Montag, 30. September 2013

[Rezension] Müller, Titus - Der Schneekristallforscher

Titus Müller hat eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung niedergeschrieben. Sein Protagonist ist Wilson Bentley, der im Jahre 1887 in Jericho, Vermont, bei den Green Mountains lebt und sich selbst als Schatzsucher und Entdecker bezeichnet. Er hat ein besonderes Hobby, denn er sammelt Schneeflocken. Genauer gesagt extrahiert er einzelne Schneekristalle und fotografiert sie. Viele Menschen im Dorf halten ihnen daher für einen Spinner. Doch Mina, die gerade erst in Jericho angekommen ist, gelingt es, sich auf seine Faszination einzulassen und auch sie erkennt die Schönheit dieser kleinen Wunder.

Die ersten Worte über dieses Buch möchte ich der Ausstattung widmen, denn das Buch sieht wunderschön aus. Die gebundene Ausgabe ist mit Samt überzogen und während zahlreiche Schneekristalle sich dezent im Dunkelblau des Samtes zu verlieren scheinen, wurden Autor, Titel, Kurzbeschreibung und ein großer Kristall in silberner Farbe auf den Samt geprägt. Des Weiteren beginnt jedes Kapitel mit einer Abbildung eines Schneekristalls. Optisch ist das Buch somit bereits ein kleiner Schatz und der Inhalt des Romans wird diesem Anspruch ebenfalls gerecht.

Titus Müller hat für diesen Roman viel recherchiert und ihn auf wahren Begebenheiten aufgebaut. Trotzdem erscheint die Geschichte zum Teil wie ein Märchen. Die Grundidee des Schneekristallforschers erscheint fast zu berührend, um wahr zu sein. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, mich in die Welt Ende des 19. Jahrhunderts mitzunehmen. Sein Schreibstil hat mir sehr gefallen, der Roman lässt sich flüssig lesen und entfaltete eine schöne Aura. Müller ist es gelungen eine zarte Liebesgeschichte wiederaufleben zu lassen, deren Besonderheit die Schneekristalle darstellen. Ihm gelingt es dabei hervorragend die Zartheit und die Schönheit der einzelnen Kristalle herauszuarbeiten und diese in Szene zu setzen. Es ist daher denkbar einfach für den Leser sich in dieses winterliche Geschehen fallen zu lassen und sich der Faszination der Schneekristalle hinzugeben.


Trailer 1


Trailer 2


Fazit:  Am liebsten würde ich nun nach draußen gehen, auf den ersten Schnee warten und mir die Kristalle unter einem Mikroskop anschauen. Die Faszination hat mich gepackt und diese Mischung aus unschuldiger Liebesgeschichte und der Schneekristallforschung eines angeblichen Spinners haben mich für kurze Zeit in eine andere Welt befördert und mir eine schöne Lesezeit bereitet. Ein Buch fürs Herz und ein Buch für Naturliebhaber. Einfach schön.


  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Adeo; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942208075
  • ISBN-13: 978-3942208079




[Die Story hinter dem Buch] Müller, Titus - Der Schneekristallforscher


heute:


Müller, Titus - Der Schneekristallforscher

 




Der Inhalt der Erzählung
Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Für ihn sind sie Wunder von atemberaubender Schönheit. Manche halten ihn deshalb für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt.

„Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde.“

Die wahre Begebenheit, die dahinter steckt
Wilson Bentley war Bauer in Vermont, einem schneereichen US-Bundesstaat an der Grenze zu Kanada. Er hatte seine täglichen Pflichten: Kühe melken, Hühner füttern, Ahornsirup einkochen. Und er liebte alles, was klein war. Winzige Tiere, kleine Steine, Blätter. Schon als Junge zeichnete er Schneekristalle, die er durchs Mikroskop betrachtete. Er musste schnell sein beim Zeichnen und vieles aus dem Gedächtnis ergänzen, weil die Kristalle so schnell schmolzen.
Als er 17 war, im Jahr 1877, begann er, die Schneekristalle durch das Mikroskop hindurch zu fotografieren. Niemand vor ihm war auf diese Idee gekommen. Es entstanden zauberhafte Fotografien, die ihn berühmt machten. National Geographic druckte sie ab, Universitäten auf der ganzen Welt kauften Abzüge davon und verwendeten sie in den Vorlesungen. Nur in Jericho, Vermont, seinem Heimatdorf, hielten ihn die Leute weiterhin für verrückt, sein Vater und sein Bruder sahen das „Schneeflockensammeln“ als reine Zeitverschwendung, und als Wilson zu einem Lichtbildvortrag einlud (er war damals längst weltbekannt), erschienen gerade mal sechs Leute.
Er blieb seiner Forschersehnsucht treu. Und seinem Heimatdorf.

