Samstag, 31. Oktober 2015

[In my Mailbox] KW # 44/2015


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Dorn, Wulf - Die Nacht gehört den Wölfen
Weitz, Chris - Young World (01) Die Clans von New York
Buckley, Carla - Mondscheinjunge
Elkeles, Simone - Herz (02) verloren
Harris, Oliver - Nick Belsey (02) London Underground








Freitag, 30. Oktober 2015

[Die Story hinter dem Buch] Dorn, Wulf - Die Nacht gehört den Wölfen


heute:
 

Wulf Dorn - Die Nacht gehört den Wölfen

 


Sollte ich die Entstehungsgeschichte zu diesem Buch in einem Satz zusammenfassen, so wäre es wohl »Der Mensch denkt und das Leben lenkt.«

Tatsächlich ist »Die Nacht gehört den Wölfen« der Roman, an dem ich am längsten geschrieben habe. Genaugenommen habe ich dieses Buch zweimal geschrieben, und die nun veröffentlichte Fassung hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen Geschichte zu tun.

Um das zu erklären, müssen wir um gut drei Jahre in die Vergangenheit zurückgehen, in den Winter 2012. Ich hatte an einem Märchennachmittag in einer Bibliothek teilgenommen und las dort mehreren Kindergartengruppen vor. Kinder sind ein großartiges Publikum, das seine Emotionen unverwandt äußert. Da wird gelacht und gebangt, geschrien und gelauscht, und nirgendwo sonst sind Geschichten lebendiger.

Wie so oft, wenn ich vor Kindern lese, kam »Rotkäppchen« besonders gut an. Vor allem die Szene, in der das Mädchen wissen will, warum die Großmutter (mit der plötzlich so tiefen Stimme) einen so großen Mund habe, und prompt die Antwort erfährt.

Der Wolf scheint die kleinen Zuhörer mindestens ebenso zu faszinieren wie mich (sowohl in meiner Kindheit als auch noch heute), was wohl daran liegt, dass es meist der Bösewicht ist, der uns von einer Geschichte am eindrücklichsten in Erinnerung bleibt.

Nachdem auch diesmal Rotkäppchen und die Großmutter vom Jäger gerettet worden waren, forderte mein junges Publikum lautstark ein weiteres »Wolfsmärchen«. Also ließ ich die Geschichte mit den sieben Geißlein folgen, und wieder sah ich dieses faszinierte Funkeln in den Kinderaugen bei Meister Isegrims Auftritt.

Nach dieser Lesung wollte mir der Wolf nicht mehr aus dem Sinn gehen – diese Figur, die bei uns sowohl Unbehagen als auch Faszination auslöst. Wer war er eigentlich, dieser Wolf? Diese Frage ließ mich nicht mehr los.

Natürlich, für die Kinder war die Antwort einfach: ein Wolf ist ein Wolf. Aber welche Bedeutung hat er aus der Sicht eines Erwachsenen und für was steht er in unserem Unterbewussten?

Also begann ich zu recherchieren. Ich las psychologische und mythologische Abhandlungen, und war auf einmal mitten in einem neuen Thema gefangen. Es ist unglaublich, wie viel man dazu finden kann, angefangen bei besagten Märchen und Fabeln bis hin zu den Interpretationen von Freud und Jung.

Zunächst hielt ich diese Nachforschungen für reine Neugier, aber das änderte sich, als ich mich eines Tages mit meinem Agenten zum Mittagessen traf. »Mein böses Herz« war gerade erschienen und ich arbeitete an einem neuen Projekt namens »Phobia«, dessen Erscheinen für den Herbst des darauffolgenden Jahres geplant war. Und da man in der Buchbranche gern über längere Zeit voraus plant, meinte mein Agent, es sei an der Zeit, sich über weitere Projekte Gedanken zu machen.

Er fragte, ob ich schon eine Idee für das nächste Buch hätte, und ich antwortete aus einem Bauchgefühl heraus. Die nächste Geschichte werde meine Version des Rotkäppchens sein – nur eben kein Märchen, sondern eine psychologische Interpretation mit einem jugendlichen Pärchen in der Hauptrolle.

