Samstag, 1. November 2014

[Monatsüberblick] Oktober 2014


Hallo ihr Lieben, 

Buchmesse und Urlaub haben dafür gesorgt, dass ich mal wieder nicht viel gelesen habe. Ein paar Seiten mehr sind es eigentlich noch, da ich zwei Bücher angelesen habe, aber die werden dann in die Novemberstatistik einfließen, wenn ich die Bücher beendet habe.

 
Oktober 2014
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Gelesene Bücher:  3 Bücher + 1 Kalender
Gelesene Seiten:  604 Seiten
Buch des Monats:
Rylance, Ulrike - Penny Pepper (01) Alles kein Problem  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Flop des Monats: 
Billingham, Mark - Die Lügen der Anderen ♥ ♥ ♥


Lesestatistik

Billingham, Mark - Die Lügen der Anderen ♥ ♥ ♥
Merchant, Judith - Die Lügen jener Nacht
Rylance, Ulrike - Penny Pepper (01) Alles kein Problem  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
24 Dinge, die man vor Weihnachten getan haben muss  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥




Was war euer Buchhighlight im Oktober?


 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

[Rezension] Herrmann, Elisabeth - Joachim Vernau (04) Versunkene Gräber

Joachim Vernau, Anwalt von Beruf, wird gebeten seinem Freund aus längst vergangenen Tagen zu helfen. Dieser sitzt in einem Gefängnis in Polen und wird des Mordes beschuldigt. Vernau nimmt den Fall an und stößt dabei auf versunkene Gräber eines Friedhofs und alte Briefe. Die Spuren führen Vernau ins Jahr 1945. Die Taten liegen Jahrzehnte zurück, doch erst jetzt kommen Verborgene Erlebnisse ans Licht.



Die mp3 Ausgabe von "Versunkene Gräber" ist eine vollständige Lesung auf 2 CDs und umfasst knappe 14 Stunden. Gelesen wird die Geschichte von Max Hopp. Nach "Das Kindermädchen", "Die siebte Stunde" und "Die letzte Instanz" ist "Versunkene Gräber" bereits der vierte Roman der Joachim-Vernau-Reihe. Dieses war mir jedoch vorm Hören nicht bewusst und ich kannte keinen der vorherigen Romane. Trotzdem war die Geschichte für mich gut verständlich.

Die Länder Deutschland und Polen sowie der Vermerk auf das Jahr 1945 lassen bereits erkennen, in welche Richtung der Roman inhaltlich gehen könnte. Die Geschichte erscheint gut recherchiert und nachdem der Anfang noch etwas unspektakulär ist, hatte mich Hermann bald gefesselt. Ihr flüssiger Schreibstil und ineinander verschlungene Handlungsstränge haben dafür gesorgt. Teilweise erschien mir die Geschichte jedoch etwas lang gezogen, ein paar Kürzungen hätten der erzeugten Atmosphäre sicherlich nicht geschadet.

Fazit: Eine fiktive Geschichte mit historischem Hintergrund, die gut recherchiert erscheint, bis zum Ende interessant bleibt und einen flüssigen, teilweise sogar humoristischen Schreibstil an den Tag legt. Somit gute Unterhaltung, besonders für Fans der Vernau-Reihe.

  • MP3 CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: ungekürzte Lesung (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 384451340X
  • ISBN-13: 978-3844513400
  • Verlag:








Dienstag, 28. Oktober 2014

[Die Story hinter dem Buch] Deana Zinßmeister - Der Pestreiter



heute:



Deana Zinßmeister - Der Pestreiter

 



Liebe Leserinnen und Leser,

ich hatte nicht geplant, dass einer meiner Romane eine Fortsetzung bekommen sollte. Jeder Roman war für mich in seiner Geschichte abgeschlossen. Doch kaum waren die Bücher erschienen, wollten die Leser wissen wie es mit den Protagonisten weitergehen würde. Zu meiner Freude gab der Goldmann Verlag grünes Licht und so konnte ich das Leben mancher Figuren weitererzählen. Mittlerweile sind drei Bände über die Hexenverfolgung (Das Hexenmal, Der Hexenturm und Der Hexenschwur) und zwei Bände über den Bauernkrieg (Die Gabe der Jungfrau und Der Schwur der Sünderin) erschienen. Da ich in kleinen Rückblenden die Vorgeschichte der Protagonisten erkläre, kann man jede Fortsetzung auch ohne Vorkenntnisse der anderen Teile lesen.

