Samstag, 14. Juni 2014

[Rezension] Shearer, Alex - An guten Tagen fahren wir rückwärts


Als Alex erfährt, dass sein Bruder Louis an einem Gehirntumor leidet, fliegt er nach Australien, um ihn dort zu unterstützen. Seit einer Operation am Gehirn ist bei Louis nämlich einiges durcheinander geraten und er ist auf Hilfe angewiesen. Alex erinnert sich dort an früher, als Louis ihn beschützt und er zu seinem großen Bruder aufgesehen hat. Nun begeben sie sich zusammen auf ein letztes Abenteuer und müssen sich niemand geringerem als dem Leben stellen.



Ich habe nach dem Lesen erfahren, dass Alex Shearer das Buch geschrieben hat, nachdem sein Bruder verstarb. Eine wahre Begebenheit als Grundlage des Romans macht es nicht gerade einfacher eine Rezension zu schreiben, die kritisiert. Ich persönlich habe aber leider weder einen Zugang zur Geschichte noch zu den Protagonisten gefunden. Damit ist es meistens ziemlich unmöglich sich in den Roman fallen zu lassen.

Vieles im Buch wiederholt sich des Öfteren, was den Ablauf etwas zäh erscheinen lässt. So erwähnt Louis zum Beispiel ständig, dass er am Ende sei, dass alles am Ende sei. Das mag auch realitätsnah und authentisch sein, doch da ich keine wirklichen Sympathien aufbauen konnte, empfand ich es eher als etwas nervtötend statt bewegend oder berührend. Ich könnte aber auch durchaus positive Kritiken nachvollziehen, denn an sich sind Schreibstil und Handlung nicht schlecht, nur mich hat es nicht ansprechen können.

Fazit: Ich wollte diesen Roman gerne lesen, da mich der Klappentext neugierig gemacht hat und ich etwas abseits meines normalen Beuteschemas lesen wollte. Leider ging dieser Versuch schief. Der Roman ist okay und lesbar, aber leider nichts, was mich berührt hat.


  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (11. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471351086
  • ISBN-13: 978-3471351086
  • Originaltitel: This is the Life
  • Verlag:



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