Donnerstag, 30. April 2015

[Die Story hinter dem Buch] Zoë Beck - Schwarzblende


heute:


Zoë Beck - Schwarzblende

 



Vor zwei Jahren töteten zwei Männer in Südlondon den Soldaten Lee Rigby. Erst überfuhren sie ihn, dann hackten sie mit Messern auf ihn ein. Einer der Täter überquerte die Straße und gab einem Passanten eine Art Interview. Oder vielmehr, er sprach seine Rechtfertigung der Tat in dessen Handykamera. Er war sich bewusst, dass er gefilmt wurde. Er wollte gefilmt werden. Er hatte das Messer noch in der Hand. An seinen Händen und am Messer: das Blut von Lee Rigby. Nicht ein paar Spritzer, sondern so viel, als hätte er die Unterarme in seinem Blut gebadet. Im Hintergrund sah man den Toten auf der Straße liegen. 

Ich sah das Video, das sich schnell im Netz verbreitete, am Tag der Tat. Mittlerweile sind die blutigen Hände und Rigbys Leiche unkenntlich gemacht worden. Damals war noch alles zu sehen, ungeschnitten und unbearbeitet. Man findet auch Videomaterial von der Festnahme.

Ich weiß noch, wie ich einen Freund anrief, um es ihm zu zeigen. Ich wollte an der Echtheit zweifeln, obwohl mir klar war, dass es echt war. Ich wollte mit jemandem darüber reden, obwohl ich nicht wusste, was ich sagen sollte.

Einerseits war da also die Sprachlosigkeit darüber, fast live einen Mord gesehen zu haben, andererseits der Umstand, selbst zum Voyeur zu werden, indem ich das Video teilte, nicht öffentlich, aber immerhin mit einem Freund. Ich machte an dem Tag nichts anderes mehr als nachzusehen, ob es neue Informationen über diese Tat gab.

Beides legte sich, die Sprachlosigkeit und der Voyeurismus. Irgendwann beschäftigte mich das Ganze als Phänomen. Ich schaue mir nun nicht aus Begeisterung brutale Videos an, im Gegenteil muss ich wegsehen, sobald irgendwo (Film-)Blut fließt. Es war tatsächlich weniger das Interesse an einem Mord, als die Frage, was die mediale Vermittlung mit mir macht. Mit mir, mit anderen. Warum ich da hängenbleibe. Auf dem Video sieht man Menschen, die stehen geblieben sind und nichts tun. Man sieht Menschen, die direkt an dem Mann mit dem blutigen Messer und den blutverschmierten Händen vorbeigehen. Sie nehmen keinen Umweg, sie weichen nicht aus. Voyeurismus bei den einen, Desinteresse (?) bei den anderen. Ist es so einfach? Ich weiß es nicht. Warum filmt der Typ, der da gerade filmt, überhaupt? Warum gehen die einen weiter und bleiben nicht stehen? Warum bleiben die anderen stehen und sehen zu?

Ich wollte mich aber vor allem damit auseinandersetzen, was Bilder und Videos mit uns machen. Helmut Lethen schrieb zu der Zeit gerade an seinem Buch „Der Schatten des Fotografen – Bilder und ihre Wirklichkeit“, in dem es u.a. darum geht, wie irreführend ein Foto sein kann, welche Emotionen es erzeugt im Gegensatz zu den wahren Umständen seiner Entstehung. Ich hatte Susan Sontags „Das Leiden anderer betrachten“ gelesen, Carolin Emckes „Weil es sagbar ist“ uvm. Ich beschäftigte mich mit Kriegsfotografie, u.a. mit James Nachtwey. Einiges davon findet sich wahrscheinlich in „Schwarzblende“, jedenfalls habe ich es versucht.