Auch bei meinem Roman ‚Das Pestzeichen’ haben mich die zahlreichen Leseranfragen überzeugt, eine Fortsetzung zu schreiben. Im Gegensatz zum ersten Teil Das Pestzeichen, der in meiner Heimat dem Saarland spielt, entführe ich die Leser in Der Pestreiter nach Trier ins Jahr 1652. 

© Andreas Hoffmann, www.faunart.de

Meine Romane sind dafür bekannt, dass ich vor allem das einfache Volk beschreibe, aber auch außergewöhnliche historische Figuren (wie z.B. eine Kinderhexe oder einen Wolfsbanner) sowie besondere und historisch verbriefte Ereignisse (z.B. eine magische Schatzsuche) aufleben lasse. Deshalb wollte ich auch im Pestreiter eine ungewöhnliche und historische Story erzählen. 

Dank der Beratung durch den Historiker Professor Dr. Johannes Dillinger, der in Oxford einen Lehrstuhl hat, und einer der bedeutesten Historiker, besonders auf dem Gebiet der Hexenforschung, weltweit ist, konnte ich erneut, interessanten Persönlichkeiten Leben einhauchen und sie eine ungewöhnliche Geschichte erzählen lassen. Aber auch das Stadtarchiv von Trier sowie die private Bibliothek des Historikers Dr. Dieter Staerk, die weit über 7000 Fachbücher umfasst, dienten mir als Quelle der Inspiration, um so detailgetreu wie möglich die Zeit 1652 wieder aufleben zu lassen.

Der Pestreiter erzählt eine nicht alltägliche und spannende Geschichte, bei der der Leser in eine Zeit entführt wird, in der Aberglaube, Angst und Hilflosigkeit ebenso allgegenwärtig waren wie die Pest.

Der zweite Teil von Das Pestzeichen wurde erstmals auf der Frankfurter Buchmesse 2014 vorgestellt und ich bin schon sehr gespannt wie die Leser die Geschichte von Der Pestreiter finden werden.


geschrieben von Deana Zinßmeister


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442480884
  • ISBN-13: 978-3442480883


Montag, 27. Oktober 2014

[Rezension] 24 Dinge, die man vor Weihnachten getan haben muss: Der Kalender für die Hosentasche


Gelangweilt vom alljährlichen Weihnachtstrott? Verschiedene Varianten des Adventskalenders erscheinen auch schon ausgelutscht? Dann ist "24 Dinge, die man vor Weihnachten getan haben muss" genau das richtige für dich und dieser Kalender passt mit einer Größe von ca.  8,6 x 6 x 0,4 cm sogar in die Hosentasche.

Dieser kleine Kalender besteht aus 24 Seiten, deren Rückseite jeweils gelbe Sterne auf grünem Hintergrund zieren. Außerdem sind sie von 1-24 aufsteigend durchnummeriert. Die Vorderseiten bieten 24 originelle Ideen, wie man die Tage bis Heiligabend einmal anders verbringen kann.

Besonders interessant fand ich die Ideen, die sich leicht umsetzen lassen. Warum also nicht mal Weihnachtspost in einem völlig fremden Briefkasten einwerfen, "Last Christmas" als Klingelton einstellen und somit viel "Freude" unter den Freunden zu verbreiten oder goldene Sterne ausschneiden und den Arbeitsplatz damit dekorieren, um eine weihnachtliche Atmosphäre zu verbreiten. Von diesen Ideen gibt es durchaus einige ungewöhnliche, schöne und interessante in diesem Kalender.

