es ist für mich der schönste Beruf. Ich schreibe gerne und viel. Ich probiere gerne aus und es ist meine Liebe zum Text und zum Schreiben. Es macht immer Spaß. Klingt banal, ist aber so: Schreiben ist für mich Leidenschaft.
Mein Traum ist einfach war geworden. Und was ist schöner, als wenn ein Traum wahr wird.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Familiengeheimnisse, Spannung, Gefühl, Emotionen, Leidenschaft, Liebe und Verrat.
Auf alle Titel!

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
An meinem Schreibtisch und bei absoluter Stille! Keine „Rituale“

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Unerlässlich ist das Lesen. Dann schreiben, schreiben, denn man verbessert sich mit jedem Wort. Und Disziplin und Durchhaltevermögen.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Ich habe leider zwei. Rot und schwarz.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Sängerin

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Pasta und Fisch

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Unterhaltungsromane; grundsätzlich aus allen Genres.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Das ich die Leser/innen mit meinen Geschichten weiterhin glücklich mache.


Diese Bücher von Christine Lawens könnten in eurem Bücherregal stehen bzw. auf euren Reader geladen werden:



Vielen Dank Christine, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 25. Mai 2016

[Rezension] Poznanski, Ursula - Ria (3/3) Die Vernichteten

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Verratenen" und "Die Verschworenen" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Mittlerweile weiß Ria, warum der Sphärenbund sie töten wollte. Doch auch dem Clan der Schwarzdornen ist Ria im Wege. So wagt sie sich in ein neues Abenteuer mit  Sandorn, Tycho und Andris, trifft dabei auf andere Clans und findet endlich die ganze Wahrheit über die Sphären und die Außenwelt, die Aufgabe der Bewahrer und der Exekutoren und noch viel mehr heraus. Eine Wahrheit, die erschütternder kaum sein könnte und ihre Welt auf den Kopf stellt.



Nach den Romanen "Die Verratenen" und "Die Verschworenen" ist "Die Vernichteten" der Abschluss der Jugendbuchtrilogie um die Protagonistin Ria. Seit dem ersten Band entführt uns Ursula Poznanski in eine geniale, spannende Dystopiewelt, die wirklich zu keiner Zeit langweilig oder langatmig war. Dieses bleibt auch im dritten Roman der Fall. Es wird viel Action geboten, aber auch Emotionales und Zwischenmenschliches kommen nicht zu kurz. Die Inhalte der drei Romane verfolgen konsequent einen roten Faden und alles wirkte stimmig.

Durch den Abschlussroman erfährt der Leser endlich die ganze Wahrheit. Kleine und große Details kommen ans Licht, die ich nie erwartet hätte, die mich überrascht haben und die den tollen Einfallsreichtum der Autorin unterstreichen. Viel mehr darf man eigentlich gar nicht verraten. Wichtig ist nur, wie bei jeder Trilogie, dass man bereits die Vorgänger kennt, ansonsten hat man keine Chance den Inhalt zu verstehen.

Fazit: Bei mir sind keine Fragen offen geblieben, die Trilogie hat ein tolles Ende gefunden und diese Reihe gehört definitiv zu Jugendbuchromanen, die man lesen muss, wenn man gerne im Dystopie-Bereich zuhause ist.


  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 2 (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785575483
  • ISBN-13: 978-3785575482
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Homepage der Autorin
  •  Verlag:


Die Trilogie in der Übersicht:






Dienstag, 24. Mai 2016

[Die Story hinter dem Buch] Ulrike Renk - Das Versprechen der australischen Schwestern

Falls dich die Story hinter dem Buch neugierig machen sollte, dann schaue doch bei meinem aktuellen Gewinnspiel vorbei. Vielleicht zieht es dann bald bei dir ein!



heute:


Ulrike Renk - Das Versprechen der australischen Schwestern
 

 


Noch so viel Geschichte übrig …

Vielleicht kennen mich die Leser aus Claudias Buchblog noch von meiner Story hinter dem Buch zu „Die australischen Schwestern“. Seitdem ist fast ein Jahr vergangen. Das Folgebuch, „Das Versprechen der australischen Schwestern“ SOLLTE im Mai erscheinen.Bei Vertragsabschluss schien mir das auch überhaupt kein Problem zu sein. Aber dann schlug das Schicksal zu. 