Die Liebesgeschichte
Als ich anfing, den Stoff zu recherchieren, war ich von Wilsons Liebe zu den dahinschmelzenden kleinen Schönheiten fasziniert. 1925 sagte er in einem Interview: „Unter dem Mikroskop entdeckte ich, dass Schneeflocken Wunder von atemberaubender Schönheit sind, und ich fand es schade, dass diese Schönheit nicht von anderen gesehen und geschätzt wurde. Jedes Kristall war ein Meisterwerk, und kein Gestaltungsentwurf wurde je wiederholt. Wenn eine Schneeflocke schmolz, war das Kunstwerk für immer verloren. So viel Schönheit war fort, ohne irgendeine Aufzeichnung darüber zu hinterlassen. Mehr und mehr erfasste der Wunsch von mir Besitz, den Leuten etwas von dieser wunderbaren Lieblichkeit zu zeigen, der Wunsch, auf gewisse Art ihr Bewahrer zu werden.“

Aber gab es in seinem Leben auch die Liebe zu einer Frau? Tatsächlich gab es sie. Er liebte eine Lehrerin namens Mina. Manche Zeitzeugen behaupten sogar, sie seien verlobt gewesen. Warum die Verlobung gelöst wurde und wie es sein kann, dass er Mina trotzdem laut Eintragung im Notizbuch am 7. Januar 1912 fotografierte, und zwei Wochen später erneut -- so etwas ist eine Aufgabe, die ich als Autor gern löse. Geholfen hat mir ein Eintrag vom 4. Februar 1915 aus Wilson Bentleys Notizbuch. Er schrieb die geheimnisvollen Worte hinein: „Eisblumen-Monogramm Mina“.

Die Reaktion des Verlags
Auf die Frankfurter Buchmesse 2012 nahm ich Wilsons Schneekristallfotos mit, und beim Mittagessen mit dem Programmleiter und meiner Lektorin zog ich sie heraus und fragte die beiden, was sie von einer Erzählung über Wilson Bentley halten würden. Stefan Wiesner und Nicole Schol waren sofort begeistert. Zwei Wochen später begann ich, die Erzählung aufzuschreiben.
Dass der Verlag das Buch so schön gestalten würde, konnte ich noch nicht wissen. Der blaue Samt mit Silberprägung vermittelt, dass ein Buch genauso ein Schatz sein kann wie ein Schneekristall. Über jedem Kapitel ist im Buch ein anderer Kristall abgebildet, keiner gleicht dem vorhergehenden. Der Verlag hat sie extra zeichnen lassen unter Zuhilfenahme von Wilsons Fotos.


Hürden beim Schreiben
Schwierig war es, Details über den kleinen Ort Jericho herauszufinden, vor allem darüber, wie er im 19. Jahrhundert ausgesehen hat. Auch für Wilsons Zugreise nach New York musste ich vieles wissen: Welche Züge fuhren damals, wie lange brauchte man bis New York, und was kostete eine Zugfahrt? Wie sah die Stadt New York damals aus, wie roch es, was konnte man sehen und erleben? Bei diesen Fragen hat mir Barbara Ellermeier weitergeholfen, die ein wahres Recherchegenie ist. Sie fand sogar heraus, wie viele Kühe Wilson Bentley im Stall hatte. Sie hat etliche Leute in den USA gewonnen, die uns Informationen herausgesucht und geschickt haben, von der University of Vermont und verschiedenen Historical Societies bis hin zur Library of Congress.

Hat mich das Aufschreiben der Geschichte verändert?
Ich mag kleine Tiere, und ich staune gern. Aber in der Hektik des Alltags verliere ich oft den Blick für die Wunder, die es zu bestaunen gibt. Wilson Bentleys Geschichte hat mir geholfen, sie wieder neu zu sehen. Immer wenn es schneit, werde ich an ihn denken und an seinen wohltuenden Blick auf die Welt.

Wo gibt es mehr?
Unter www.winter-kristalle.de kann man seinen Namen und den Geburtsort eingeben, und der Computer generiert daraus einen einzigartigen Schneekristall. Für alle, die in die Geschichte vom Schneekristallforscher hineinlesen wollen, gibt es eine Leseprobe als PDF herunterzuladen.

geschrieben von Titus Müller


  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Adeo; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942208075
  • ISBN-13: 978-3942208079




Als ich auf den Roman aufmerksam geworden bin, habe ich ihn sofort auf meine Wunschliste gesetzt. Was haltet ihr von der Idee des Schneekristallforschers?