All das fand zu einer Geschichte zusammen, das und die Videos vom und über den Islamischen Staat, die sich nach und nach verbreiteten, sowie die Meldungen über geköpfte Journalisten und andere Geiseln. Eine wichtige Überlegung dabei war, welche Perspektive ich wählen müsste. Ich kann mich nicht in einen IS-Kämpfer hineinversetzen. Ich war nicht in Syrien oder in einem der IS-Ausbildungslager, dort zu recherchieren war nicht möglich. Ich konnte mich dem allen nur annähern, mit Leuten reden, die von ihren Erlebnissen sprachen. Ich musste die Perspektive wählen, die die meisten von uns haben: hier im Westen Europas, alles durch die Distanz einer Kameralinse betrachtend, weiter distanziert durch ein Display, auf dem es abgespielt wird. Wir betrachten Objekte, Motive, und doch sind wir nicht ungerührt, weil wir wissen, dass das, was wir sehen, echt ist. Ganz real, in unserem Wohnzimmer, auf unserem Handy, und zugleich ganz weit weg. Wie nah kommen wir an einen IS-Kämpfer? Die allermeisten von uns werden ihn nur durch die Linse eines Kameramanns sehen.

Es gibt diese ungeschnittenen Bilder. Es gibt aber vor allem zensierte Versionen. Nicht nur die Presse greift ein, wenn es darum geht, was wir sehen und wie wir uns dabei fühlen sollen. Auch YouTube, Twitter, Facebook usw. sperren User, die Material verbreiten, das nicht im Sinne der Plattformenbetreiber ist. Zu unserem Schutz. Und zugleich auch zu unserer Entmündigung vielleicht, wissen wir denn nicht selbst, was wir uns zumuten können? (Nein, wissen wir nicht, jedenfalls nicht immer, und trotzdem ist Zensur nun einmal Zensur.) Wer entscheidet über unsere Mündigkeit, wenn es um das Betrachten realer Ereignisse geht?

Ebenso schwierig die anderen Fragen, mit denen ich mich beim Schreiben konfrontiert sah: Wie viel Freiheit sind wir bereit, für vermeintliche Sicherheit zu opfern? Wie schnell sind wir bereit, fundamentale Menschenrechte über Bord zu werfen, wenn wir gesagt bekommen, unsere Sicherheit hinge davon ab, dass wir es tun?

Und wie beeinflussen uns die Bilder, die wir täglich zu sehen bekommen, bei diesen Überlegungen? Zumal, wenn sie manipuliert sind? Verfremdung ist Manipulation, auch die Wahl des Bildausschnitts, des Filmausschnitts ist (notwendige) Manipulation, Nachrichten können nicht endlos sein, ein Journalist soll das Wichtigste zusammenfassen. Die Presse hat eine Verantwortung, der sie nachzukommen versucht. Neutrale Berichterstattung, soweit möglich. Bilder zeigen, soweit möglich. Aber auch uns schützen. Aber auch die Opfer schützen. Die Rechte der mutmaßlichen Täter wahren. Wie gehen Journalisten, Fotografen damit um? Wie entscheiden sie, was in einen Beitrag einfließt und was nicht?

Im nächsten Schritt dann die Überlegungen, welche Rolle bei terroristischen Anschlägen neben Presse und Internet natürlich der Staat und seine verschiedenen Organe spielen. Ich habe also versucht, daraus eine Geschichte zu machen, ich erzähle sie über einen Kameramann, der die Hintergründe des Terroranschlags beleuchten will und dadurch eine Perspektive hat, wie wir alle sie haben könnten. Er sieht vieles nur als Video, und trotz der räumlichen, zeitlichen Distanz zum Geschehen, nimmt es ihn mit. Eben weil er weiß, dass es real ist, ungeschnitten, nicht manipuliert.

Der Kameramann ist meine Hauptfigur, er heißt Niall Stuart. Er nimmt uns mit in die Geschichte. Er beginnt mit etwas ganz Krassem: Er filmt einen Mord statt wegzulaufen.

Ich höre immer wieder: Sowas würde niemand tun. Doch, sowas machen Leute. Nicht nur bei Lee Rigby sind sie stehen geblieben und haben gefilmt. Und dann werde ich gefragt: Was hätte ich getan? Ich weiß es nicht. Vielleicht wäre ich weggelaufen, ich denke immer von mir, ich sei feige. Vielleicht hätte ich es auch gefilmt oder wäre einfach nur stehengeblieben. Ich weiß es nicht. Weiß es irgendjemand sicher, was er oder sie getan hätte? Niall jedenfalls – filmt. Und das verändert sein Leben. Das ist der Einstieg in die Geschichte.

geschrieben von Zoë Beck
Die Links wurden von der Autorin gesetzt. 
Claudias Bücherregal haftet nicht für die verlinkten Inhalte.


