Freitag, 21. September 2012

[Rezension] Hüberli, Mirjam H. - Plampi: Nur eine Nacht

Theobald, der Familienkater, ist seit drei Tagen verschwunden. Familie Berger kann ihn nirgends finden und so langsam beginnt auch Plampi sich zu sorgen. Er ist überzeugt, dass der Kater niemals freiwillig auf sein Fressen verzichten würde und einfach so zu verschwinden sieht ihm auch nicht ähnlich. Also begibt Plampi sich auf die Spurensuche, aber der Hund hat nur eine Nacht, um Theobald sicher zurück zu bringen. Als er auf Mucky trifft, will dieser sich ihm anschließen und helfen, aber wie viel Hilfe kann eine Fliege tatsächlich sein? Plampi wird es herausfinden.

Der Anfang des Kinderbuches erschien mir etwas holprig, aber das änderte sich schnell und schon war ich mit Feuereifer dabei und habe Plampi auf seinem nächtlichen Abenteuer begleitet. Neben Mucky findet Plampi noch einen weiteren Begleiter und so zieht ein wahrlich verrückter Haufen durch die Stadt, auf der Suche nach Theobald. Dabei trifft die Gruppe auf viele andere Tiere und muss einige gefährliche Situationen überstehen. Besonders gut hat mir der Humor im Buch gefallen. Kleinere Wortgefechte und Diskussionen, schräge Charaktere und witzige Ereignisse sorgen für eine gute Unterhaltung.

"Ich schnaube genervt vor mich hin. Egal, ich lass mich nicht mehr aufhalten von irgendwelchen dahergelaufenen Tieren! Ich will jetzt endlich Theobald finden!" (Seite 73)

Das Kinderbuch ist ziemlich dünn. Statt den angegeben 120 Seiten hat es eigentlich sogar nur 89 Seiten. Anschließend folgt noch eine "Vorstellungsrunde", welche sich über ein paar Seiten erstreckt, wo die restlichen 12 Seiten herkommen sollen, weiß ich leider nicht. Die vorhandenen Seiten sind jedoch oft mit schwarz-weiß Zeichnungen verziert, welche sicherlich jedes Kinderherz höher schlagen lassen und auch die Erwachsenen werden beim vor- oder gemeinsamen lesen ihren Spaß haben.

Fazit:  Ein tolles, humorvolles Buch für Kinder, die Tiere lieben und gerne einmal etwas aus der Sicht eines Hundes lesen möchten.


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