Freitag, 9. August 2013

[Rezension] Lindbäck, Johanna - Gut.Besser.Das Beste auf der Welt

Nachdem Sara ein Jahr in London zu Schule gegangen ist, kehrt sie in ihre schwedische Heimatstadt Luleå zurück. Obwohl sie sich sehr auf ihre Rückkehr gefreut hat, trifft sie schnell die Ernüchterung. Sie hat sich in dem Jahr sehr verändert, Luleå und seine Einwohner jedoch nicht. Der alte Trott nervt sie bereits nach kurzer Zeit. Erst als Adrian, der Sohn des neuen Nachbarn, plötzlich in ihr Leben tritt, sieht sie neue Aspekte. Doch auf einmal steht auch ihr Exfreund Matthias wieder vor der Tür und Sara findet sich in einem wahren Chaos der Gefühle wieder.  


Ich war sehr auf den Roman gespannt, da ich es kenne, nach einem Jahr im Ausland in die Heimat zurückzukehren. Leider hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil hat mir nicht zugesagt und nicht nur das "wie" sondern auch das "was" die Autorin geschrieben hat, konnte meinen Geschmack nicht treffen. Auch wenn Sara erst 16 Jahre alt ist, reift man in einem Auslandsjahr sehr. Aber davon ist bei Sara nichts zu merken.

Generell kam ich mit Sara als Protagonistin nicht richtig klar. Lediglich in Gedanken sagt sie, was sie tatsächlich fühlt oder möchte und ansonsten ist sie ziemlich unsicher und unselbständig. Ich habe im Allgemeinen keine Probleme mit zurückhaltenden Charakteren, aber zu Sara konnte ich absolut keine Bindung aufbauen und so auch nicht mit ihr mitfühlen oder mitfiebern. Da ich sehr viele Jugendbücher lese, liegt es auch nicht daran, dass mir das Genre nicht liegt. Im Gegenteil, ich lese unglaublich gerne Bücher für Jugendliche, aber mit diesem Roman konnte ich leider einfach nichts anfangen, obwohl der Klappentext "eine aufregende Liebesgeschichte, bittersüß und wunderschön" verspricht. Ich habe dieses jedoch leider nicht so empfunden.

Fazit:  Für mich hat in diesem Buch leider nicht viel gestimmt. Da es bisher aber keine weiteren Rezensionen zu dem Roman gibt, kann ich nicht sagen, ob das an meinem Geschmack oder am Roman selbst liegt. Mich konnte die Autoren jedenfalls weder mit der Geschichte noch mit ihrer Art zu schreiben fesseln oder gut unterhalten.

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (15. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407811446
  • ISBN-13: 978-3407811448
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Välkomen hem
  • Verlag:



Kommentare:

  1. Mir ging es so mit dem Buch "Ich fürchte mich nicht". Damit konnte ich leider auch nichts anfangen. Gibt immer mal solche Bücher obwohl es wirklich schade ist.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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    1. Hallo Vanessa,

      "Ich fürchte mich nicht" hat mir damals auch nicht besonders gefallen.

      LG Claudia

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  2. Ich habe das Buch gerade beendet und ich fand es toll. Ich kann deine Probleme schon nachvollziehen, aber mich haben sie nicht gestört. Vielleicht, weil ich selber immer sehr schüchtern und zurückhaltend war (na ja, ok, bin)? Ich mochte auch den Stil, fand ihn sehr passend für das Buch. Geschmäcker sind halt verschieden, und dank des doch ungewöhnlichen Stils werden sich an diesem Buch vermutlich die Geister scheiden.
    Liebe Grüße, Julia

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