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453410432
  • ISBN-13: 978-3453410435


Mittwoch, 29. April 2015

[Gastrezension] Matson, Morgan - Dreizehn Wünsche für einen Sommer

Gastrezension von Jackys Bücherregal

Emily freut sich wahnsinnig die Ferien mit ihrer besten Freundin Sloane verbringen zu können. Die beide haben auch schon fleißig Pläne geschmiedet, nur wird daraus leider nichts.
Sloane und ihre Familie verschwinden spurlos. Das einzige was Emily von ihrer Freundin bleibt ist eine Liste mit 13 Punkten.
Sie hofft, das wenn sie alle Punkte erledigt hat sie Sloane findet.
Aber so manche Punkte sind nicht ganz einfach abzuhacken.
Emily bekommt aber Hilfe von jemandem wo sie noch nicht mal wusste das er sie überhaupt wahr genommen hat.


Emily ist ein eher schüchternes und ruhiges Mädchen was sich gerne hinter Sloane versteckt hat. Und jetzt ist diese verschwunden und da Emily eigentlich ansonsten keine weiteren Freunde hat, steht sie erstmal alleine vor der Liste. Nach und nach öffnet sich Emily und springt auch mal über ihren Schatten. Sie schafft es aus dem Schatten ihrer Freundin und wird nicht mehr nur als Sloanes Freundin wahrgenommen.
Sie macht eine starke Entwicklung im Buch durch was ich sehr passend fand.
Ich fand Emily sehr sympathisch und nett. Auch wenn ich gerade am Anfang nicht ganz verstehen konnte warum sie das Verschwinden ihrer Freundin einfach so hinnimmt und nicht gleich Alarm schlägt. Aber durch die verschiedenen Rückblicke verseht man besser, was dahinter steckt.

Emily freundet sich mit Frank an und das, obwohl sie nicht dachte, dass er sie wahrgenommen hat. Frank scheint perfekt, mit perfekter Freundin und dem perfekten Plan für sein Leben, und doch hilft er Emily ihre Liste zu entschlüsseln.
Frank war mir von Anfang an sympathisch. Er ist einfach jemand den man mögen muss. Er scheint alles zu haben was er will und zu bekommen was er erreichen will und doch wirkt er nicht unecht oder verzogen.

Morgan Matson schreibt Bücher die einen einfach in ihre Story reinziehen und man eigentlich nur mal eben ein paar Seiten lesen möchte und ehe man sich versieht hat man das halbe Buch gelesen.
Ich finde ihren Schreibstil locker und sehr entspannt. Man gleitet durch die Seiten ohne gehetzt zu werden, obwohl man ja auf der Suche nach Sloane ist. Sie schickt einen mit Emily auf ein Sommerabenteuer und man ist überrascht was sie sich nachher alles traut

Die Liste, die sie abzuarbeiten versucht fand ich sehr interessant Es stehen einfach Sachen drauf wie z.B. “Nachts Äpfel pflücken” oder “Unterm Sternenzelt schlafen”.
Aber dann stehen da auch Sachen drauf wie “Einen Fremden küssen” oder “Penelope” ?????? Nicht ganz leicht, aber das macht es ja gerade interessant. Wird sie alle Punkte schaffen ??? Bringt sie das zu Sloane ???

“Ich saß auf dem Bett und umklammerte diese neue Liste so fest, dass meine Fingerspitzen ganz weiß wurden.
Bei den meisten Punkte hatte ich keine Ahnung, was sie bedeuten sollten, aber immerhin hatte ich etwas von Sloane in der Hand. Von Sloane ! Eine neue Liste. “
Seite 40

Mein Fazit für das Buch :
Ich mag die Autorin sehr gerne, weil sie einfach eine sehr entspannte Art hat ihre Bücher zu schreiben. Sie hetzt nicht von Ereignis zu Ereignis und scheucht einen durch die Story, sondern lässt einem Zeit sich mit den Charakteren anzufreunden und diese besser verstehen zu können.
Es ist ein sehr gelungenes Jugendbuch was sich sehr gut für entspannte Abende auf der Terrasse oder dem Balkon eignet, wenn man einfach mal entspannen möchte.

