Donnerstag, 4. September 2014

[Blogtour + Gewinnspiel] Rainer Wekwerth - Das Labyrinth ist ohne Gnade




Herzlich Willkommen auf der vierten Station der Blogtor zu "Das Labyrinth ist ohne Gnade".

Mich hat interessiert, ob die Trilogie den Autor selbst verändert hat und genau dieses habe ich Rainer Wekwerth gefragt:


Claudias Bücherregal
Hallo Rainer, schön, dass du für ein Interview für deine Romanreihe zur Verfügung stehst.
Mit „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ ist nun auch der dritte Band deiner Jugendbuch-Trilogie im Handel erhältlich. Der erste Roman ist vor 18 Monaten erschienen und du hast dich sicherlich schon viel länger mit dem Schreiben der Geschichte beschäftigt. Hat die Reihe dich als Autor in dieser langen Zeit verändert?

Hallo Claudia,
ich freue mich über dieses Interview und darüber, dass du deinen Lesern etwas über mich berichten willst.

Nun zu deiner Frage: Ganz ehrlich und ohne Übertreibung, die Labyrinth-Trilogie hat vieles in meinem Leben verändert und ein großer Traum ist mit diesen Büchern wahr geworden.
Die Labyrinth-Trilogie ist inzwischen nicht nur ein Bestseller, denn Band 1“Das Labyrinth“ hat auch einige wichtige Buchpreise gewonnen. Trotz starker internationaler und nationaler Konkurrenz wurde der Titel mehrfach von Jugendbuchjurys ausgezeichnet.
Nun ist auch die Filmindustrie darauf aufmerksam geworden, aber dazu möchte ich noch nichts Konkretes sagen. Weiterhin trudeln erste Auslandslizenzen ein und so wird das Labyrinth bald auch in Polen erscheinen.

Aber mehr als alles andere freuen mich die Reaktionen der Leser, die mir das Gefühl geben, etwas Besonderes geschaffen zu haben. Ich bekomme viele Zuschriften, in denen mir Menschen sagen, wie sehr ihnen die Figuren ans Herz gewachsen, dass sie mit Mary, Jeb, Mischa, Tian, Kathy, Jenna und Léon mitgefiebert haben, dass sie ihnen nahe waren und die Bücher kaum aus der Hand legen konnten. Das ist eine wunderbare Bestätigung für zwei Jahre harte Arbeit, die mich oft bis an die Grenzen geführt hat. Ich danke allen Fans da draußen, ohne euch wäre nichts von all dem geschehen.


Claudias Bücherregal
Hatte eins deiner anderen Projekte bisher ebenfalls so einen großen Einfluss auf dich oder ist eine Trilogie doch prägender?

Kein anderes Projekt hatte so einen Einfluss auf mich. Um das Labyrinth gut und spannend zu schreiben, musste ich mich als Schriftsteller weiter entwickeln, die nächste Stufe meines Könnens erreichen, denn eines war von Anfang an klar, die Idee war so großartig, dass es der Schreibstil auch sein musste. Ich entschied mich für eine direkte Sprache, die den Leser nicht ablenken, sondern es ihm ermöglichen sollte, tief in die Handlung einzutauchen.
Eine weitere Herausforderung war der Umstand, dass alle drei Bücher durchgehend spannend sein sollten, aber in Band 3 ihren absoluten Höhepunkt finden mussten. Aber mehr noch,  ich wollte, dass mit der letzten Seite das Buch nicht zugeklappt und zur Seite gelegt wird. Nein, es sollte im Leser nachhallen, weiterhin auf ihn wirken und ihm die Möglichkeit geben, die Figuren noch ein Stück ohne mich zu begleiten. Es waren besondere Bücher und sie verdienten ein besonderes Ende.
Zudem gibt es auch beim mehrmaligen Lesen der Reihe noch Einzelheiten zu entdecken, die beim ersten Mal nicht ins Bewusstsein des Lesers drängten, aber beim zweiten Mal zusätzliche Hinweise liefern. So sind zum Beispiel bereits Informationen auf der ersten Seite der Trilogie und der letzten Seite verborgen, die man nicht unbedingt wahrnimmt.


Claudias Bücherregal
Bist du nach dem Abschluss der Trilogie und der dadurch gesammelten Erfahrungen bereit andere Herausforderungen beim Schreiben und Kreieren von Geschichten auf dich zu nehmen, vor denen du bisher evtl. zurück geschreckt bist?

In jedem Fall. Mein nächste Buchprojekt, ein Einzeltitel, der im Frühjahr 2015 bei Arena erscheint, stellt mich vor ganz neue Herausforderungen und ich muss mich weiter steigern, um dem Leser auch in Zukunft spannende Unterhaltung bieten zu können.