Heute Nachmittag werde ich euch übrigens noch meine Rezension zu diesem Buch hochladen.



[Rezenson] Babendererde, Antje - Isegrim

Jolas Zufluchtsort ist der nahe gelegene Wald. Dort fühlt sie sich wohl, dort kennt sie jedes Fleckchen Erde und dort kann sie abschalten und den Rest der Welt mit seinen Problemen vergessen. Doch in letzter Zeit hat Jola das Gefühl, dass sich etwas verändert hat. Sie fühlt sich beobachtet und jemand scheint in "ihr" Gebiet eingedrungen zu sein. Kurz darauf begegnet sie einem fremden Jungen und deckt Geheimnisse auf, die bereits lange zurückliegen. Doch Jola kann sie nicht im Verborgenen ruhen lassen.


Von Antje Babendererde kenne ich bisher nur ein paar ihrer Indianer-Romane und war gespannt auf "Isegrim", ein Roman, der inhaltlich etwas ganz anderes bietet. Die Zielgruppe sind ebenfalls Jugendliche, aber es geht weder um Indianer, noch um eine zart aufblühende Liebe, auch wenn Beziehungen thematisiert werden, und der Schauplatz des Geschehens ist nicht Nordamerika, sondern Deutschland. Genauer gesagt ein kleines Dorf in Thüringen.

Der Titel und das Cover, welches mir gefällt und gut zum Titel passt, haben mich etwas irritiert. "Isegrim" als Titel zu wählen, platzierte für mich die Geschichte in eine ganz bestimmte Richtung. Zwar spielen Wölfe eine Rolle in diesem Roman, jedoch keine übergeordnete. Deshalb finde ich die Wahl etwas verwirrend. Hauptthema sind meiner Meinung nach verschiedene Geheimnisse, die in Familien oder in der Dorfgemeinde tot geschwiegen werden und die Jola langsam an die Oberfläche zurück zerrt. 

Babendererde ist eine interessante Protagonistin gelungen, die sich durch ihre Liebe zum Wald und ihre offene Art auszeichnet. Auch für die anderen Dorfbewohner hat sich die Autorin spezielle "Typen" geschaffen, die mit ihren Ecken Kanten beschrieben werden. Durch Babendererdes bildhaften Schreibstil gelang es mir sehr schnell mir Jolas vertraute Umgebung vorzustellen. Jedoch ist es der Autorin dieses Mal nicht gelungen eine besondere Atmosphäre zu erzeugen, wie ich sie bei ihren Indianerromanen gespürt habe. Die Mischung aus Dorfleben, großen Geheimnissen und kriminellen Handlungen hat mich zwar gut unterhalten, aber nicht so fesseln können, wie ihre anderen Geschichten.

Gesprochen wird das Hörbuch hauptsächlich von Carla Swiderski, die bereits anderen Protagonistinnen von Antje Babendererde ihre Stimme verliehen hat. Am Anfang habe ich erneut die lauten "Luft-hol-Pausen" vernommen, die mir bereits bei Der Gesang der Orcas aufgefallen waren, aber irgendwann hat das nachgelassen oder ich habe es einfach nicht mehr gehört. Ansonsten hat mir ihre Präsentation gut gefallen und ich mag ihr gerne zuhören. Lediglich bei einer Figur viel es mir schwer mir darunter einen jungen Mann vorzustellen, da die Stimme oft viel jünger klang.

Fazit:  Mit "Isegrim" probiert Babendererde nach etlichen Indianerromanen etwas Neues aus und geht dabei in Richtung Spannungsliteratur für Jugendliche. Damit konnte sie mich leider nicht komplett überzeugen. Es wird zwar eine interessante Geschichte erzählt, aber richtig gefesselt war ich nicht. Dahingegen hat die Autorin erneut mit ihren Figuren und ihrem bildlichen Schreibstil Punkte gesammelt.