Mein Agent war sofort Feuer und Flamme und gab die Info an den Verlag weiter, wo man sich ebenfalls begeistert zeigte. Natürlich erwartete man einen Thriller von mir, denn in dieser Genre-Schublade sind meine Bücher schon seit »Trigger« zuhause.

Also setzte ich mich an das neue Thriller-Projekt, gleich nachdem ich »Phobia« beendet hatte, und gab ihm den Arbeitstitel »Wolf«. Wie immer entwarf ich zunächst die Figuren – einen Jungen namens Simon und ein Mädchen, das ich Cora nannte – und machte mich an die Ausarbeitung des Plots. Dafür wählte ich ein klassisches Thrillerthema, das Simon zum Zeugen eines Verbrechens machte, der vom Täter (dem »Wolf«) gejagt und bedroht werden sollte. Natürlich sollte viel geschehen und alles zu einem mehr oder weniger guten Ende führen, wie es die Leser von einem Thriller erwarten. So weit, so gut.

Doch schon während des Schreibens spürte ich, dass dieser Story etwas fehlte. Hinzu kam, dass auch Simon die Rolle nicht zu passen schien, die ich ihm zugedacht hatte. Immer wieder brach er aus dem für ihn vorgesehenen Rahmen aus und zeigte sich mir von einer völlig anderen Seite. Es war, als schien auch er zu merken, dass das ursprüngliche Thema mehr zu bieten hatte als einen ... nun ja, banalen Thriller, der nur auf Spannung, Tempo und Schockmomente setzt.

Da war noch etwas anderes, das verstand ich sehr wohl. Aber ich verstand noch nicht, was es genau war. Ich wusste nur, dass es mit dem Wolf zu tun hatte. Und so kämpfte ich mit einem Manuskript, das mir nicht gelingen wollte – bis zu jenem Tag, an dem ich meinem höchstpersönlichen Wolf begegnete.

Ich sah ihn an einem bitterkalten Nachmittag auf der Beerdigung eines sehr lieben Menschen. Dort wurde mir bewusst, was der Wolf für mich (und wahrscheinlich für die meisten von uns) tatsächlich bedeutet. Er ist kein figürliches Wesen, sondern etwas, das tief in uns umgeht – dort, wo es uns am meisten ängstigen kann.

Kürzlich habe ich in einem Interview meine Arbeit als Autor mit der eines Forschers verglichen – mit jemandem, der mit einer Laterne die knarrenden Stufen zu einem dunklen Keller hinuntersteigt, um dort in den finsteren Ecken nachzusehen. Dieser Keller ist das Unterbewusstsein, und was dort im Verborgenen lauert, sind die Dinge, vor denen wir uns am meisten fürchten. Naturgemäß vermeiden wir, uns mit diesen Dingen zu befassen, und genießen stattdessen lieber die Schönheiten des Lebens. Aber insgeheim wissen wir, dass diese Dinge existieren, ganz gleich wie sehr wir sie verdrängen, und dass wir uns besser rechtzeitig mit ihnen befassen sollten. Denn eines unvermeidlichen Tages werden wir uns ihnen stellen müssen.

Ich glaube, nicht zuletzt deshalb suchen wir immer wieder die wohligen Schauer einer unheimlichen Geschichte oder eines dunklen Thrillers. Diese Genres bieten uns eine Art von Katharsis, denn ganz gleich ob Buch oder Film, scheinen wir uns mit solchen Geschichten auf das Ereignis vorzubereiten, das uns eines Tages in der einen oder anderen Form betreffen wird: der Tod und der damit verbundene Verlust.

In den vergangenen Jahren habe ich mich von mehreren geliebten Menschen für immer verabschieden müssen. Das ist nun einmal die Schattenseite des Älterwerdens: Je länger du lebst, desto mehr Menschen, die dir etwas bedeuten, wirst du verlieren.

Bis zu jenem Nachmittag auf dem Friedhof hatte ich dieses Thema nie weiter an mich herangelassen als unbedingt nötig. Ich wollte mich nicht damit auseinandersetzen, denn das wäre schließlich eine schmerzhafte Erfahrung gewesen. Also hatte ich die Trauer stets verdrängt.