Schwieriger finde ich hingegen Ideen, wie z.B. Kunstschnee vor den Häusern der Nachbarschaft zu verteilen und meinen Weihnachtsbaum möchte ich auch nicht unbedingt mit Büromaterialien wie Scheren oder Büroklammern dekorieren.

Fazit: Der Kalender beinhaltet tatsächlich zahlreiche tolle Ideen. Ich werde definitiv versuchen in dieser Adventszeit einige davon umzusetzen und ich kann mir auch gut vorstellen diesen Kalender zu verschenken, sowohl an Weihnachtsfreaks, als auch an Weihnachtsmuffel. Die Adventszeit einfach einmal etwas anders, aufgepeppter erleben!


  • Broschiert: 48 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (1. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629110746
  • ISBN-13: 978-3629110749
  • Verlagsgruppe:


Sonntag, 26. Oktober 2014

[Gastrezension] McNeal, Laura - Das Haus am Mississippi River

Gastrezension von Starbucks



Mit ihrem Roman „Das Haus am Mississippi River“ entführt Laura Lane McNeal entführt den Leser zurück in die 60ger Jahre in New Orleans, in die Zeit rund um den Civil Rights Act (1964) . Sie zeichnet eine Familiengeschichte in beiden Hautfarben, die später auch noch verknüpft wird. Die Autorin stammt selbst aus New Orleans und sagt, sie wollte mit dem Roman auch dafür sorgen, dass diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät.


Zum Inhalt: Obwohl der Roman im Originaltitel „Dollbaby“ heißt und damit nach der schwarzen Haushaltshilfe im Herrenhaus von Miss Fannie benannt ist, dreht sich alles hauptsächlich um die anfangs 12jährige Liberty Bell, genannt Ibby, die nach dem Unfalltod ihres Vaters aus dem Pazifischen Nordwesten in das Elternhaus des Vaters nach New Orleans geschickt wird, in dem die wunderliche Miss Fannie, Ibbys Großmutter, wohnt. Ibby freundet sich schnell mit den schwarzen Haushaltshilfen, Queenie und Dollbaby an, die sie sehr herzlich aufnehmen. Auch die Großmutter zeigt bald ihre sanfte und großzügige Seite, denn sie möchte Ibby gern für immer da behalten. Ibby, die zuvor noch nie mit Schwarzen zu tun gehabt hat, freundet sich mit den Haushaltshilfen an, erlebt, wie das in der Stadt ungern gesehen wird, verliebt sich zum ersten Mal und erfährt nach und nach immer mehr über die geheimnisvollen Familiengeschichten ihrer eigenen und der schwarzen Familie. Während Ibbys Mutter nach dem Tod des Vaters wie vom Erdboden verschwunden scheint, kommt die Großmutter Ibby immer näher. Die geheimnisumwobene alte Dame ist nicht die, die sie zu sein scheint..

Mein Eindruck: Das Buch liest sich sehr gefällig; es bietet eine einfache Südstaatengeschichte, in der die Rassentrennung auch angeschnitten wird. Im Großen und Ganzen bleiben die geschichtlichen Ereignisse aber im Hintergrund. Anfangs kommt die Handlung aber nicht richtig in Gang, im letzten Drittel ist der Roman von Ereignissen, Straftaten und Schreckensnachrichten geradezu überfrachtet, so dass der Leser sich fragen muss, ob das alles hätte sein müssen, denn nicht alle Handlungsstränge sind für das Ende relevant. Am Ende gibt es noch eine überraschende Wende für den Leser, die man sich aber fast denken konnte. Laura Lane McNeal hat eine nette Geschichte geschrieben; ihre literarischen Fähigkeiten möchte ich aber in Frage stellen, denn die meisten Enthüllungen werden nicht aufgedeckt oder in das Geschehen eingeflochten, sondern vieles wird einfach nach und nach erzählt. Ein guter Roman kann anders mit Enthüllungen und Überraschungen umgehen.

