Donnerstag, 31. März 2016

[Das Autoren 1x1] Angélique Mundt

 proudly presents:



Angélique Mundt




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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Angefangen habe ich 2007 mit ersten Sätzen! Mehr war noch nicht. Aus Sätzen wurden kleine Anekdoten. Richtig ernsthaft habe ich dann ab 2010 begonnen.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Geschichten weiter zu erzählen, die ich selber in der Psychotherapie oder in meiner Arbeit für die Polizei erlebt habe, sie zu verändern und zuzuspitzen, ist für mich eine gute Art und Weise meine Gefühle zu sortieren und zu verarbeiten. Meiner Fantasie freien Lauf zu lassen ist einfach ein großartiges Ventil. Ich kann tun und lassen was ich will – wer fände das nicht herrlich?

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
„Denn es wird kein Morgen geben“:
Was passiert, wenn innerhalb von Tagen die eigene heile Welt zerbricht?

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich brauche Ruhe zum Schreiben. Ich kann leider nicht überall schreiben. Ich brauche Freiraum – also nicht hundert unerledigte Sachen im Kopf, Zeitdruck, Menschen, die etwas von mir wollen. Aber, wenn diese Zeit gekommen ist, dann fließt es ... :)

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Gute Bücher lesen und eigene Ideen und Ansätze ausprobieren. Einfach aufschreiben. Dann wieder Liegenlassen und weiter schmökern. Nach ein paar Tagen schauen, ob die Ideen Schwachsinn sind oder sich eine handfeste Geschichte daraus entwickelt.




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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Schwarz und weiß. Passt immer und ist stilvoll.

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Kinderpsychotherapeutin (hab schon mein Schulpraktikum in der 8. Klasse bei einem Psychotherapeuten gemacht). Als ich begriffen habe, dass ich am besten die Eltern behandele und die Kinder spielen schicke, bin ich Psychotherapeutin für Erwachsene geworden. Mit der Literatur habe ich geliebäugelt, es mir aber nicht zugetraut.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Franzbrötchen! Ich bin Franzbrötchen-Expertin. Und wenn nicht Süßes mehr geht, dann: Pasta – in jeder Variation.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Deutsche Kriminalromane. Wir haben so viele gute Autoren, da muss ich nicht auf die Amerikaner oder Skandinavier zurückgreifen.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Ich wünschte, meine Bücher wären so erfolgreich, dass ich vom Schreiben leben könnte!


Diese Bücher von Angélique Mundt könnten in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Angélique, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 30. März 2016

[Rezension] Elikann, Jo-Anne - 111 Orte in New York, die man gesehen haben muss


New York ist für mich immer wieder eine Reise wert. Ich war zwar schon des Öfteren in der Stadt, die niemals schläft, aber da es stets Neues in der amerikanischen Metropole zu entdecken gibt, lohnt sich jeder weiterer Besuch. 
Da ich jedoch die meisten "herkömmlichen" Sehenswürdigkeiten bereits kenne, war ich auf der Suche nach unbekannt(er)en Highlights und da kam mir dieses Buch gerade recht.



Jo-Anne Elikann wurde in Brooklyn geboren, kennt aber auch die anderen "Boroughs" von New York City. Als Fotografin hat sie einen ganz besonderen Blick auf die Stadt geworfen und zahlreiche Orte entdeckt, die man ihrer Meinung nach gesehen haben muss.

Das Buch bietet tatsächlich fast nur unbekannte Ziele. Die typischen Sehenswürdigkeiten von New York findet man in diesem Buch jedenfalls nicht. Ich kannte lediglich eins der Ziele aus einem anderen Reiseführer und zwei andere Sehenswürdigkeiten hatte ich schon einmal online rausgesucht und auf meine To-Do-Liste gesetzt, aber alles andere war für mich unbekannt - und wie gesagt, ich habe in NYC schon einiges gesehen und erlebt. Somit war das Buch für mich perfekt, da es tatsächlich Neues und Unbekanntes bietet. Wer New York zum ersten Mal bereist, sollte sich meiner Meinung nach einen gewöhnlichen Reiseführer kaufen, denn ansonsten ist die Gefahr groß, dass man vielleicht nach dem Urlaub zwar ein riesiges Schachbrett an einem Hochhaus gesehen, aber dafür das Empire State Building verpasst hat, denn diese Ziele kommen -wie bereits erwähnt- überhaupt nicht in diesem Buch vor.