Doch diesmal gelang es mir nicht mehr. Vielleicht lag es daran, dass ich mich auf die Suche nach dem Wolf gemacht hatte. Nach meinem Wolf, von dem ich endlich wissen wollte, was er für mich bedeutet. Nun zeigte er sich mir und mir blieb keine Wahl, als mich ihm zu stellen.

Danach konnte ich an dem Thriller nicht mehr weiterschreiben. Ganz gleich was ich versuchte, das Thema dieser Verbrecherjagd kam mir nur noch trivial und nichtssagend vor.

Mein großes Glück war, dass ich Hilfe von Simon bekam. Durch meine bisherige Arbeit war diese Figur schon sehr lebendig in mir geworden. Nun zeigte er mir deutlich, dass seine Geschichte eine ganz andere war. Im Gegensatz zu mir hatte er bereits damit begonnen, sich dem Wolf zu stellen. Alles, was ich tun musste, war ihm zu folgen.

So rief ich beim Verlag an, und ich glaube, ich muss nicht erklären, dass mir das alles andere als leicht fiel. Die Werbung für das ursprüngliche Thrillerprojekt war bereits angelaufen und der Klappentext machte schon in den Katalogen, auf Webseiten und auf einigen Blogs die Runde.

Ich befürchtete, man würde mir deswegen den Kopf abreißen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Meine Lektorin und der Verlagsleiter zeigten sehr viel Verständnis für meine Situation, wofür ich ihnen sehr, sehr dankbar bin! Alles kein Problem, sagte man mir, ich solle mir eine Auszeit nehmen, mich erholen und dann das Buch schreiben, das ich tatsächlich schreiben möchte.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mich das freute und berührte. Mir fiel ein Mount Everest vom Herzen.

Danach nahm ich mir eine Auszeit und Simon begleitete mich. Irgendwann kam auch noch das Mädchen hinzu, das nun nicht mehr Cora sondern Caro hieß. Eigentlich sind es nur zwei vertauschte Buchstaben, aber sie machten sehr viel aus und ließen sie zu einer völlig anderen Persönlichkeit werden.

In den darauf folgenden Monaten haben Simon, Caro und ich viel über das Leben gelernt. Und irgendwann wurde daraus schließlich das Buch, das nun mit einiger Verspätung erschienen ist. Es ist weiterhin eine spannende und manchmal auch sehr gruselige Geschichte, finde ich, aber nun hat sie auch Tiefe bekommen. Und sie ist sehr persönlich geworden.

Kurz nach Erscheinen des Buches schrieb mir eine Leserin, dass sie ihre eigene Geschichte in der von Simon wiedergefunden habe und sehr berührt davon gewesen sei. »Ich glaube, dass ihr Autoren gar nicht wirklich wisst, was manchen Lesern eure Geschichten bedeuten«, fügte sie hinzu.

Das glaube ich auch. Wir können es höchstens hoffen.

Jedenfalls wisst nun auch ihr, was eine Geschichte für den Autor selbst bedeuten kann, liebe treue Leserinnen und Leser. Denn beim Betreten des dunklen Kellers befinden wir uns stets auf Augenhöhe.

Wulf Dorn
im Oktober 2015



  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: cbt (26. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570163970
  • ISBN-13: 978-3570163979
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



Donnerstag, 29. Oktober 2015

[Produkttest] Spiele aus dem moses. Verlag - Teil 1

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zwei Spielneuheiten aus dem moses. Verlag vorstellen, denn jetzt, wo die Tage wieder dunkler werden, bieten sich Spielnachmittage oder -abende doch an.






Wo ist bitte Umtata?
Die schrägen Seiten Europas
 




"Wo ist bitte Umtata?" ist ein Wissens- und Ratespiel mit 300 Karten und einfachen Regeln. Auf den Karten stehen lustige, interessante oder skurrile Geschichten, die sich in einem europäischen Land zugetragen haben bzw. dort gang und gäbe sind sowie Tatsachen über das jeweilige Land. Nennen wir es der Einfachheit halber "Umtata". Um welches Land genau es sich handelt, das muss erraten werden.

