Freitag, 15. Juli 2016

[Stefanies Rezension] Lassberg, Martin - Steinroller: Der Steinzeit-Kommissar

Gastrezension von Stefanie



Wie Asterix und Obelix

Ich habe Martin Lassbergs „Steinroller – der Steinzeitkommissar“ als ungekürztes Hörbuch im DAV (der Audio-Verlag) gehört und werde hier auch explizit das Hörbuch bewerten. Es wird gelesen von Boris Aljinovic, ist erschienen als mp3-CD und hat eine Gesamtlänge von 7 Stunden und 54 Minuten.



Zum Inhalt: Ein Steinzeitmann wird tot aufgefunden, er ist platt wie eine Flunder. Steinroller glaubt nicht an einen Mammutunfall, wie er so häufig vorkommt. Dieser Mann ist wohl eher ermordet worden. Auf die Schnelle erfindet Steinroller die Worte „Kommissar“ und „Assistent“, nimmt sich die clevere Weichhaar zur Frau, macht sich selbst zum Kommissar und braucht natürlich auch einen Assistenten, den grobschlächtigen Hünen Otterfang. Weichhaar ist die Erfinderin, Steinroller der clevere Kombinierer, der nicht an Aberglauben glaubt, und Otterfang ist der starke Zupacker. Insgesamt erinnert das ungleiche Paar sehr an Asterix und Obelix.

Die Story, gelesen in guter, aber relativ neutraler Manier, ist witzig konstruiert. Immer wieder werden Erfindungen gemacht, die die Menschheit auch heute noch kennt. Nun wissen wir endlich, wie diese wirklich das Licht der Welt erblickten. Am Ende stellt sich heraus, dass auch der Tod des platten Mannes einer solchen Erfindung geschuldet ist – ich wäre da nicht darauf gekommen.



Fazit: „Steinroller“ ist witzig und nett zum Anhören. Es ist aber nicht extrem spannend oder fesselnd. Es ist eine gefällige Geschichte mit sehr schönen Ideen, z.B. mit den ganzen Erfindungen. Dafür gibt es gute vier Sterne, einen Folgefall mit Kommissar Steinroller würde ich aber auf jeden Fall hören!

  • MP3: 1 CD - ca. 7h 54 min
  • Verlag: Der Audio Verlag (22. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862316637
  • ISBN-13: 978-3862316632
    Verlag:


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