  • Audio:  4 CDs - ca. 291 Minuten
  • Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (27. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833732075
  • ISBN-13: 978-3833732072
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Verlag:



Sonntag, 29. September 2013

[Themenwoche] Kerstin Gier und ihre "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie - Tag 7


Hallo zusammen,

mit dem heutigen Tag endet die Themenwoche leider schon wieder. Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß und habt fleißig Buchstaben gesammelt. Mit den letzten 3 Buchstaben, die in diesem Beitrag versteckt sind, sollte euer Lösungssatz dann komplett sein. Heute ist es etwas schwieriger, aber wer den Beitrag richtig liest, findet sie bestimmt :)

Bevor ich euch aber sage, wie ihr teilnehmen könnt, verrate ich euch erst einmal die Preise:


Zu gewinnen gibt es:


Rubinrot - Band 1 der Trilogie
(gebrauchte Hardcover-Ausgabe mit Schutzumschlag)

Sapphire Blue - Band 2 der Trilogie in englischer Sprache
(gebrauchte Taschenbuchausgabe)

Rubinrot - Band 1 der Trilogie
(neues Hörbuch mit der ungekürzten Lesung)



Rubinrot - Saphirblau - Smaragdgrün - alle 3 Bände der Trilogie
(neues Hörbuch mit einer gekürzten Lesung der gesamten Trilogie)

Rubinrot - Band 1 der Trilogie
(neue DVD)

Autogrammkarte

Ich hoffe, da ist für jeden etwas dabei.

Die DVD wurde mir übrigens von Concorde Home Entertainment zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke! Der Versand erfolgt direkt durch dieses Unternehmen. Wer also gerne die DVD gewinnen möchte, erklärt sich mit der Teilnahme am Gewinnspiel automatisch damit einverstanden, dass ich die Adresse im Falle des Gewinns an Concorde Home Entertainment zu Versandzwecken weitergeben darf.


Ihr könnt übrigens mehrere Gewinnwünsche angeben,
aber jeder kann maximal einen Gewinn erhalten.

PS: Am 5. Tag war mir leider ein Fehler unterlaufen. Falls jemand daher im Lösungssatz zwei "u"s nebeneinander hat, dann bitte eins davon löschen. Danach sollte der Satz dann Sinn machen, sofern ihr die anderen Buchstaben alle erwischt habt.


Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • beachtet die untenstehenden Regeln.




1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 05.10.2013 - 23.59 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Euch allen viel Erfolg dabei :)

***************************************************

Da ihr ja eine Lösung für die Gewinnspielteilnahme braucht, sollt ihr die Antwort dieses Mal nicht als Kommentar hinterlassen. Jedoch gilt:



Samstag, 28. September 2013

[In my Mailbox] KW # 39/2013


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Thomas Drexel - 50 Häuser zum Wohlfühlen Angenehm wohnen in Neu- und Umbauten
Stiefvater, Maggie - The Raven Boys (1/4) Wen der Rabe ruft
Abigail Ahern Fotos von Graham Atkins-Hughes Get more creative!
Schmeißl, Franz - Schokoladige Backideen. Die besten Kuchen, Torten, Pralinen und Dessserts
Hagena, Katharina - Der Geschmack von Apfelkernen. Das Original-Hörspiel zum Film
Ahern, Cecelia -  Die Liebe deines Lebens
Poznansiki, Ursula - Die Verschworenen
Müller, Titus - Der Schneekristallforscher
Benni-Mama - Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus!

Schmidt, Heike Eva - Die gestohlene Zeit



Es war klar, dass der Oktober sooo buchlastig wird. Daher keine weiteren Worte über meinen SUB. Ich nutze die Zeit lieber, um die Bücher zu lesen :)

Welche würden euch interessieren?


[Themenwoche] Kerstin Gier und ihre "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie - Tag 6



Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Rubinrot" und "Saphirblau"" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Es ist noch gar nicht lange her, da war Gwendolyn ein ganz normales Mädchen mit den typischen Freuden und Leiden eines Teenagers. Doch innerhalb weniger Tage hat sich ihr Leben komplett gedreht. Sie hat am eigenen Leib erfahren, dass sie einem auserwählten Kreis angehört und in der Zeit reisen kann. Des Weiteren hat sie Gideon de Villiers kennen und lieben gelernt. Aber nun muss sie erfahren, dass er scheinbar nur mit ihr gespielt hat. Zeit für Liebeskummer hat sie jedoch nicht, denn sie wird noch ganz andere Dinge erfahren, die ihr Weltbild auf den Kopf stellen werden und bei den wilden Verfolgungsjagden durch die Zeit muss die Gideon vertrauen können

Nach "Rubinrot" und "Saphirblau" findet die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie ihren Abschluss in "Smaragdgrün". Wer die anderen beiden Bücher kennt, dem muss man eigentlich nur Folgendes sagen: Die Autorin nimmt die großartigen Charaktere aus den ersten beiden Bänden, erhöht das Tempo und die Spannung, hält das literarische Niveau und lässt die letzten noch offenen Handlungsstränge zusammen laufen, so dass alle Geheimnisse gelüftet werden und der Leser glücklich und zufrieden zurückbleibt. Rezensionsende. Aber ich werde versuchen, noch ein paar weitere Worte zu finden. Bereit?