  • Broschiert: 512 Seiten
  • Verlag: cbj (22. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570159817
  • ISBN-13: 978-3570159811
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: SINCE YOU'VE BEEN GONE
  • Verlag:


Dienstag, 28. April 2015

[Aktion] Rückmeldung zum Welttag des Buches


Hallo ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch an meine etwas andere Aktion zum Welttag des Buches?

Ich habe mich total gefreut, dass die Aktion bei euch so gut angekommen ist und ihr mir so viel positives Feedback gegeben habt! Einige haben sich ein Update gewünscht, wie meine Aktion bei meinen Hausmitbewohnern angekommen ist und dieses möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ich hatte zehn Bücher (siehe Foto) und fünf alte Kochbücher in den Hausflur gelegt und meinen Nachbarn gesagt, sie dürfen sich gerne bedienen.


Als ich abends nach Hause kam, waren sechs Romane und 1 Kochbuch verschwunden. Zwei Kolleginnen von mir hatten sich noch eins gewünscht, dass ich ihnen dann am Freitag mitgenommen hatte und am Sonntagnachmittag waren dann nur noch zwei alte Kochbücher vorhanden, alle anderen Bücher hatten ein neues Zuhause gefunden.

Auf meinem Infozettel hatten drei Nachbarn Kommentare hinterlassen, in denen sie sich für die Aktion bedankten und eine Nachbarin hat mir ein Post-it an meine Wohnungstür geklebt, mit einer lieben Nachricht.

Ich war am Welttag des Buches wirklich sehr gespannt, wie die Aktion ankommen würde, aber scheinbar war sie ein voller Erfolg, was mich wirklich sehr gefreut hat :)

Ich hoffe, ihr hattet auch einen tollen Welttag des Buches?


Montag, 27. April 2015

[Die Story hinter dem Buch] Laura Kneidl - Elemente der Schattenwelt (3) Magic & Platina


heute: 


Laura Kneidl- Elemente der Schattenwelt (3) Magic & Platina

 



Die Elemente der Schattenwelt und ich haben einen langen Weg hinter uns. Es gibt Ideen, die setzen sich einem in den Kopf und sind einfach da, in ihrer vollen Pracht und Schönheit und du weißt genau, wie du sie erzählen musst. Die Elemente der Schattenwelt war keine solche Idee.

Das erste Bild, das ich zu diesem Buch – damals wusste ich noch nicht, dass es eine Reihe werden würde – im Kopf hatte, war das Bild eines Vampirjägers aus dem 19. Jahrhundert, und wie er in feiner Kleidung gegen ein Monster kämpft. Vermutlich wurde die Idee eines vergangenen Englands von Clockwork Angel von Cassandra Clare oder Rubinrot von Kerstin Gier inspiriert. Allerdings interessiere ich mich nicht sonderlich für Geschichte und der Gedanke, all diese Fakten über das viktorianische Zeitalter zu recherchieren, war mir zuwider.

Also habe ich überlegt, meinen Jäger – damals hieß er Asher – auf eine Zeitreise zu schicken, die ihn in unsere Gegenwart bringt, weil er einen mächtigen Vampir (Isaac Requiem – er hatte schon immer diesen Namen) verfolgt. Dort sollte er auf dem Dachboden von Cherilyn 'Cherry' Marlowe auftauchen, aber die beiden sollten nicht alleine bleiben und Noel Blackwood – Ashers bester Freund – sollte ihm ebenfalls in die Zukunft folgen. Die perfekte Grundlage für ein Love Triangle, oder nicht?

Jedenfalls habe ich an dieser Idee rumgeschnitzt, aber es hat sich nie richtig angefühlt, zumal mir die Mischung aus Vampir- und Zeitreiseroman doch etwas übertrieben vorkam. Und ich musste mir eingestehen, dass die Idee um Asher und Cherry nicht das war, was sie sein sollte, also habe ich sie erst mal verworfen.