Fazit: Ein netter Roman, den man gut nebenbei lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. Die Protagonisten haben mich nicht überzeugt. Das Lektorat hat sich auch einige Patzer erlaubt, mehr, als man bei einem solch großen Verlag erwarten würde. Literarisch ist dieses Buch weit davon entfernt, ein Meisterwerk zu sein. Da ich es trotzdem ganz gern gelesen habe, kann ich 3,5, in diesem Fall gerade noch 4 Sterne vergeben. Ein zweites Mal lesen werde ich „Das Haus am Mississippi River“ aber nicht.

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453410416
  • ISBN-13: 978-3453410411
  • Originaltitel: Dollbaby
  • Verlag:




Samstag, 25. Oktober 2014

[In my Mailbox] KW # 41-43/2014


Hier meine Neuzugänge aus den letzten drei Wochen!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Terry, Teri - Gelöscht
Ashton, Juliet - Ein letzter Brief von dir
Becker, Elke - Der Mann in Nachbars Garten
Voosen, Jana - Und Eva sprach ...

Licht, Kira -  Süße Sünden





Freitag, 24. Oktober 2014

[Gastrezension] Short, Sharon - Mein kleines Stück Alaska

Gastrezension von Starbucks



Das Träumen nie verlernen

Mit „Mein kleines Stück Alaska“ hat Sharon Short ein herzzerreißendes, trauriges und sehr emotionales Werk geschrieben. Mich hat das Buch so berührt, dass ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte.




Zum Inhalt: Der 10jährige Will hat einen Traum: Mit den Schachteldeckeln von Corn Flakes kann er ein briefmarkengroßes Stück Land in Alaska erwerben und arbeitet eifrig darauf hin. Auch seine 17jährige Schwester Donna hat einen Traum: Sie möchte von Ohio nach New York gehen und dort Schneiderin werden. Die Geschwister halten fest zusammen, seit die Mutter vor vielen Jahren gestorben ist und der Vater seitdem nur noch dem Alkohol zuspricht, aber seine Familie vernachlässigt. Auf Donna lastet die Hausarbeit, die Arbeit im Café als Nebenverdienst, die Schule und die Sorge um den Bruder, der immer wieder seltsame Krankheitssymptome zeigt. Trotz aller Widrigkeiten, die den Geschwistern in den Weg gelegt werden, geben beide ihre Träume nicht auf und lassen sich dafür einiges einfallen…

Die Geschichte um Donna und Will geht ans Herz. Immer wieder streut die Autorin in ihre Geschichte die kleinen Botschaften ein, die als allgemeingültig angesehen werden können und die vor allem an den Leser selbst adressiert sind. So zeigt sie an Will, der hartnäckig seinen Traum vom kleinen Stück Alaska verfolgt, wie wichtig es ist, seine Träume niemals aufzugeben. Auch zeigt sie, wie kleine Entscheidungen manchmal einen großen Unterschied machen können.

Nebenbei hält die Geschichte noch kleine Überraschungen und Enthüllungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Und die Geschwister lernen viel über die Mutter, was den Verlust für sie letztendlich erträglicher macht.

Das Ende der Geschichte ist auf einen Weise absehbar, trotzdem kann man sich der Tränen kaum erwehren. Es ist sehr schön konstruiert, und der Leser kann das Buch ganz zufrieden aus der Hand legen. Alles ist gelöst und am Ende doch gut.

Fazit: „Mein kleines Stück Alaska“ wird eines meiner Lieblingsbücher für mein Behaltregal. Es ist ein Buch für Liebhaber des amerikanischen Schreibstils, der für manche vielleicht zu soft oder zu kitschig ist. Für mich ist dies ein tolles und sehr wertvolles Buch, das für Jugendlich genau wie für Erwachsene sehr ansprechend ist. Meine volle Sternzahl und mehr und eine absolute Leseempfehlung!