Wenn ihr jetzt gedanklich mit "Bereit, wenn du es bist?" geantwortet habt, dann seid ihr immerhin schon in der Thematik und kennt zumindest Band eins. Deshalb nehme ich gleich vorweg: Wer Band 1 (und Band 2) lesenswert fand, der wird auch Band 3 mögen, denn Kerstin Gier hat für mein Empfinden das Niveau mindestens gehalten, wenn nicht sogar gesteigert. Die Charaktere haben sich alle glaubhaft weiterentwickelt und an Giers Schreibstil gibt es sowieso nichts zu bemängeln, der ist einfach immer frisch und flüssig zu lesen.

Mir ist es nach dem Beenden des letzten Bandes einer Trilogie immer wichtig, dass ich als Leser mit dem gewählten Ende zufrieden bin und die bisherigen Geheimnisse gelüftet werden, so dass ich das Gefühl habe, die ganze Materie deutlich vor mir liegen zu haben. Zum Glück ging es mir bei "Smaragdgrün" genau so. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, hat es mich glücklich zurückgelassen. Ich habe das ganze Buch genossen. Die Ausflüge in die Vergangenheit inklusive der Bälle und den altertümlichen Kleidungsstücken. Das Hin und Her zwischen Gwen und Gideon. Die spannenden Szenen und den tollen Humor der Autorin. Tolle Lesestunden waren somit garantiert, aber nachdem mir die beiden ersten Bücher so gut gefielen, habe ich auch nichts anderes erwartet.

Mehr möchte ich nun jedoch wirklich nicht mehr sagen, denn die Bücher muss man einfach selbst entdecken.

Fazit: Wie vorhin schon gesagt: Die Autorin nimmt die großartigen Charaktere aus den ersten beiden Bänden, erhöht das Tempo und die Spannung, hält das literarische Niveau und lässt die letzten noch offenen Handlungsstränge zusammen laufen, so dass alle Geheimnisse gelüftet werden und der Leser glücklich und zufrieden zurückbleibt. 

Fazit zur Trilogie: Die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie hat mich verzaubert und ich bin sehr glücklich, dass ich alle Teile hintereinander weg lesen konnte. Die süße (Liebes-) Geschichte zwischen Gwen und Gideon, die mich in den letzten Wochen begleitet hat, werde ich sehr vermissen, genauso wie einige andere Charaktere. Wer die Bücher noch nicht kennt, sich aber für Jugendbücher mit Zeitreisen interessieren kann, der sollte diese Reihe unbedingt nachholen. Mir bleibt jetzt nur noch übrig mich an den wunderschönen Hardcoverausgaben im Regal zu erfreuen und sehnsüchtig auf die DVD zu warten, die in wenigen Tagen erscheinen wird und bereits vorbestellt ist.

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Arena (8. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401063480
  • ISBN-13: 978-3401063485
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Verlag:


Die Trilogie in der Übersicht


Denkt daran die bunten Buchstaben rauszusuchen (in diesem Beitrag gibt es drei Stück) und diese der Reihenfolge nach aufzuschreiben, damit ihr ab Sonntag den Lösungssatz für das tolle Gewinnspiel parat habt.


Freitag, 27. September 2013

[Themenwoche] Kerstin Gier und ihre "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie - Tag 5


 proudly presents:



Kerstin Gier




***************************
Autorenwelt
 ***************************

1. Seit wann schreibst du?
Ich habe mir immer schon gern Geschichten ausgedacht, und Schreiben mochte ich, seit ich Buchstaben konnte - da lag es nahe, das Bücherschreiben zum Beruf zu machen. Allerdings nicht sofort, ich bin Diplompädagogin, meinen ersten Roman habe ich erst mit 28 geschrieben 

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Ich glaube nicht unbedingt, dass es der beste Beruf der Welt ist :-) Aber cool ist, dass man ihn im Schlafanzug ausüben kann.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
SILBER - Das erste Buch der Träume - dream a little dream  Mystery-Thriller, Familiengeschichte, Teenager-Romanze - von allem etwas und ein bisschen verrückt.