Und jetzt wollte ich euch erzählen, dass das 2012 war, aber das stimmt nicht. Die Idee ist viel älter, ich habe gerade nachgesehen. Das erste Dokument dazu ist am 30. November 2010 um 20:40 Uhr entstanden. Unglaublich, wie lange das her ist … Am 01. Januar 2011 habe ich damit begonnen an Light & Darkness zu arbeiten, und wir wissen alle, was daraus geworden ist. Aber Asher, Cherry und Noel haben mich nie losgelassen. Und auch, wenn ich nicht aktiv an sie gedacht habe, so waren sie immer in meinem Kopf.

Und irgendwann 2013 kam mir plötzlich DIE Idee in ihrer vollen Pracht und Schönheit. Die Idee, die dir zeigt, wie alles funktioniert, und innerhalb von wenigen Stunden hatte ich das erste Konzept zu Blood & Gold – damals hieß es noch Das Blut an unseren Händen. Aber mir war klar, dass meine Charaktere nicht mehr so funktionieren, wie sie es im 19. Jahrhundert getan hätten, also wurde Asher zu Warden, Cherry zu Cain und Noel zu Jules. Und ich habe Jules zu Cains Cousin und nicht zu Wardens bestem Freund gemacht, denn 2013 war mir klar, dass ich ein Love Triangle unter allen Umständen vermeiden will.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich auch bereits, dass es fünf Hunter-Gattungen gibt und nicht nur Vampirjäger. Ohne Band 1 beendet zu haben und ohne ein Konzept für die nächsten Teile habe ich mir bereits Titel und Charaktere überlegt:
  • Der Tod in unseren Augen (Soul & Bronze) mit Noel und Layla
  • Das Leben in unseren Seelen (Magic & Platina) mit Harper und Austin
  • Das Feuer in unseren Adern (Demon Hunter) mit Xander und Jade
  • Der Zorn in unserem Herzen (Moon Hunter) mit Graham und Mariella

Ich kannte diese Leute damals nicht und sie waren vollkommen willkürlich von mir erwählt worden. Aber je länger Blood & Gold wurde, umso klarer wurde mir, dass es auf diese Art nicht funktioniert. Wayne – der damals nur ein Nebencharakter sein sollte – war zu präsent, zu charmant und zu fordernd, um von mir ignoriert zu werden. Also habe ich beschlossen, ihm eine Hauptrolle im zweiten Teil – Soul & Bronze – zu geben. Und in diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich keine „fremden“ Charaktere in die Handlung mit einbringen will und Jules der Protagonist des dritten Teils sein muss, weil alles, was in der Reihe passiert, auf Band 1 zurückzuführen ist.

Dabei ist es auch geblieben, und obwohl ich nicht alle Hunter-Gattungen in den drei Bänden der Elemente der Schattenwelt abhandle, so ist die Geschichte um Cains Clique erzählt und abgeschlossen. Aber ich liebe die Welt der Hunter und wer Magic & Platina gelesen hat, wird wissen, dass ich mir durchaus noch Schlupflöcher für weitere Bände gelassen habe. Sie erscheinen nicht heute und nicht morgen, aber vielleicht irgendwann. ;)

geschrieben von Laura Kneidl



  • Format: Kindle Edition
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 375 Seiten
  • Verlag: Impress (2. April 2015)

Sonntag, 26. April 2015

[In my Mailbox] KW # 17/2015


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Tremayne, S. K. - Eisige Schwestern
Warga, Jasmine - Mein Herz und andere schwarze Löcher



Samstag, 25. April 2015

[Produkttest] Produktreihe zu den kultigen Provinzkrimis von Rita Falk im Moses Verlag

© Susanna Schleyer

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr schon die Provinzkrimireihe von Rita Falk um Franz Eberhofer? Begonnen hat es mit "Winterkartoffelknödel" und im März 2015 ist nunmehr der 6. Band "Zwetschgendatschikomplott" erschienen. Zeitgleich hat der moses. Verlag passende Nonbooks auf den Markt gebracht. Diese Produktreihe möchte ich euch heute vorstellen.