Da die Autorin auf Unbekanntes abzielt, sind zahlreiche der Orte sehr speziell und nicht unbedingt Mainstream geeignet. Einiges muss man eben einfach mögen bzw. interessant finden, da es nicht jeden Geschmack treffen wird. Dafür bietet das Buch jedoch immerhin 111 Orte und da sollte für jeden genug dabei sein, um ein oder sogar mehrere Urlaube damit aufzupeppen. Ich habe mir jedenfalls einiges davon im letzten Urlaub angeschaut und für den nächsten Stopp in New York blieben immer noch Ziele übrig.

Jeder Ort hat eine Doppelseite erhalten. Die eine Seite beinhaltet eine Beschreibung des Ziels. Die zweite Seite hingegen besteht aus Fotos und weiteren Angaben zum Ort (Adresse, Anfahrtsmöglichkeiten, Öffnungszeiten und sonstige Tipps). Außerdem gibt es Straßenkarten, in denen die 111 Orte eingezeichnet sind.


Fazit: Dieses Buch ist nahezu perfekt für New York Besucher, die das normale Pflichtprogramm bereits kennen oder die typischen Sehenswürdigkeiten um unbekanntere Ziele ergänzen möchten. Wer jedoch Infos zum Empire State Building oder anderen Top-10 Sightseeing Plätzen in NYC erhalten möchte, der sollte einen großen Bogen um dieses Buch machen, denn diese Angaben findet man hier nicht.

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag; Auflage: 3 (12. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3954515121
  • ISBN-13: 978-3954515127


Dienstag, 29. März 2016

[Rezension] Kränzle, Peter/Brinke, Margit - Reise Know-How CityTrip New York - Kompaktversion vs. ausführliche Version

Der Verlag Reise Know-How hat aktuell zwei New York City Reiseführer im Angebot, die ich euch heute im Vergleich vorstellen möchte. Zum einen geht es um die Kompaktversion "City Trip New York" und  zum anderen um die ausführliche Version "City Trip Plus New York City mit Brooklyn". Im Folgenden werde ich diese Reiseführer der Übersichtlichkeit halber mit "NYC" und "NYC Plus" abkürzen.



Aufbau der Reiseführer:
  • zehn "nicht verpassen!"-Tipps sowie zehn "Extratipps" in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers (in NYC Plus sind es jeweils elf Tipps)
  • Inhaltsverzeichnis mit Zeichenerklärung (NYC) bzw. Abkürzungsverzeichnis (NYC Plus)
  • Am Puls der Stadt (New York Citys Geschichte und Gegenwart)
  • Tipps nach bestimmten Themen
    • Kurztrip nach New York (NYC) vs. New York an einem Tag, an einem Wochenende bzw. in fünf Tagen (NYC Plus)
    • New York City für Citybummler
    • New York City für Kauflustige
    • New York City für Genießer
    • New York City am Abend
    • New York City für Kunst- und Museumsfreunde
    • New York City zum Träumen und Entspannen
    • Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (jährliche Veranstaltungstipps)
    • New York für den Nachwuchs (nur NYC Plus)
    • Feiertage, New York kulinarisch und Smoker's Guide (nur NYC)
  • New York City entdecken nach Stadtteilen (Sightseeing Tipps):
    • NYC: Downtown Manhattan, Midtown Manhattan, Uptown Manhattan, Upper Manhattan, Entdeckungen außerhalb von Manhattan (48 Sightseeing Tipps)
    • NYC Plus: Lower Manhattan, Lower East Side, Soho und TriBeCa, The Village, Gramercy, Chelsea und Meatpacking District, Midtown, Upper East Side, Upper West Side, Upper Manhattan, Brooklyn, Queens, The Bronx, Ausflüge nach Staten Island und Long Island (111 Sightseeing Tipps)
  • Praktische Reisetipps nebst Literaturtipps, Unterkünften, Verhaltenstipps, Transportmöglichkeiten usw.
  • Anhang