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich schreibe am liebsten zu Hause, mit viel Zeit und Ruhe. Rituale gibt es keine.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Ich glaube, dass man immer auf der sicheren Seite ist, wenn man genau das schreibt, was man selber am liebsten lesen würde - so macht es wenigstens Spaß.




***************************
Private Welt
 ***************************

6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Bei Gras und Blättern mag ich grün, Meer und Himmel sind  in Blau am schönsten, bei Sofas, Katzen und Klamotten habe ich ein Faible für Grautöne. Blumen mag ich am liebsten in weiß und rosa.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Schriftstellerin mit einer eigenen Alm und Kühen. In den Schreibpausen wollte ich nämlich Käse machen..

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Im Moment Himbeeren. Und Spargel. Und Erdbeer-Quark-Torte. Und ... was ist denn das für eine Frage???

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Keins - Hauptsache unterhaltsam.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Ich hätte gern ein Haus am See. An welchem weiß ich nicht.


Diese Jugendbücher von Kerstin Gier könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:


Vielen Dank Kerstin, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)


Denkt daran die bunten Buchstaben rauszusuchen (in diesem Beitrag gibt es vier Stück) und diese der Reihenfolge nach aufzuschreiben, damit ihr ab Sonntag den Lösungssatz für das tolle Gewinnspiel parat habt.



Donnerstag, 26. September 2013

[Themenwoche] Kerstin Gier und ihre "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie - Tag 4



Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Rubinrot" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Es ist gerade einmal drei Tage her, dass Gwendolyn herausgefunden hat, dass sie eine Zeitreisende ist. Ob es sich dabei um eine Gabe oder einen Fluch handelt, da ist sie sich noch nicht ganz sicher. Ihre Freundin Leslie, der Geist James und der Wasserspeier Xemerius versuchen zwar ihr mit allen Mitteln zu helfen, aber trotzdem fühlt sie sich bei den anstehenden Missionen ins kalte Wasser geworfen - und bei Gideon, ihrem Zeitreisepartner, fühlt sie noch ganz andere Dinge. Gwendolyn muss sich jedoch nicht nur in ihrem Gefühlschaos und in den verschiedenen Jahrhunderten zurechtfinden, sondern vor allem in der Vergangenheit überleben und da scheinen einige etwas dagegen zu haben.

"Saphirblau" ist nach "Rubinrot" die Fortsetzung der "Liebe geht durch alle Zeiten" von der deutschen Autorin Kerstin Gier. Nahtlos, nahtloser geht es gar nicht, knüpft die Geschichte direkt am Ende des ersten Bandes an. Mir kam es so vor, als würde ich Gwen schon länger begleiten, aber tatsächlich sind  im ersten Band nur wenige Tage vergangen. Gwendolyn kämpft somit immer noch mit den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, auch wenn sie bisher kaum Zeit hatte, sich Wissen für die ständigen Zeitreisen anzueignen. Die Protagonistin ist weiterhin unglaublich sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas naiv ist, aber da passt einfach zu ihr und zu ihrer Unerfahrenheit bezüglich der Zeitreisen. Gideon ist immer noch der hübsche Zeitreisende, aus dessen Handlungen der Leser genauso wenig schlau wird, wie Gwen. Aber das hat durchaus seinen Reiz.

Kerstin Gier ist es sehr gut gelungen ihre Zeitreiseidee weiter auszuarbeiten und dem Leser erneut eine spannende Geschichte zu erzählen. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig ist und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, sich in den Jahrhunderten und der süßen Liebesgeschichte zu verlieren. "Saphirblau" ist definitiv kein lückenfüllender Mittelteil, wie es sehr vielen zweiten Bänden einer Trilogie ergeht. Stattdessen werden ein paar weitere Hintergrundinformationen bekannt gegeben, aber die finale Auflösung bleibt dem dritten Band vorbehalten.

Fazit: Die Autorin hat alle Erwartungen an die Fortsetzung erfüllen können. Die Liebesgeschichte bleibt süß, die Zeitreisen werden gefährlicher und die ganzen Hintergründe spannender. Dazu der frische Schreibstil der Autorin, gepaart mit Humor, und schon war das Lesevergnügen perfekt.

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401063472
  • ISBN-13: 978-3401063478
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Verlag:


Die Trilogie in der Übersicht



Denkt daran die bunten Buchstaben rauszusuchen (in diesem Beitrag gibt es fünf Stück) und diese der Reihenfolge nach aufzuschreiben, damit ihr ab Sonntag den Lösungssatz für das tolle Gewinnspiel parat habt.