Abgabetermin war November 2015. Easy. Dachte ich.
Das war falsch. Für 5 Tage im Oktober hatte ich ganz größenwahnsinnig Urlaub gebucht. Im Elsass. Mit Freunden zusammen in einem Ferienhaus. Die Männer wollten Motorrad fahren und wir Frauen wollten entspannen, schwimmen gehen, in die Sauna, lecker kochen. Nebenbei wollte ich auch schreiben. Es war ja nicht mehr wirklich viel, noch 300 Seiten oder so.

Wir fuhren also in den Elsass – meine Freundin und ich mit dem Auto, die Männer mit den Motorrädern … so schön zuerst, aber am zweiten Tag hatte mein Mann einen schweren Unfall und ab da lief alles schief. Er war verletzt, zum Glück nicht sehr schwer – gebrochene Rippe, gebrochener Fuß, viele Schmerzen. Der Urlaub war nicht erholsam und auch die sechs Wochen nachher nicht, in denen er krank geschrieben war.

Kennen Sie das mit kranken Männern zu Hause? Vor allem, wenn die Männer irgendwann nicht mehr ans Bett gefesselt sind, aber noch nicht wieder arbeiten gehen können? Die kommen einem immer irgendwie zwischen die Füße.

Mein Arbeitszimmer ist in unserem Haus. Eigentlich ist das ja schön, aber in manchen Fällen nervt es auch, weil jeder jederzeit und immer hineingelangt.
Er: „Hast du meine Kaffeetasse gesehen? Die ist weg.“
Ich: „Nein.“
Er: „Wo könnte sie sein?“
Ich: „Weiß nicht, muss schreiben.“
Er: „Ach ja, tut mir leid.“
Fünf Minuten später.
Er: „Ich habe meine Kaffeetasse gefunden. Willst du wissen, wo sie war?“
Ich: „Nein.“
Er (unbeirrt): „Stell dir vor, sie stand an meinem Schreibtisch (wechselweise Couchtisch, Nachttisch, Küche … usw.)“
Ich: „Fein. Jetzt muss ich aber schreiben.“
Er: „Stimmt. Wie weit bist du denn?“
Ich: STÖHN
Spätestens da war es erstmal vorbei mit dem Schreibfluss.

Ich habe mein Abgabedatum verschieben können, meine Lektorin war wirklich sehr, sehr verständig, ihr Mann hatte nämlich zu der Zeit Männergrippe. Gemeinsam haben wir darüber nachgedacht, ob wir freundlich beim jeweils örtlichen Hospiz anfragen sollten. Haben wir natürlich nicht, die Männer haben sich ja auch erholt.

Der Zeitplan war jetzt zwar straffer, weil ich nicht so geschrieben hatte, wie ich sollte und hätte müssen … aber es HÄTTE klappen können.

Wir haben den Abgabetermin in den Dezember schoben.
Und dann kam Tag X. An dem Tag habe ich dieses Glas mit den wirklich leckeren selbstgemachten Amarenakirschen aus dem Regal geholt. Wir haben zwei Kirschbäume im Garten und letztes Jahr haben sie getragen, als gäbe es kein Morgen mehr – genauso habe ich letztes Jahr auch Kirschen einkocht, getrocknet, eingelegt, verarbeitet. Man weiß ja nie, vielleicht gibt es dieses Jahr keine Früchte.

© Ulrike Renk

Aber dieses eine Glas war defekt. Eins dieses Weckgläser mit Bügel, wie es schon Oma hatte, mit wirklich dickem Glas … und es ist mir in der Hand zersprungen. Ich wollte noch zugreifen, ein ganz dummer Reflex, er hat mich meinen halben Daumen gekostet.

