Dienstag, 26. Juli 2016

[Lizzi-Woche] Anja Marschall über ihre Bücher


Heute macht euch die Autorin höchstpersönlich auf ihre bisherigen Bücher neugierig:


Lizzi und die schweren Jungs (2016):
Dieses Buch brachte mir meine Heimatstadt Hamburg näher als ich dachte. Vordergründig geht es um eine Rockergang, die Lizzi beauftragt, zwei alte Leute zu finden, die spurlos verschwunden sind. Hintergründig aber geht es um Altersarmut, Einsamkeit und wie man Beides bekämpft.





Lizzis letzter Tango (2015):
Eine unkonventionelle Alte, mit Kopftuch und Trenchcoat, will sich nicht ergeben. Löwengleich kämpft sie gegen all die widrigen Umstände, die das Leben als verarmte Rentnerin zu bieten hat. Und, wenn sie dafür auf Mörderjagd gehen muss, dann tut sie es.






Tod am Nord-Ostsee-Kanal (2016):
Der zweite Fall für meinen Kapitän Hauke Sötje spielt um 1894 an der Baustelle des NOK. Ein toterIngenieur in einer der Schleusenkammern, Betrug und Verrat, eine junge Frau, die nach Höheremstrebt und ein Attentäter ohne Gewissen. Die Serie um Hauke Sötje ist für den Buchmarkt höchstungewöhnlich, denn bisher erschien jedes Buch der Serie bewusst in einem anderen Verlag. „Tod amNord-Ostsee-Kanal“ erschien im renommierten Emons Verlag. Derzeit arbeite ich an Band 3.



Fortunas Schatten (2012):
Mein Erstlingswerk! Hauke Sötjes erster Fall, den er in Glückstadt an der Elbe gegen seinen Willen lösen muss. Es geht um Spionage und einen geheimnisvollen Fremden, der Hauke Erlösung anbietet, denn Hauke verlor vor einigen Jahren beim Untergang seines Schiffes das Gedächtnis. Seither versucht er mit der Schuld zu leben, er könne am Tod seiner Männer schuld sein.



London Calling (2014):
Der zweite Band der Brit-Crime-Serie führt in den Finanzdistrikt von London, wo die durchgeknallte Luna ihren Finanzberater erschossen in seinem Appartement auffindet. Sofort gerät sie unter Verdacht und muss sich verstecken. Das aber ist in einer Stadt, die weltweit das dichteteste Kameraüberwachungsnetz besitzt nicht ganz einfach. Da müssen Luna und Kate schon mal zu ungewöhnlichen Methoden greifen.



Das Erbe von Tanston Hall (2013):
Band 1 um die verklemmte Krankenschwester Kate und die flippige Künstlerin Luna. Kate sucht ihren verschwundenen Bruder und kommt nach Cornwall, wo er zuletzt gesehen wurde. Zwischen Adelssitz und Pub, falschen Grafen und echten Mördern bieten die beiden Frauen eine halsbrecherische Verfolgungsjagd in einem echten James-Bond-Auto und finden heraus, dass die Vergangenheit manchmal schneller ist als die Zukunft.



Das Geheimnis der Lady Audley (2014) – Übersetzung/Bearbeitung:

1864 schrieb Mary Elisabeth Braddon einen viktorianischen Bestseller, den ich übersetzte und – wasnoch viel wichtiger ist – bearbeitete, also an den heutigen Lesergeschmack ein wenig anpasste. So wurden aus 600 Seiten 300 Seiten. „Lady Audleys Secret“ ist die wunderbare Geschichte einer adeligen Frau aus armen Verhältnissen, die ein Geheimnis hüten muss, um ihr Leben und das ihres Kindes zu retten. Dabei schreckt sie auch vor Mord nicht zurück. „Das Geheimnis der Lady Audley“ ist ein authentischer Blick in eine höchst interessante Zeit. Das Besondere an dem Buch ist, dass hier eine tatsächliche Zeitzeugin mit ihren Worten und ihren Sichtweisen eine Geschichte erzählt


geschrieben von
Anja Marschall


1 Kommentar:

  1. also wenn ich mich da so durchlese finde ich Das Geheimnis der Lady Audley sollte auch auf meine Wunschliste landen :-)
    LG Jenny

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