Der Reiseführer NYC besitzt 144 Seiten und ist aufgrund seines geringen Gewichtes ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(tasche) dabei zu haben. Die ausführliche Version NYC Plus hingegen hat 408 Seiten und wiegt etwas mehr als das Doppelte. Trotzdem lässt sich auch dieser Reiseführer gut auf Erkundungen mitnehmen. Beide Varianten sind als Klappbroschur erschienen, die recht flexibel, aber deren Bindung sehr stabil ist, so dass sich keine Seiten gelöst haben, obwohl ich mit den Büchern nicht zimperlich umgegangen bin. Aber diese gute Qualität kenne ich bereits von anderen Reiseführern aus dem Reise Know-How Verlag.

"NYC" bietet eine Übersichtskarte nebst Subway-Plan und einen Faltplan zum Herausnehmen, der vom südlichsten Manhattan-Zipfel bis zur 120th Street reicht. "NYC Plus" hingegen bietet neben der sehr ähnlichen Übersichtskarte nebst Subway-Plan ebenfalls einen Faltplan zum Herausnehmen, der jedoch vom südlichsten Manhattan-Zipfel nebst Brooklyn bis zur 170th Street reicht. Die Schrift ist auf diesem Plan etwas kleiner, damit mehr Straßenzüge von New York abgedruckt werden konnten, denn die Größe des Faltplans ist identisch. 16 weitere Doppelseiten bestehen aus einem Cityatlas, der detaillierte Straßenkarten zeigt. Zusätzlich gibt es bei beiden Versionen noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC, die ich jedoch nicht getestet habe.



Praxistest:
Ich war schon des Öfteren in New York, aber da diese Stadt niemals schläft und sich ständig weiterentwickelt, gibt es natürlich auch immer Neues zu sehen. Daher war mal wieder die Zeit für einen neuen Reiseführer. Da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich die aktuellere, aber komprimierte Version (NYC, 5. Auflage für 2015/2016) oder lieber die ausführlichere, aber etwas ältere Version (NYC Plus, 11. Auflage für 2014/2015) für sinnvoller erachten würde, habe ich mir beide geholt.

Einige Textpassagen sind komplett identisch bzw. die NYC Variante beinhaltet die gleichen Texte nur in gekürzter Version. So ist die Geschichte zur Stadt natürlich die gleiche, lediglich in NYC Plus erhält der Leser ein paar zusätzliche Informationen und mehr Details. Bei den Sehenswürdigkeiten verhält es sich ähnliche. Manche Passagen sind identisch, andere wurde für die Kompaktversion gekürzt, aber aufgrund der aktuelleren Ausgaben gibt es manchmal auch im NYC Reiseführer neue Informationen, die in der ausführlichen Version (noch) nicht enthalten sind.

Bei beiden Reiseführern besteht die Möglichkeit die Stadt entweder nach den im Inhaltsverzeichnis genannten Themen zu entdecken oder aber sich die Sightseeing-Tipps durchzulesen, die wichtigen zu markieren und dann im Stadtplan eigene Routen zusammen zu legen. In beiden Versionen sind die Sightseeing Tipps durch Nummerierungen leicht im Stadtplan wiederzufinden. Des Weiteren gibt es zu jeder Sehenswürdigkeit die genaue Adresse, Öffnungszeiten, Preise und die naheste Subway-Station. Garniert werden diese Informationen und Tipps durch zahlreiche Farbfotos.

Fazit: Beide Reiseführer eignen sich hervorragend für Reisen in die amerikanische Metropole. Ich komme mit dem Aufbau der Reise Know-How Reiseführer einfach super gut klar, da sie gut strukturiert sind und durch die Farbfotos die geballten Informationen etwas aufgelockert werden. Außerdem ist es einfach entweder einen vorgeschlagenen Tagesablauf 1:1 nachzuerleben oder sich sein eigenes Tagesprogramm zurechtzulegen.