Die Daumenhälfte haben sie nachts noch wieder angenäht, aber … es gab ein ziemliches Nachspiel mit Entzündungen und anderen unappetitlichen Details, die ich dem Leser ersparen möchte.

Schreiben konnte ich erst sieben Wochen später, auch nur langsam, weil … egal und ziemlich unappetitlich.

Ich HABE aber das Manuskript fertig geschrieben, später als geplant, aber es ist fertig. Und es wieder eine hinreißende und wahre Geschichte. Der dritte und letzte Band meiner Australiensaga.

Das Ebook kommt im Mai, das gedruckte Buch einen Monat verspätet, im Juni. Und dann werden auch schon wieder die Kirschen reif … ob ich sie ernte und verarbeite? Ich weiß es noch nicht. Denn ich muss ja schreiben – das nächste Buch kommt bald. Und auch das wird wieder eine zauberhafte, wahre Geschichte sein. Ich hoffe, ich darf dann hier darüber schreiben und hoffe, die Story hinter dem Buch wird fröhlicher und ohne blutige Details. 

 geschrieben von
Ulrike Renk


  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (17. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746632110
  • ISBN-13: 978-3746632117





Montag, 23. Mai 2016

[Gastrezension] Cors, Benjamin - Küstenstrich

Gastrezension von Starbucks

 Ein aktuelles Thema und ein schlauer Hund

Ich habe Benjamin Cors „Küstenstrich“ als Hörbuch, erschienen im DAV (der Audioverlag) gehört. Dies ist eine gekürzte Lesung in 6 CDs mit einer Laufzeit von insgesamt fast 8 Stunden. Gelesen wird der zweite Fall um den Personenschützer Nicolas Guerlain von Sascha Rotermund. Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Teil, „Strandgut“, nicht kenne, dass ich aber nicht das Gefühl hatte, mir fehlen Informationen.

Zum Inhalt: Der Graf von Tancarville in der Normandie, der Heimat Guerlains, bekommt immer wieder Morddrohungen. Er möchte beschützt werden, und Guerlain, der eigentlich derzeit nicht als Personenschützer arbeitet, macht sich dennoch auf den Weg in die Normandie. Das Hörbuch beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen: Neben der Geschichte mit den Morddrohungen gibt es auch noch einen Handlungsstrang um Kinderhändler und Mädchen aus Afghanistan, dann Julie, die verschwundene Freundin Guerlains, die er nicht vergessen kann, einen alten Mann mit einem ungewöhnlichen Hundefreund sowie einen Toten, der von einer Brücke hängt, um dort möglichst wohl gefunden zu werden – und Guerlain findet ihn auch prompt.

Genauso verwirrend wie meine Schilderung hier war für mich auch die Handlung. Man kann gut folgen, man weiß aber nicht, wie die Handlungsstränge zusammen passen, so dass man am Anfang wirklich sehr konzentriert zuhören muss.

Die Stimme des Sprecher würde ich als neutral-angenehm bezeichnen. Man kann sehr gut zuhören, es gibt aber kaum Höhen und Tiefen.

Am Ende fügen sich alle Teile der Geschichte, und dass eine Sache nicht komplett geklärt wird, deutet auf einen dritten Teil der Romane um Nicolas Guerlain hin. Sonst ist alles gut gelöst; der Leser kann das Buch/Hörbuch zufrieden aus der Hand legen.

Am besten gefallen aber hat mir der emotionalste Teil des Buches, der Anfang und damit die Geschichte um zwei Flüchlingsmädchen und ihre Hoffnungen und Ziele. Hier konnte man mitfühlen, mitfiebern und mitleiden, und die Beschreibungen hier sind auch recht mitreißend. Später verliert die Geschichte m.E. an Emotionen.

Fazit: Der Autor versteht sein Handwerk gut. „Küstenstrich“ ist ein durchdachter Krimi mit einen brandaktuellen Thema. Weil mir aber nach dem ersten Teil doch die emotionalen oder auch sehr spannenden Teile fehlten, vergebe ich hier vier Sterne. Ach ja, und die kurzen Passagen mit dem Hund, der viele Teile auch verbindet und zusammenhält, fand ich ganz besonders schön gestaltet.