Ein Beispiel gefällig? 
- Für eine größere Ansicht bitte anklicken. -

Die Europakarte ist in vier Bereiche eingeteilt (Nord, Ost, Süd und West) und die Länder sind ebenfalls in vier Bereiche unterteilt und sind somit orange, gelb, grün oder lila gefärbt. Der Vorleser liest die Karte vor und alle Spieler versuchen zu erraten, auf welches Land dieser Text zutrifft. Es wird dann jedoch nicht gezielt ein Ländertipp abgegeben, stattdessen muss sich jeder Spieler für eine Region und eine Farbe entscheiden und diese mit seiner Drehscheibe festhalten. Stimmt beides, so erhält er zwei Punkte, hat er nur eine Übereinstimmung, so sammelt der Spieler immerhin noch einen Punkt. Für jemanden, der meint die Lösung direkt zu wissen, gibt es auch noch eine Möglichkeit sogar drei Punkte zu ergattern.

Positiv:
  • Die Regeln sind sehr einfach gehalten, das Spielfeld benötigt so gut wie keinen Aufbau und selbst beim ersten Spielen sind die Regeln sehr, sehr schnell verinnerlicht, so dass man sofort losspielen kann und sich nicht erst durch 20 Seiten Anleitung quälen muss.
  • Als Spieler erfährt man einiges über Europa. Vieles fällt sicherlich unter "unnötiges Wissen" - macht dafür aber durchaus Spaß. Andere Storys bzw. Aussagen dienen tatsächlich dafür die Allgemeinbildung zu erweitern.
  • Es sind zwar "nur" 300 Karten, die sich dann bei vielfachem Spielen stets wiederholen und keine neuen Inhalte bieten, allerdings bin ich mir sicher, dass man sich beim erneuten Spielen zwar dran erinnern kann, dass diese Karte bereits einmal gespielt wurde, aber bei den meisten wird man sich nicht an die Antwort erinnern und kann daher erneut raten.
  • Tendenziell kennt man die Antwort auf die Karten nicht. Somit ist es gut, dass man keinen Ländertipp abgeben muss, sondern über die Region und die Farbe ebenfalls Punkte erzielen kann.
Negativ:
  • Dadurch, dass kein direktes Land getippt wird, kommt es durchaus vor, dass jemand der gar keine Ahnung von der Antwort hat genauso viele Punkte erhält wie jemand, der tendenziell richtig liegt, aber sich dann vielleicht doch für ein Nachbarland entschieden hat. Somit geht es nicht nur ums Wissen, sondern auch Glück spielt eine Rolle.

Fazit: Das Spiel ist für 2-5 Spieler geeignet. Selbst zu zweit macht es Spaß, wenn man sich für die europäischen Inhalte interessiert. Über viele Karten kann man tatsächlich schmunzeln und sich fragen, auf welches Land diese skurrile Tatsache tatsächlich zutreffen mag. Neben der Lösung gibt es (soweit sinnvoll) auch noch eine Erklärung bzw. ausführlichere Informationen zur Auflösung, was mir sehr gefällt. 



wichtige bibliographische Angaben zum Spiel
  • Arno Steinwender
  • Grafik: Kreativbunker
  • ab 12 Jahren
  • Inhalt: großer Spielplan, 300 Karten, Kartenhalter, 5 Spielsteine, 5 Drehscheiben, Sonderfeld „Tataa – Ich weiß das!“
  • € 19,95/Stück (UVP)

Homepage des Verlages mit Online-Shop:
http://www.moses-verlag.de/de/





High 5
Match Games
 





"High 5" ist ein Wortspiel, bei dem man unter Zeitdruck gut assoziieren muss. Es gibt 60 Karten, auf der jeweils zwei Fragen stehen. Diese wird in den Raum geworfen und während die Sanduhr abläuft, müssen sich die Spieler (maximal fünf) Antworten auf die Frage überlegen und notieren. Anschließend werden diese vorgelesen und Punkte eingesammelt. Je mehr Spieler dieselbe Antwort festgehalten haben, desto mehr Punkte gibt es für diese Lösung. Außerdem sind pro Frage stets zwei Antworten auf der Karte festgehalten. Wer diese Antwort notiert hat, erhält 3 bzw. 5 Sonderpunkte.