Die Kompaktversion (NYC) würde ich allen empfehlen, die noch nie in New York waren oder bisher nur wenig vom Big Apple gesehen haben und lieber nur einen knapp 200g schweren Reiseführer mitnehmen möchten, denn selbst diese Variante bietet ein paar Tipps für Brooklyn und die Bronx. Man ist damit also gut versorgt.

Zur ausführlichen Version (NYC Plus) rate ich allen, die die typischen Sehenswürdigkeiten (zum Teil) schon kennen und nun auch bereit für andere Tipps sind, die sich nicht nur in Manhattan, sondern auch in die anderen Boroughs "wagen" wollen und denen knappe 430g an Reiseführern nichts ausmachen.



  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Verlag; Auflage: 5 (24. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831725683
  • ISBN-13: 978-3831725687
  • Größe: 11,1 x 1,7 x 19,5 cm




  • Taschenbuch: 408 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Verlag; Auflage: 11 (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831725330
  • ISBN-13: 978-3831725335
  • Größe: 12,1 x 2,5 x 18,8 cm

     


Montag, 28. März 2016

[Rezension] Wekwerth, Rainer - Blink of Time


Sarah Layken lebt das Leben eines normalen Teenagers. Die Eltern nerven, der kleine Bruder nervt, eigentlich interessiert sie sich nur für ihre Freunde und die Freizeit. Pubertäres Verhalten halt. Doch dann trifft sie auf Josh, den etwas Ungewöhnliches umgibt, und kurz darauf wird ihr schwindelig und sie findet sich danach in ihrem Bett wieder. Alles wirkt normal, aber irgendetwas scheint doch verändert zu sein. Erst mit Joshs Hilfe beginnt sie zu verstehen, was mit ihr passiert ist.


Bevor ich das Buch gelesen habe, wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet. Ich war aber gespannt, denn die Labyrinth-Trilogie des Autors fand ich genial und ich habe mich auf ein weiteres Werk von ihm gefreut. Das Buch beginnt recht harmlos, lässt sich gut lesen und dann traf mich die Erkenntnis, dass es um Realitätenwechsel und Parallelwelten geht. Das ist thematisch nicht unbedingt meins, aber ich habe das Buch trotzdem weitergelesen, denn ich war neugierig, wie Wekwerth diese Thematik umsetzen würde.

Inhaltlich hat mich leider zu vieles an den Film "Butterfly Effect" erinnert. Es beginnt eine Jagd durch die verschiedenen Realitäten auf der Suche nach einem Leben, in dem alles gut ist. Die Parallelwelten ähneln sich nämlich sehr, aber etwas ändert sich stets. Das können Kleinigkeiten aber auch Gravierendes sein. So wird vom Leben A ins Leben B gehüpft, dort findet Sarah etwas, mit dem sie nicht leben kann, also geht es weiter ins Leben C usw. Sarah kommt mit dieser neuen Möglichkeiten nur zu recht, weil Josh an ihrer Seite steht und er weiß, was sie durchmacht, denn er kann ebenfalls in andere Parallelwelten reisen.

Ich habe leider keine richtige Bindung zur Protagonistin aufbauen können. Auch die Gefühle zwischen Sarah und Josh, die natürlich eine kleine Liebesbeziehung erleben, war für mich nicht spürbar. Es wird zwar beschrieben, aber es kam nicht wirklich bei mir an und daher war auch das Handeln der Figuren für mich teilweise schwer nachzuvollziehen. Des Weiteren hatte ich Probleme mit der Logik und den Folgen der Realitätswechsel. Grundzüge werden beschrieben, aber zu viele Fragen sind bei mir noch offen geblieben.

Fazit: "Blink of Time" hat gut begonnen, mich dann aber auf dem Weg verloren und sein Potenzial verschenkt. Für meinen Geschmack kann es nicht an die Labyrinth-Trilogie anknüpfen, vor allem weil es inhaltlich zu sehr am Film "Butterfly Effect" angelehnt ist. Daher kann ich leider nur 3,5 Sterne vergeben.