  • Audio: 6 CDs | ca. 7 h 54 min
  • Verlag: Der Audio Verlag (22. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386231670X
  • ISBN-13: 978-3862316700
  • Verlag:






Sonntag, 22. Mai 2016

[Gastrezension] Lewin, Waldtraut - Nordische Göttersagen

Gastrezension von Starbucks

Viele Namen, ähnliche Geschichten

Ich habe „Nordische Göttersagen“ von Waltraud Lewin gelesen, um endlich einmal mehr Klarheit über die Götter und Welten zu bekommen, von denen man schon so oft gehört hat. Ich konnte die Namen aber nie richtig sortieren, wusste nie genau, wer wer ist in der Götterwelt. Das Buch „Nordische Göttersagen“ schien mir dazu das richtige Lesebuch, da es u.a. auch als Jugendbuch auf den Markt gekommen ist und daher auch für Anfänger zu verstehen sein sollte. Ganz so einfach war es dann aber nicht.

Zum Inhalt: Odin und Thor, Freya und Frigg, Riesen, Frostriesen, Zwerge und die Götter des Nordens – all diese erleben so ihre Abenteuer. Dabei überwiegt die Tatsache, dass immer wieder jemand hinterlistig getötet oder betrogen wird. Zufällig kann immer mal wieder jemand zaubern oder sich verwandeln – das können Götter oder auch Menschen sein – und so gibt es doch immer wieder ungeahnte Wendungen.

Die Geschichten ähneln sich sehr, und ich war sehr erstaunt über die Zufälligkeit der Verteilung der Zauberkräfte. Insgesamt ist die Götterwelt doch eher hinterhältig, brutal und gierig. So wird fleißig gemordet und gestohlen. Auch kommen sehr viele Namen vor, die mich eher verwirrten, auch, wenn sie später wieder einmal auftauchten. Es war nicht ganz leicht zu folgen, und ich bin auch nicht gut in dieses Buch hinein gekommen.

Die Göttersagen sind überliefert; den Inhalt des Buches muss man nicht kritisieren, aber die Aufmachung des Buches hätte ich mir etwas anders gewünscht. Vor allem, da dieses Buch für Jugendliche ist, hätte man vielleicht eine Landkarte der Welten, vor allem aber einen Stammbaum oder eine Personenerklärung einfügen können. So wäre mir schon viel geholfen gewesen, denn ein solches Buch schreit geradezu nach einer Darstellung in Bild oder Graphik.

Als Jugendlicher wäre mir das Handlung sicher zu monoton gewesen. Ich habe einiges Durchhaltevermögen gebraucht, um hier dabei zu bleiben. In der zweiten Hälfte ging es dann besser, obwohl sich hier die Inhalte so langsam wiederholten, aber man kannte dann wenigstens die Personen etwas.

Fazit: Um sich einen Überblick über die nordische Götterwelt zu verschaffen, kann man dieses Buch schon lesen. Aber es wäre eine größere Freude, wenn dem Leser an der einen oder anderen Stelle einfach geholfen würde, so dass er die Materie besser verinnerlichen kann (Bilder, Erklärungen, Stammbaum, etc.). So kann ich dem Buch nur 3,5 Sterne geben aufgrund der wenig leserfreundlichen Gestaltung.

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (15. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378558301X
  • ISBN-13: 978-3785583012
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Verlag:


Samstag, 21. Mai 2016

[Gastrezension] Gasson, Sam - Gone Cat - Die stumme Zeugin

Gastrezension von Starbucks


 
Oft unglaubwürdig und doch unglaublich gut!

Man darf „Gone Cat – Die stumme Zeugin“ von Sam Gasson bloß nicht zu ernst nehmen. Die Handlung ist wenig realistisch, aber dennoch mit so viel Liebe zum Detail geschrieben, mit so viel Humor präsentiert, dass man dieses Buch einfach lieben muss. Und man muss über einige inhaltliche und auch einen sachlichen Fehler hinwegsehen können.


