Mittwoch, 24. April 2013

[Rezension] Aydin, Veronika und Klamroth, Kerstin - Elfriedes erster Fall - Schulsachen

Moppelig, pleite, allein erziehend und eine Berufserfahrung, die 15 Jahre zurückliegt. Klingt nicht unbedingt nach DER Privatdetektivin, die man engagieren sollte, aber trotzdem gelingt es Elfriede einen Auftrag zu ergattern. Sie soll den Mord eines Schülers aufklären, der auf dem Grundstück des Prinz-von-Nassau-Gymnasiums tot aufgefunden wurde. Viele Mittel stehen Elfriede nicht zur Verfügung, also hält sie sich an das Nächstliegendste: Freunde, Mitschüler, Eltern und Beamte/Angestellte der Schule und wie sich schnell zeigt, liegt sie damit gar nicht so verkehrt, denn ein Schulalltag ist auch nicht immer ein Zuckerschlecken.

Elfriede ist eine ... nunja ... "besondere" Ermittlerin. Sie erscheint nicht sehr professionell, eher chaotisch und aus der Übung, aber da sie selbst einen Sohn hat, geht ihr dieser Mord nahe und sie setzt alles daran die Hintergründe aufzudecken. Sie ist eine absolut liebenswürdige Protagonistin, durch die viel Humor in den Krimi hineinfließt. Der Roman ist nahezu unblutig, bietet nicht allzu viel Action, sondern legt den Fokus auf die Ermittlerin und ihre unkonventionellen Methoden.

Ich habe dem Roman knappe 4 Sterne gegeben, da ich den Humor überwiegend mochte. Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten und so lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Der Fall ist größtenteils interessant, auch wenn mir nicht alles authentisch vorkam. Eins der Standbeine ist "Mobbing in der Schule". Dieses wurde gut ausgeführt und ist ja leider immer noch ziemlich brisant und aktuell.




Fazit: Ein Krimi, der eher durch seine humorvolle Art, als durch die üblichen Krimibestandteile besticht.

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3954001403
  • ISBN-13: 978-3954001408
  •  Verlag:

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