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Arena (7. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340160094X
  • ISBN-13: 978-3401600949
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Verlag:


Sonntag, 27. März 2016

[In my Mailbox] KW # 12/2016


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Jeromin, Ana - Sonnentänzer

Falkoff, Michelle - Playlist for the dead






Samstag, 26. März 2016

[Gastrezension] Gessner, Stephanie - Lil April

Gastrezension von Sharons Bücherparadies



Worum gehts?
Lil kommt aus einer Großfamilie, in der es immer nur Trubel gibt und in welcher auch ihre freie Zeit viel zu kurz kommt. Ihr einziger Lichtblick ist ihre beste Freundin, die immer für sie ein offenes Ohr hat. Doch dann kommt Dennis, der Nachbarsjunge in ihr Leben und dann hat sie auch noch das Gefühl, dass der Vater ihre Mutter betrügt...


Was halte ich von dem Buch?
Der Einstieg in das Buch gefiel mir super. Gleich zu Beginn lernte man die wundervolle Protagonistin Lil kennen. Es wurde aus ihrem Alltag erzählt und man konnte sich direkt ein Bild von dem machen, was Lil so durchmachen musste. Sie hatte es alles andere als einfach. Auch die Spannung kam hier in dem Buch nicht zu kurz, denn Lil wurde immer wieder in Situationen versetzt, in der sie einen kühlen Kopf bewahren musste. So wurde das Buch in keinster Weise langweilig.

Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach. Man bemerkte sofort, dass es sich hier um ein Buch für jüngere Leser handelte, doch genau das genoss ich so an dem Buch. Es gab viele witzige Dialoge und Sprüche, die einem das ein oder andere Schmunzeln auf die Lippen zauberten. So wollte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und genoss die Story an einem schönen, kalten Frühlingsnachmittag.
Das Ende des Buches hielt sogar ein paar nette Cliffhanger offen und machte Lust, auf Band 2 zu warten.

Die Charaktere waren hier wunderbar ausgearbeitet. Man bekam einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt von Lil und konnte teilweise richtig mit ihr mitfühlen. Doch zum Glück stand ihre beste Freundin ihr immer zur Seite und auch ihr Bruder Pego gefiel mir gut. Es war interessant, wie sie den Geheimnissen des Vaters auf die Schliche gingen.
Sehr niedlich fand ich dann aber auch die Liebesgeschichte, die sich in dem Buch sehr zart entwickelte, jedoch nicht so arg in den Vordergrund rückte, dass die eigentliche Story zu kurz kam. Ein kleines Bisschen erinnerten mich Lil und Dennis an meine eigene Jugend und ich bin sehr sehr gespannt darauf, wie es zwischen diesen beiden Charakteren weitergehen wird.

Das Cover schaut sehr jugendlich aus, wurde in einem schönen violetten Ton mit vielen bunten, zu Lil und zur Geschichte passenden Bildern versehen. Ich finde, es passt hier einfach super!

Fazit: Für mich war dieses Buch purer Lesegenuss! Ein Buch nicht nur für die jüngeren Leser, sondern auch für all jene Erwachsenen, die es gern mal humorvoll mögen und in eine spannende Welt rund um Lil eintauchen möchten. Daher für mich eine klare Buchempfehlung für Jung und Alt!

- Cover: 5/5
- Story: 5/5
- Schreibstil: 5/5
- Charaktere: 5/5
- Emotionen: 5/5

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Magellan (25. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734847087
  • ISBN-13: 978-3734847080
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre



Freitag, 25. März 2016

[Rezension] Ireland, Barbara (Hrsg.) - The New York Times. 36 Hours. 125 Wochenenden in Europa


"The New York Times. 36 Hours." ist eine berühmte Reisekolumne, die Tipps dafür gibt, Städte in 36 Stunden zu entdecken. Mittlerweile gibt es auch eine Sammelausgabe zu Europa, in der 125 europäische Ziele beschrieben werden (sowohl Metropolen als auch Geheimtipps), in denen man sehr gut einen Kurztrip übers Wochenende verbringen kann.