Zur Handlung: Brunos Vater ist Privatdetektiv, und Bruno tut alles, um dies auch zu werden – nein, er glaubt eher, er ist dies schon, wie z.B. seine eigenen Visitenkarten zeigen. Da ist die Idee, der Katze Mildred eine Kamera mit auf ihre Streifzüge zu geben, natürlich auch eine professionelle, denn der Elfjährige möchte natürlich genau wissen, was seine geliebte Katze so treibt. Aber dann wird in der Nachbarschaft die Mutter von Brunos Freund ermordet, und es gibt viele Verdächtige...

Ganz im traditionellen Stil kann der Leser hier mitermitteln, und es macht wirklich Spaß, die Nachbarn alle einmal zu verdächtigen. Dabei passieren in der Nachbarschaft ständig die kuriosesten Dinge, und der Möchtegern-Detektiv Bruno, der mit seinem Vater im Team und dann auch wieder im Alleingang ermittelt, überschreitet auch gern mal die legalen Grenzen um seine Ermittlungen voranzutreiben. Er ist clever und zugleich naiv, altklug und immer mit einem schlauen Spruch ausgestattet. Es ist für den Leser schon fast unglaublich, wofür sich der Junge hält und was er alles so treibt als „Detektiv“. Dabei ist es wirklich witzig, dass der Junge ungefähr genauso oft völlig falsch liegt wie richtig, aber den Fall dann dennoch aufklärt.

An sich würde ich diesen Kriminalroman eher in der Jugendliteratur ansiedeln. Aber es ist auch für den erwachsenen Leser ein amüsantes und auch spannendes Buch. Die Handlung ist genial verknüpft; nur einmal gibt es bei der SIM-Karte m.E. einen sachlichen Fehler. Hier kann etwas nicht sein, das ich aber hier auch nicht erwähnen kann.

Wer Katzen mag, ist mit diesem Buch auch gut bedient, denn immer wieder – auch als Mildred verschwunden ist – streut der Autor hier „Kätzisches“ ein. Nicht alles, was die Katze macht, ist ebenso glaubhaft, aber sie wurde auf jeden Fall gut beobachtet.

Fazit: Wer den Roman mit Humor lesen kann, ist hier richtig. Wer Krimis im alten Stil liebt, ist hier richtig. Wer Katzen mag, sollte zu diesem Buch greifen. „Gone Cat“ habe ich in ca. 3 Tagen komplett durchgelesen. Dafür verdient es auf jeden Fall alle Sterne!


  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (8. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 373630157X
  • ISBN-13: 978-3736301573
  • Originaltitel: The Cat who saw it all
  • Verlag:


Freitag, 20. Mai 2016

[Gastrezension] Mottl-Link, Sibylle - In meinem Körper ist was los!

Gastrezension von Starbucks


Die eigenen Körpervorgänge spielerisch entdecken

Zum eigenen Körper haben Kinder immer viele Fragen. Ein Bilderbuch wie „In meinem Körper ist was los!“ von Dr. med Sibylle Mottl-Link und Fréderic Bertrand hilft den Eltern, die Vorgänge im Körper zu erklären. Der großformatige Bildband (Maße: 24x26,5cm) zeigt in witzigen Illustrationen und kurzen, eingestreuten Informationen, was so alles in einigen Teilen unseres Körpers passiert. Das Besondere sind aber die Entdeckerklappen, die die Kinder öffnen und dort noch mehr interessante Fakten zum menschlichen Körper finden können.

