Dienstag, 8. Mai 2012

[Produkttest] Ex Libris - Das Private Lesejournal

Heute möchte ich euch mal wieder ein Produkt vorstellen und zwar  

Ex Libris - Das Private Lesejournal.
 (Alle Bilder lassen sich durchs Anklicken vergrößern.)

Ex Libris ist Latein und bedeutet soviel wie "aus den Büchern". Dieses Lesetagebuch in A5 ermöglicht es für jedes gelesene Buch eine Seite zu gestalten und kann 156 Bücher aufnehmen.


Zu jedem Buch kann man folgende Felder pflegen:     Titel  -   Autor  -   Gelesen (Wann? Wo?)     Erscheinungsdatum  -   Originalsprache  -   Genre  -     Buch oder Hörbuch   -   Bemerkungen/Zitate  -   Bewertungssystem (Punkte 1-6)   -  Geschenkt bekommen von / entdeckt durch  -  Verschenkt an













Nach den 156 Buchseiten folgt ein Notizteil. Dort gibt es zunächst freie Seiten mit den Kategorien Lesen, Verschenken, Verliehen/Geliehen und eine frei wählbare Kategorie. Anschließend folgt ein A-Z Register, in dem man die Bücher (mit Autor, Titel, Seite) sortieren kann, um sie so schneller im Journal wieder finden zu können.









Abgerundet wird das ganze durch eine Tasche am Ende des Journals, in der man Kleinigkeiten aufbewahren kann und einem Aufkleberset zum Beschriften des Journals (z.B. einen Aufkleber für den Rücken des Journals, auf dem festgehalten werden kann, für welchen Zeitraum dieses Journal Bücher beinhaltet.










Was mir an dem Lesejournal sehr gut gefällt:
  • Die Qualität des Moleskine Einbandes ist klasse und sieht edel aus.
  • Das Lesetagebuch wird mit einem Gummiband verschlossen und hat ein Lesebändchen.
  • Die Seiten für die 156 Bücher sind nicht alphabetisiert, es macht also nichts, wenn man 30 Bücher liest, deren Titel alle mit einem "S" anfangen. Ex Libris - Das Private Lesejournal ist da sehr flexibel.
  • Viele wichtige Eckdaten der Bücher sind als Felder enthalten.
  • Der Platz für Bemerkungen/Zitate ist für mich völlig ausreichend.
  • Der Notizteil bietet viel Raum für weitere Anmerkungen.
  • Die Aufkleber sind sehr nützlich, da man somit z.B. schon am Buchrücken erkennen kann, aus welcher Zeit das Journal stammt und somit bei mehreren Lesetagebüchern den Überblick nicht verliert.

Verbesserungswünnsche für die Neuauflage:
  • Bücher und Hörbücher sollten um Ebooks ergänzt werden.
  • Die Seiten sind zu dünn, die Gefahr, dass beim Schreiben etwas durchdrückt (besonders bunte Glitzerstifte, Kugelschreiber, usw.) ist unheimlich groß.
  • Für den Notizteil hätte ich mir keine so starre Aufteilung gewünscht (Lesen, Verschenken, Verliehen/Geliehen), da ich nicht mit allen Kategorien etwas anfangen kann. Ich hätte es bevorzugt, wenn alle Kategorien frei wählbar gewesen wäre, entweder zum selbst beschriften oder mit mitgelieferten Aufklebern für die verschiedenen Möglichkeiten.
  • Ich hätte als zusätzliches Feld gerne die Seitenzahl gesehen, da ich das bei Büchern auch immer interessant finde.
  • Ein kleiner Kasten auf jeder Seite, in dem man einen kleinen Ausdruck des jeweiligen Cover einkleben könnte, wäre wünschenswert, da ich mir die Coverbilder immer gerne anschauen.



Fazit:  Wer Lust darauf hat seinen Bücherkonsum festzuhalten, der hat mir dem Ex Libris Lesejournal eine tolle, hochwertige Möglichkeit dazu. Das einzige, was mich wirklich stört sind diese dünnen Seiten, denn wer sich die "Arbeit" macht, alle Bücher zu notieren und die Seiten zu pflegen, der möchte sicherlich auch mal kreativer arbeiten und aufgrund der dünnen Seiten könnte man dann höchsten auf Buntstifte zurückgreifen, alles andere würde durchdrücken. Daher gebe ich folgendes Urteil ab:


Das Lesejournal ist zu einem Preis von 19.95 Euro bei www.torquato.de zu erwerben.


Kommentare:

  1. Coole Sache, danke für den Tipp =)
    LG Sheena

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  2. Das "Ex Libris" habe ich auch und finde es ganz toll. Aber bei dem, was du ansprichst, mit den dünnen Seiten, kann ich dir nur zustimmen. Dennoch finde ich, dass es einen guten Überblick über die Lesefortschritte bietet. Schöne Rezension.

    Liebe Grüße, Diti

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