Ein Beispiel gefällig? 
- Für eine größere Ansicht bitte anklicken. -


Positiv:
  • Die Regeln sind sehr einfach gehalten, so dass selbst beim ersten Spielen die Regeln sehr schnell verinnerlicht werden können, so dass es keiner großen Vorbereitung bedarf.
  • Zu den Fragen fällt einem immer etwas ein. Vielleicht schafft man es nicht immer in der vorgegebenen Zeit alle fünf möglichen Antworten hinzuschreiben, aber leer wird sicherlich keiner ausgehen.
  • Durch die ablaufende Sanduhr, die nicht zu großzügig bemessen ist, kommt durchaus etwas (An-) Spannung auf.
  • Die Box und die Karten sind in einem tollen Retro-Design gehalten.
  • Das Spiel erinnert ein wenig an Stadt-Land-Fluss, aber ist doch anders. Da es im Grunde simpel ist, ist es bereits für Spieler ab 12 Jahre empfehlenswert. Außerdem ist es ein tolles Spiel für größere Gruppen von bis zu 10 Mitspielern, ohne dass man einen großen Tisch für ein Spielbrett braucht. Jeder benötigt lediglich eine Möglichkeit zum Notieren der Antworten.
Negativ:
  • Für Spieler, die komplexe Spiele mögen, ist dieses Spiel nicht geeignet. Auch zu zweit lässt es sich nicht spielen, es sei denn, man verzichtet auf die Punktevergabe und schaut lediglich, wem was zur jeweiligen Thematik einfällt.

Fazit: Ein sehr einfach gehaltenes Spiel, welches ohne großes Regelwerk auskommt. Komplexe Spielzüge gibt es nicht, dafür lässt es sich problemlos mit einer größeren Gruppe spielen. Es gibt zwar nur 120 Fragen, aber da die Mitspieler immer unterschiedliche Antworten geben werden bzw. die Mitspieler sicherlich auch variieren, weiß man nie, welche Antworten die meisten Punkte bringen werden. Nach einiger Zeit tritt etwas Monotonie ein, aber bis dahin ist es ein gutes Spiel für Zwischendurch.


wichtige bibliographische Angaben zum Spiel

  • Gestaltung: Kreativbunker
  • Inhalt: 60 Karten mit 120 Aufgaben, Sanduhr, Spielanleitung
  • 12,4 cm x 9 cm x 4 cm
  • 90229 | € 9,95*/Stück

Homepage des Verlages mit Online-Shop
http://www.moses-verlag.de/de/




[Das Autoren 1x1] Michael Koglin

 proudly presents:



Michael Koglin




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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Geschichten schreibe ich seit meinem 12. Lebensjahr.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
„Beste“ weiß ich nicht, aber wohl der faszinierendste, wo sonst kann man komplette Welten und Sezenarien zum Leben erwecken, Ängsten oder der Sehnsucht nach Liebe Gestalt geben?

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Hochintelligenter und mörderischer Autist im Kampf gegen eine Sonderkommission.
Roman Bluttaufe.

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich benötige drei Bildschirme und einen Kopfhörer, über den ich sehr laut Heavy Metal höre.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Es ist mehr „Handwerk“ zu lernen, als Du denkst! Und das hört leider nie auf. Doch es lohnt sich UND ZAHLT sich aus.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Gelb

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Geschichtenerzähler im alten Griechenland.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Rouladen.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Ich bin da nicht begrenzt, sondern stürme gern durch alle Schubladen.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Ich würde gern das Schreibtempo von George Simenon erreichen.

Diese Bücher von Michael Koglin könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Michael, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Rezension] Hoffman, Jilliane - Samariter

Eine Mordserie an jungen Frauen, die brutal gequält und teilweise zerstückelt werden, zieht sich durch Südflorida. Zeugen und Hinweise gibt es bisher kaum, bis Faith Saunders mit ihrer kleinen Tochter mitten in diesen Alptraum hineingerät. Sie wird Zeugin, wie eine verletzte Frau nach ihrer Flucht erneut in die Fänge des Täters gerät, doch Faith fehlt der Mut einzugreifen. Kurz danach wird auch diese Frau tot aufgefunden. Faith' Schuldgefühle werden so groß, bis diese beginnt sie im Alkohol zu ertränken. Doch dann bringt ein blöder Zufall die Polizei dazu, Faith zu befragen.