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (25. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810519464
  • ISBN-13: 978-3810519467
  • Originaltitel: My One Square Inch of Alaska
  • Verlag:



Donnerstag, 23. Oktober 2014

[Das Autoren 1x1] Anja Marshall

 proudly presents:



Anja Marshall




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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Meine erste Kurzgeschichte wurde 2009 veröffentlicht. Danach dachte ich mir, wenn ich kurz kann, dann vielleicht auch lang. Und so kam 2012 mein erstes Buch raus. Bis heute sind vier Bücher von mir erschienen, zwei weitere kommen nächstes Jahr und das siebte schreibe ich gerade. ;-)

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Keine Chefs! Ich habe Kollegen, Leser, Buchhändler, Agentin oder Lektoren in meinem Alltag. Aber keine Chefs. Wen ich nicht mag, dem kann ich bei diesem Beruf trefflich aus dem Weg gehen. Das geht bei einem Angestelltenjob nur bedingt.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Zwei skurrile Frauen auf Mördersuche in der City of London. (London Calling)

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Am effektivsten schreibe ich an meinem Schreibtisch zu Hause. Dort hat dann absolute Ruhe zu herrschen. Autolärm, Rasenmäher, Telefon bringen mich zur Raserei. Darum schreibe ich immer von acht bis 13 Uhr, weil die Familie da außer Haus ist.

Am liebsten Schreibe ich in Cafés oder Orten, wo ich viele Menschen um mich herum habe, die ich beobachten kann. Aber diese Schreiborte dienen der Inspiration. Wenn ich erst einmal weiß, was ich schreiben werde, muss ich (siehe oben) in Klausur gehen.

Apropos Klausur. Hatte mal versucht, einen Urlaub alleine, auf einer Hallig zu verbringen, um dort eine Geschichte zu schreiben. Kam mit fünf neuen Buchideen (fertig skizziert) nach Hause, aber für die Geschichte, die ich doch eigentlich schreiben wollte, gab es nicht eine Zeile mehr.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Nicht nur einen. Doch der wichtigste Tipp ist: Schreiben. Nicht warten, bis die Muse den künftigen Bestsellerautor knutscht. Schreiben ist Arbeit und hat nix mit Kuscheln zu tun. Wer schreibt, will eine Geschichte erzählen, also soll er es auch tun, und erst aufhören, wenn die Geschichte fertig ist.

Es gibt so viele Leute, die sich Autoren nennen, aber noch nie eine Zeile geschrieben haben. Dabei reicht es schon, wenn man täglich nur einen Absatz schreibt. Über die Zeit hinweg wird das Buch fertig sein.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Jede Farbe, sie muss nur zu meiner Stimmung passen. Heute bin ich lila, mit einem Hauch altrosa.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Polizistin oder Lehrerin

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Fast alles, das mit Liebe und frischen Sachen gekocht wurde. Heute zB Kürbissuppe mit gerösteten Kernen.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Berufsbedingt Krimis, doch zunehmend auch leichenfreie Bücher mit Tiefgang.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Ich habe die Hälfte meines Lebens bereits hinter mir. Das ist der Grund, warum ich mir meine Wünsche, wenn irgend möglich, schnell erfülle. Ob es nun ein Eis ist oder ein Besuch von Scotland Yard in London, ob es ein romantisches Dinner in einem ganz bestimmten Restaurant im Südwesten Irlands ist oder der Besuch einer Freundin, immer versuche ich es möglich zu machen. Vielleicht, …, doch, da fällt mir noch etwas ein: Ich möchte einmal auf der Straße um ein Autogramm gebeten werden. Mir ist das zwar schon mal passiert, aber die Leute meinten gar nicht mich, sondern eine Krimi-Kollegin von mir. Na, die haben vielleicht geguckt, als ich meinen Namen auf ihren Zettel schrieb.

Diese Bücher von Anja Marshall könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Anja, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)