Vielen Dank für das Interview.



Natürlich wollen wir nicht nur neugierig auf den Roman machen, sondern wir verlosen ihn auch und zwar pro Blog ein Exemplar.

Wer also gerne eine signierte Ausgabe von "Das Labyrinth ist ohne Gnade" gewinnen möchte, macht bitte einfach bei diesem Gewinnspiel mit und/oder schaut auf den anderen Blogs nach, denn dort gibt es auch jeweils ein Exemplar zu gewinnen.


Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
  • beachtet die untenstehenden Regeln.



1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht. Die Adresse des Gewinners darf für den Versand weitergegeben werden.
3.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
4.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 07.09.2014 - 13.00 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Morgen geht es auf diesem Blog weiter: lost pages


Kommentare:

  1. Hey :)
    Ein sehr schöner Beitrag!
    Nein, einen lebensändernden Roman gab es bei mir leider noch nicht. Natürlich beeinflussen mich die Bücher in meinem Alltag, ändern evtl. auch meine Sichtweise, aber mein ganzes Leben hat sich durch ein Buch noch nicht verändert. Nur, dass die richtigen Bücher mich erst zum Lesen gebracht haben.
    Liebe Grüße
    Judith

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  2. Huhu!
    Schönes Interview mit guten Antworten!
    Hier meine Antwort!
    Ein ganz bestimmter Protagonist nicht. Aber insgesamt muss sich oft an spezielle Figuren, wie Kate aus Stadt der Finsternis, denken, und dann kann man manche Probleme besser bewältigen...Denn dann weiß man wieder: anderen geht es ebenso oder noch schlechter und sie haben sich selbst aus diesem Sumpf gezogen!
    LG

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  3. Nein, so gravierend hat mich weder ein Roman noch ein Protagonist beeinflusst. Aber dennoch ist es natürlich schön, auch in etwas schwierigeren Lebensphasen Ablenkung in einem lustigen oder spannenden Roman zu finden. Und es gibt selbstverständlich Romane, die bleiben einem besonders in Erinnerung. Ich halte sehr gerne Zitate aus Romanen fest, wenn diese mir besonders gut gefallen. So habe ich zum Beispiel einige besonders kluge oder schöne Gedanken aus "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss oder aus der "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages" festgehalten. Solche Gedanken begleiten mich auch dann noch, wenn ich den Roman bereits zur Seite gelegt habe.

    Liebe Grüße
    Katja

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  4. Liebe Claudia,

    1. Tolles Interview

    2. zur Frage:

    Das kann ich nicht sagen. Ich lese viel und mag auch einige Charaktere oder Protagonisten besonders gerne, aber sicher nicht so, dass sie mich beeinflussen würden.

    Liebe Grüße
    Iris / schlumeline

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  5. Ein schönes Interview. :)
    Habe auch direkt mal mein Glück versucht, bei dem Gewinnspiel. :)
    Liebe Grüße,
    Nicki

    http://nickisbuecherwelt.blogspot.de

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  6. Tolles Interview und da ich Band 1 und 2 wirklich spannend und mitreißend fand, muss ich mein Glück einfach bei Band 3 versuchen. Signiert ist natürlich auch was ganz Besonderes!

    Zur Frage:
    Ja, "Die Wolke" von Gudrun Pausewang. Es hat mich sehr auf die Problematik der Atomenergie aufmerksam gemacht und seitdem befasse ich mich intensiv mit dem Thema. Aber dieses Buch hat mir auch gezeigt, dass Romane einem wirklich nahe gehen und etwas bewirken können. Nicht nur unterhalten, sondern auch Informationen so vermitteln, dass man nach der Lektüre des Buches einfach ein anderer Mensch ist.

    Viele Grüße
    Deengla

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  7. ����Hey :)

    Ja! Sogar mehrmals schon, aktuell aber besonders 'Ich und die Menschen' - weil es die Menschlichkeit aus einem anderen Blickwinkel zeigt und wie viel wichtige Lebenszeit wir eigentlich vergeuden.

    Liebe Grüße, Jasi ♥

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  8. Hallo interessantes interview das Buch will ich schön länger haben da Versuch ich mal mein Glück.
    Bisher hat noch kein Buch mein Leben verändert ,aber mitgerissen und zum nachdenken angeregt das man eine andere Sicht auf die Dinge hat das schon . Ich find bei Dystopie denk man drüber nach ob sowas wirklich einmal in der Zukunft passieren kann ,ob die Welt einmal so aussehen wird wie in den Büchern .
    Lg sarah

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  9. Hey,
    ja, bei: "Bevor ich sterbe", wodurch ich das Leben noch mehr schätze und versuche jeden Tag bestmöglich zu nutzen

    lg Ludwig
    lu71@online.de

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