Dienstag, 26. Mai 2015

[Die Story hinter dem Buch] Inge Löhnig - Nun ruhet sanft



heute:


Inge Löhnig - Nun ruhet sanft
 


Warum töten Männer sich und ihre Familien?
Mit der Frage der sogenannten erweiterten Suizide oder auch Mitnahmeselbstmorde habe ich mich immer wieder beschäftigt und doch ist es für mich nach wie vor unbegreiflich, wie es zu diesen Taten kommt, obwohl ich weiß, was die Täter antreibt, welche Defizite sie haben.

Wer sich ebenfalls für das Thema interessiert, findet hier einen interessanten Vortrag zum Thema Narzissmusfalle von Dr. Reinhard Haller: https://www.youtube.com/watch?v=mZn7d3aqu0Y

Es war also naheliegend, Dühnfort mit einer derartigen Tat zu konfrontieren und das ausgerechnet, als er selbst gerade erst erfahren hat, dass er Vater wird. Daher fällt es ihm schwer, mit kühlem Kopf an die Ermittlungen heranzugehen.

In seiner Laufbahn hatte er erst einmal mit einem ähnlichen Fall zu tun, das ist über zehn Jahre her. Auch damals überlebte der mutmaßliche Täter und kam ungestraft davon, weil ihm die Tat nicht nachzuweisen war. Dieses ungesühnte Verbrechen ist für Dühnfort zusätzlicher Ansporn, sein Bestes zu geben.

Doch plötzlich steht er vor der Frage, ob er sich verrannt hat. Ist wirklich der Ehemann und Vater der Täter oder steckt etwas ganz anderes hinter diesem Verbrechen?

Im Zuge meiner Recherchen für diesen Roman, habe ich mich mit einem Brandsachverständigen unterhalten, denn in meiner Geschichte steckt der Täter das Haus der Familie nach den Morden in Brand. Dühnfort hat die Vermutung, dass er das nicht getan hat, um Spuren zu beseitigen – das war nur ein „angenehmer“ Nebeneffekt – es sollte alles ausgelöscht werden, was die Familie Sassen ausmachte. Die Menschen, die Haustiere, der Besitz. Eine totale Vernichtung. Deshalb wurde im Erdgeschoss Benzin verschüttet und angezündet.

Doch was geschieht genau, bei der Verpuffung eines Benzin- Luftgemischs? Wie „satt“ muss es sein, bis es zündet? Und wie kommt der Täter davon, ohne selbst Brandverletzungen zu erleiden?

All diese Fragen habe ich dem Sachverständigen gestellt und ausführliche Antworten erhalten. Vor allem dazu, wie der Täter davonkommt, ohne sich selbst zu verletzen. Es gibt da eine sehr interessante und ungewöhnliche Möglichkeit, die ich gerne genutzt hätte, doch der Fachmann bat mich eindringlich, sie nicht zu beschreiben, um niemanden auf Ideen zu bringen. Schweren Herzens bin ich dieser Bitte nachgekommen. Es wäre schon interessant gewesen … Und ungewöhnlich … Mal was Neues … Schade eigentlich.

Auf alle Fälle war es für mich eine neue Erfahrung, Recherchewissen, nicht anzuwenden. Ich hoffe, Dühnforts siebter Fall ist dennoch interessant geworden und ich wünsche allen, die ihn lesen eine spannende Zeit und gute Unterhaltung.

geschrieben von Inge Löhnig


  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (8. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354861227X
  • ISBN-13: 978-3548612270

Kommentare:

  1. Hey Claudia ich finde deien Seite echt klasse. Ich habe selbst einen Blog gemacht verstehe aber meine Sachen nicht wie man z.B diese Statusleiste hinbringt also das mit Startseite, über mich,... un mich würde noch interesieren wie man diese widgets links von dem Post hintun kann ich hoffe du kannst du viel wichtiger willst mir auch antworten ich würde mich sehr freuen. :) :)

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    1. Hallo Lukas
      Ich habe leider keine Zeit groß technische Hilfe zu leisten. Im Dashboard findest du aber eigentlich alles. Wühle dich dort mal durch, ansonsten hilft auch Google, aber wie gesagt über das Dashbpard findest du alles.

      Viele Grüße Claudia

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  2. und mich würde noch interesieren wie man die Überschrift in die Mitte kriegt tut mir echt leid wenn ich so vieleFragen habe aber ich kenne mich leider noch nicht so aus:)

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  3. Toller Bericht, liebe Claudia.
    Der aktuelle Dühnfort-Krimi liegt schon auf meinem SuB und wird bald gelesen.

    LG
    Sabine

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