Ich kenne bisher die Reihe um C.J. Townsend und da hat Jilliane Hoffman das Niveau schon recht hoch gesetzt. Besonders bei Cupido hat sie gezeigt, wie spannende Unterhaltung funktioniert. Ähnliches habe ich von diesem Roman erwartet, wurde aber leider ziemlich enttäuscht. Das Buch liest sich eher als Roman um ein Familiendrama, bei dem die Protagonistin, ihr folgenschwerer Fehler, die Eheprobleme und die Probleme bei der Erziehung des Kleinkindes im Vordergrund stehen - und natürlich der Alkohol. Immer wieder Alkohol, der Faith Probleme lösen soll, aber sie natürlich lediglich verschlimmert.

Das Buch hat zunächst recht spannend angefangen. Die Szenen, in denen Faith Zeugin geworden ist und ihre Angst, dass der Täter versuchen könnte sie aufzuspüren, um sie ruhigzustellen, fand ich sehr gelungen. Leider fällt der Spannungsbogen dann schnell wieder in sich zusammen. Thematisch geht es um Schuld und Zivilcourage, aber dieses wird für einen Psychothriller nicht angemessen aufbereitet, da die Autorin die Taten, die Täter und deren Motive nur oberflächlich behandelt und sich die Handlung fast nur noch auf Faith, und ihr immer größer werdendes Lügennetz fokussiert. Da hilft auch ein flüssiger Schreibstil nicht mehr viel.

Fazit: Den Thriller habe ich vergebens im Buch gefunden. Falls das Buch als Roman um ein Familiendrama angeboten worden wäre, hätte mir das Buch wahrscheinlich ganz gut gefallen, aber die Handlung als Thriller anzupreisen, wobei kaum Spannungsmomente vorhanden sind, führt mich zu einer 2-2,5 Sterne Bewertung.




[Gastrezension] Koch, Krischan - Thies Detlefsen (03) Rollmopskommando

Gastrezension von Starbucks


Gelegenheit macht Mörder

Ich habe Krischan Kochs „Rollmopskommando“ als Hörbuch im DAV (der Audioverlag) in ungekürzter Lesung in 5 CDs mit eine Laufzeit von 5h und 59min gehört (schön, dass die Hörzeit hier nicht in Minuten, sondern gleich Stunden angegeben wird, denn sonst muss man immer selbst rechnen!). Der Sprecher ist hier nicht mehr – wie in Teil 1 und 2 – Bjarne Mädel, sondern Hinnerk Schönemann, der kaum hinter Mädel zurücksteht und fast ebenso fantastisch liest. Ich möchte vorab noch bemerken, dass ich die beiden anderen Hörbücher um das Dörfchen Fredenbüll und seine schrulligen Bewohner schon kenne. Das Hören oder Lesen der ersten beiden Bücher ist nicht Voraussetzung, aber es steigert das Lesevergnügen ungemein!

Zum Inhalt: Schon wieder gibt es unzählige Morde in Fredenbüll hinterm Deich, schon wieder muss KHK Stappenbek aus Kiel anrücken, um den Polizeiobermeister Thies Detlefsen, der allein die Dienststelle in Fredenbüll leitet, zu unterstützen. Nach einem Banküberfall ist eine Bankkundin tot, bald darauf folgt der zweite Mord. Aber sind die etwas beschränkten Bankräuber tatsächlich die Mörder der beiden Bankkundinnen? Bald steht fest, dass zahlreiche Fredenbüller die gleiche Waffe besitzen und mordverdächtig sind. Thies und Nicole ermitteln, aber die Sache wird für den Polizeiobermeister erst richtig ernst, als auch seine beiden Töchter sich mitten im Geschehen wiederfinden. Da ein Großteil der Handlung an die Geschehnisse in einem klassischen Western angelehnt sind, kommt es dann auch zum Showdown...

Mein Fazit: Ohne eines der Bücher gelesen zu haben, denke ich, man sollte die Fredenbüller Krimis unbedingt als Hörbücher hören. Der Sprecher hat mit den vielen unterschiedlichen Charakteren und Dialekten wieder ganze Arbeit geleistet und bringt den Norden, gelegentlich aber auch mal den Osten, fantastisch rüber, auch wenn nicht hundertprozentig immer passt. Aber bei Hörbüchern vom DAV liegt man eigentlich immer richtig.