Zwei Artikel der großen Produktpalette habe ich getestet und das waren diese:


Brotzeitbrettchen
Ich liebe diese Frühstücksbrettchen aus Resopal in der Größe von ca. 23,5 cm x 14,5 cm. Das ist ein Standardmaß und daher passen meine unterschiedlichen Brettchen perfekt zusammen. Das Brettchen hat Attacken durch Brötchenmesser und Spülmaschine einwandfrei überstanden und hebt sich auf meinem schwarzbraunen Tisch farblich sehr schön ab. Mit einem frischen Brötchen auf so einem Brettchen fängt der Tag gleich richtig gut an. 

Pflasterbox
Diese Metalldose hat es mir sehr angetan. 20 Pflaster in zwei verschiedenen Größen und drei Designs sind enthalten. Die Herzpflaster sind mit einem "Spatzl" bedruckt, die länglichen hingegen mit "Knutschfleck" und "Streifschuss". Die Designs finde ich unheimlich süß. Die ganze Box ist toll geeignet für kleinere Verletzungen und aufgrund des günstigen Preises (2,95 Euro) auch perfekt als kleines Mitbringsel oder als Geschenk für eine Reise, einen Einzug, ein Erste-Hilfe-Paket usw. Die Pflaster haben sehr sicher gehaftet, sahen schick aus und werden bei der nächsten kleinen Wunde verwendet.


Vielleicht hat euch das schon neugierig gemacht? Dann stöbert doch mal in den anderen Produkten, da sind viele tolle Sachen dabei.


Um diese Buchreihe geht es:





Nun zeige ich euch die große Vielfalt der Produktreihe. 
Alle Artikel könnt ihr auch direkt beim Verlag bestellen



Büchertaschen

Besondere (Geschenk-)Verpackung für Bücher und stilecht für alle Krimifans!
100% robuste Baumwolle mit hochwertigen Verzierungen
Passend für alle Standard-Buchgrößen (ca. 25 cm x 20 cm)
6,95 EUR/Stück




Schlüsselanhänger

Aufwendig bestickter Schlüsselanhänger mit gestalteter Rückseite
Aus Filz und Stoff (10 cm x 4,8 cm)
4,95 EUR/Stück





Pflasterbox

20 Pflaster in drei verschiedenen Designs in einer Metalldose
16 Pflaster in 7,2 cm x 1,6 cm und 4 Pflaster in Herzform
2,95 EUR/Dose



Magnetlesezeichen
Drei Lesezeichen im Set (Höhe ca. 5,5cm)
2,95 EUR/Set

Untersetzer für eine zünftige Brotzeit

8 Untersetzer im Set (jedes Motiv 2x enthalten), Ø 10 cm
In transparenter Box
4,95 EUR/Box



Lesezeichen
aus Filz (4,7 cm x 17,5 cm)
2,95 EUR/Stück

http://www.rakuten.de/produkt/moses-verlag-gmbh-eberhofer-lesezeichen-umbracht-is-1400402255.html?_ga=1.19334648.1944963118.1429721576http://www.rakuten.de/produkt/moses-verlag-gmbh-eberhofer-lesezeichen-stirb-du-sau-1400426525.html?_ga=1.19334648.1944963118.1429721576

http://www.rakuten.de/produkt/moses-verlag-gmbh-eberhofer-lesezeichen-jetzt-langts-1400428450.html?_ga=1.19334648.1944963118.1429721576http://www.rakuten.de/produkt/moses-verlag-gmbh-eberhofer-lesezeichen-mordsgaudi-1400427400.html?_ga=1.17649401.1944963118.1429721576
(Quelle: Moses.Verlag)


Tassen für Brotzeit, Frühstück und den Durst zwischendurch
Aus Porzellan, spülmaschinengeeignet
9 cm hoch, Ø 8,5 cm (in Geschenkbox)
7,95 EUR/Stück



Brotzeitbrettchen mit "kriminellem" Motto!
Aus Resopal (ca. 23,5 cm x 14,5 cm)
7,50 EUR/Stück




Erzählt mir doch mal, wie ihr es findet, wenn zu einer Buchreihe solche Nonbook-Produkte auf den Markt gebracht werden und welche Produkte ihr am spannendsten findet.