Illustrationen: Die Illustrationen selbst erinnern an Wimmelbilder. Es gibt so viel zu sehen, zu entdecken und zu erklären, dass Kinder sich sehr lange mit dem Buch beschäftigen können, am besten aber zusammen mit einem Erwachsenen, denn die Bilder muss man eigentlich erklären; hier reicht der Text kaum aus. Dabei sind auf allen Bildern Bakterien am Werk, die wie kleine Männchen dargestellt werden und die damit einfach sehr lustig aussehen. Allein wegen der Vielfalt der Informationen, die hier noch versteckt sind, kann man das Buch immer wieder zur Hand nehmen. Die liebevolle Gestaltung macht das Buch zu einem wahren Schatz.

Entdeckerklappen: Die Klappen bieten noch zusätzliche Überraschungen für den kleinen Betrachter, so dass es mit diesem Buch nie langweilig wird. Einmal geöffnet, muss man schauen, dass man die Pappklappen wieder möglichst gut verschließt.

Inhalt: Der Inhalt des Buches befasst sich mit Blutkreislauf, Atmung und Verdauung, alles aber im Hinblick auf die Bakterien, die hier am Werk sind oder Schaden anrichten können. Man merkt, dass dieses Buch von einer Ärztin geschrieben wurde, die in kurzen Texten bereits sehr viel Wissen vereint. Damit ist das Buch, das eine Alterempfehlung von ab vier Jahren hat, sicher für Vierjährige noch kaum zu verstehen. Diese können sich aber mit den Bildern und Entdeckerklappen beschäftigen. Vom Inhalt her würde ich dieses Buch aber frühestens für Sechsjährige empfehlen. Jüngere werden Spaß mit den Bildern und Entdeckerklappen haben, können aber mit den weißen Blutkörperchen oder den Darmbakterien noch nicht so viel anfangen.


Fazit: Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder möglichst früh erfahren, was in ihrem eigenen Körper so alles passiert. Das Buch „In meinem Körper ist was los!“ bietet Erklärungsansätze für junge Entdecker. Fragen bleiben sicher viele, die die Eltern dann beantworten müssen, aber das ist auch gut so. Kinder nehmen dieses so liebevoll gestaltete Buch immer wieder zur Hand, weil es immer wieder Neues bietet. Es kann die Kindheit gut begleiten und das Verständnis für Krankheiten und Körpervorgänge fördern. Damit sollte es in keinem Kinderzimmer fehlen!

  • Gebundene Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (18. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785581564
  • ISBN-13: 978-3785581568
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 24,1 x 1,7 x 26,9 cm
  • Verlag:


Donnerstag, 19. Mai 2016

[Autoren 1x1] Nancy Salchow

 proudly presents:



Nancy Salchow




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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Schon seitdem ich denken kann. Geschichten zu erfinden, war immer ein Teil von mir, schon in der Grundschule. Das richtige Schreiben entwickelte sich dann von ganz allein.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Bei welchem anderen Beruf kann man schon über den Verlauf der Dinge und das Schicksal seiner eigenen Helden bestimmen, während man mit wirrem Haar und in Schlabberhose auf dem Sofa liegt?

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Manchmal muss man verreisen, um nach Hause zu kommen.
("Das Sonnenblumenhaus", derzeit als eBook erhältlich, ab Anfang Juni als Taschenbuch bei Knaur)

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich schreibe am liebsten auf dem Sofa oder draußen im Garten auf der Hollywoodschaukel, während unsere drei Hunde toben. Da kann ich am besten abschalten und mich voll in der Geschichte verlieren.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Nehmt die Erfolge anderer als Ansporn, aber bleibt euch dennoch selbst treu. Seid auf das stolz, was ihr seid und versucht, niemand anderen zu imitieren.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Gelb.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Schriftstellerin.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Pssst. Warme Obstgrütze mit Vanillesoße.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Familienschicksale.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Es ist derselbe, den ich immer hatte: so erfolgreich mit dem Schreiben zu sein, dass ich mir den Luxus erlauben kann, nur noch zu schreiben - und auch nur noch DANN zu schreiben, WANN ich es möchte und nur DAS zu schreiben, was ich schreiben möchte. Ausschließlich.


Diese Bücher von Nancy Salchow könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen
bzw. auf euren Reader geladen werden:



Vielen Dank Nancy, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)