Die Fredenbüller Bewohner werden wieder – wie in den ersten Teilen – mit all ihren Macken geschildert. Wieder stellt sich auch Thies Detlefsen etwas dümmlich an. Und der Autor, Krischan Koch, führt seine Charaktere konsequent aus den ersten Teilen fort. Im Vergleich zu den beiden ersten Teilen gefällt mir dieser einen Tick weniger gut, da die Aufklärung doch sehr schnell nur so erzählt wird, während z.B. bei „Mordseekrabben“ noch ein paar Kniffe mehr dabei waren, trotzdem habe ich die Fredenbüller wieder sehr genossen. Ich gebe auch hier wieder die volle Sternzahl und freue mich auf den nächsten Teil, für mich aber wieder nur als Hörbuch des Audioverlages!

  • Audio: 5 CDs - ca. 500 min
  • Verlag: Der Audio Verlag (22. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386231538X
  • ISBN-13: 978-3862315383
  • Verlag:





Die bisherigen Küstenkrimis in der Übersicht:



Dienstag, 27. Oktober 2015

[Neuigkeit] Loewe WhatsApp-Feed

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich für euch etwas Neues - das hoffe ich zumindest :)
und zwar von diesem Verlag:


Der Loewe Verlag hat nun einen WhatsApp-Feed, den ihr kostenlos abbonnieren könnt
und dann per Whatsapp über Jugendbuch-Tipps informiert werdet.

Was so aussehen könnte:


Diese Neuigkeit ist mit einem Gewinnspiel verbunden. Unter allen Followern des neuen WhatsApp-Feeds bis zum 1. November verlost der Verlag 10 Loewe-Wunschbücher. Das Gewinnspiel läuft bis zum 1. November. Die GewinnerInnen werden am 2. November per WhatsApp benachrichtigt.


Wer interesse an diesem Feed hat, kann sich hier gleich anmelden:

So gehts:
1. Trage die Nummer deines Smartphones in die Infobox ein.
2. Füge die Nummer des Loewe Verlags +49 1579 2357188 zu deinen WhatsApp-Kontakten hinzu.
3. Um den Loewe-Feed zu aktivieren, schreibe dem Verlag eine WhatsApp-Nachricht mit dem Text „Start“



Ich habe mich schon angemeldet und freue mich auf die ersten Nachrichten - auch wenn es sicherlich für meine Wunschliste nicht unbedingt förderlich sein wird :)

Wie findet ihr die Idee?




Montag, 26. Oktober 2015

[Halloween-Gewinnspiel] Woche 4


Hallo zusammen,


ab heute habt ihr die Chance sogar noch ein viertes Los zu bekommen. Falls euch die Gewinne reizen, solltet ihr diese Option nutzen, um eure Chancen zu erhöhen :)

zur Erinnerung: Das Gewinnspiel wird fast vier Wochen lang laufen, es gibt vier Gewinne und die Auslosung und Verkündung der Gewinner findet natürlich direkt an Halloween, also dem 31. Oktober, statt. Jede Woche stelle ich euch eine andere Frage, so dass ihr jede Woche ein Los für den Gewinn eurer Wahl ergattern könnt. Am Ende wird aus allen gültigen Teilnahmen ausgelost.


Um diese Gewinne geht es:

Dorn, Wulf - Die Nacht gehört den Wölfen
Jugendthriller
Anna Martens - Engelsschmerz
eBook-Thriller (wahlweise mobi oder ePub)
Mosby, Steve - Der Kreis des Todes
Thriller
Billingham, Mark - Die Scherben der Wahrheit
Krimihörbuch
für die Inhaltsangaben klickt bitte auf das Cover,
dann gelangt ihr zu Amazon


Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
  • beachtet die untenstehenden Regeln.

Die Frage diese Woche lautet:
Warum mögt ihr Halloween bzw. warum könnt ihr mit diesem Tag nichts anfangen?





1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
3a.) Teilweise erfolgt der Versand durch den Verlag. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel stimmt ihr zu, dass eure Adresse im Falle eines Gewinns zum Zwecke des Versands weitergegeben werden darf.
4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 30.10.2013 - 23.59 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Euch allen viel Erfolg dabei :)