Mittwoch, 29. Oktober 2014

[Rezension] Herrmann, Elisabeth - Joachim Vernau (04) Versunkene Gräber

Joachim Vernau, Anwalt von Beruf, wird gebeten seinem Freund aus längst vergangenen Tagen zu helfen. Dieser sitzt in einem Gefängnis in Polen und wird des Mordes beschuldigt. Vernau nimmt den Fall an und stößt dabei auf versunkene Gräber eines Friedhofs und alte Briefe. Die Spuren führen Vernau ins Jahr 1945. Die Taten liegen Jahrzehnte zurück, doch erst jetzt kommen Verborgene Erlebnisse ans Licht.



Die mp3 Ausgabe von "Versunkene Gräber" ist eine vollständige Lesung auf 2 CDs und umfasst knappe 14 Stunden. Gelesen wird die Geschichte von Max Hopp. Nach "Das Kindermädchen", "Die siebte Stunde" und "Die letzte Instanz" ist "Versunkene Gräber" bereits der vierte Roman der Joachim-Vernau-Reihe. Dieses war mir jedoch vorm Hören nicht bewusst und ich kannte keinen der vorherigen Romane. Trotzdem war die Geschichte für mich gut verständlich.

Die Länder Deutschland und Polen sowie der Vermerk auf das Jahr 1945 lassen bereits erkennen, in welche Richtung der Roman inhaltlich gehen könnte. Die Geschichte erscheint gut recherchiert und nachdem der Anfang noch etwas unspektakulär ist, hatte mich Hermann bald gefesselt. Ihr flüssiger Schreibstil und ineinander verschlungene Handlungsstränge haben dafür gesorgt. Teilweise erschien mir die Geschichte jedoch etwas lang gezogen, ein paar Kürzungen hätten der erzeugten Atmosphäre sicherlich nicht geschadet.

Fazit: Eine fiktive Geschichte mit historischem Hintergrund, die gut recherchiert erscheint, bis zum Ende interessant bleibt und einen flüssigen, teilweise sogar humoristischen Schreibstil an den Tag legt. Somit gute Unterhaltung, besonders für Fans der Vernau-Reihe.

  • MP3 CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: ungekürzte Lesung (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 384451340X
  • ISBN-13: 978-3844513400
  • Verlag:








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