Allgemeine Informationen

  • Insgesamt 4500 Stunden mit konkreten Reisevorschlägen
  • Fundierte Auskünfte zu 500 Restaurants und 400 Hotels
  • Rund 800 Fotos, fast durchweg aus dem Archiv der New York Times
  • Alle Kolumnen wurden von der NYT-Reiseredakteurin Barbara Ireland für diesen Band aktualisiert
  • Ausführlicher Index
  • Detaillierte Karten, auf denen alle Stopps verzeichnet sind
  • Mit neuen, charmanten Vignetten der NYT-Illustratorin Olimpia Zagnoli und farbigen Lesezeichenbändern, um Lieblingsziele zu markieren
  • Inhaltsverzeichnis zum Herunterladen (pdf)

Das in Leinen gebundene Buch umfasst 644 Seiten und beginnt -nach einem knappen Vorwort und einigen Hinweisen zum Buch- direkt mit der Vorstellung der 125 Zielen, wobei Europa aufgeteilt wurde in Nordwest-/Westeuropa, Südwesteuropa, Mitteleuropa, Südeuropa, Nordeuropa. Osteuropäische Ziele gibt es nicht allzu viele, daher wurden diese in die anderen Kategorien integriert. Das komplette Inhaltsverzeichnis kann hier als pdf heruntergeladen werden, dort sind alle erwähnten Ziele zu finden. Den Abschluss des Buches bilden zahlreiche Register (Orts-, Länder, und Spezialregister), sowie Angabe der Autoren und Bildnachweise nebst Danksagung.

Jede Kategorie beginnt mit einer Karte des jeweiligen Parts von Europa. Dort sind die näher betrachteten Ziele markiert und die angegebenen Seitenzahlen ermöglichen es sofort zu dem jeweiligen Ort zu springen.
Jeder Zeitplan beginnt Freitagnachmittag und endet gegen Sonntagmittag, so dass man ungefähr auf 36 Stunden pro Stadt kommt.

Die Orte wurden von verschiedenen Autoren besucht und beschrieben. Das spiegelt sich darin wieder, dass die Empfehlungen in den jeweiligen Städten unterschiedliche Schwerpunkte haben. Mal geht es verstärkt ums Sightseeing, mal ums Nachtleben, andere Autoren interessieren sich sehr für Museen, Mode oder Architektur. Es gab durchaus zahlreiche Tipps, denen ich persönlich nichts abgewinnen konnte. Wenn ich einen Ort nur für 36 Stunden besuche, interessiere ich mich weder für Cocktailbars, Restaurants oder das Nachtleben. Ich möchte in der Zeit lieber so viel wie möglich von der Stadt sehen, aber das ist meine persönliche Vorliebe. Für meinen Geschmack bräuchte dieses Buch auch keine Hotelvorschläge, denn da suche ich eh lieber online. Es gibt aber auch durchaus Autoren, die die Orte so besucht haben, wie ich sie besuchen würde und deren 36 Stunden ich nahezu 1:1 nacherleben möchte.

Trotzdem war das Buch für mich keine Enttäuschung, denn mir war von Anfang an klar, dass ich dieses Buch nicht wie einen Reiseführer lesen kann und möchte. Mit 644 Seiten kann ich mir das Buch nicht einfach unter den Arm klemmen und Paris erobern und auf den 4-6 Seiten, die durchschnittlich für eine Stadt verwendet werden, kann mir kein Buch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Rom präsentieren. Wer diesen Anspruch an den Sammelband hat, sollte lieber etwas realistischer werden. Ich wollte das Buch haben, da es mir als Inspirationsquelle dienen sollte. Ich habe schon einiges in Europa gesehen und wollte schauen, was unser Kontinent noch so alles zu bieten hat und dafür ist dieses Buch super. Ich habe zahlreiche Tipps bekommen, die interessant klingen, auf die ich aber nie alleine gekommen wäre. Ich werde sicherlich in den nächsten Jahren einige Ziele davon besuchen und mir dann vorher aber kleine, kompakte Reiseführer holen, um den Urlaub ausgiebig planen zu können. Da aber auch stets Tipps abseits der Mainstream-Sightseeing Infos angegeben sind, können normale Reiseführer sicherlich mit Infos aus diesem Buch aufgestockt werden.

Optisch sagt mir das Buch ebenfalls zu. Zu jedem Ort gibt es eine Karte, in der die erwähnten Ziele eingezeichnet sind und es gibt zahlreiche Illustrationen. Des Weiteren sind die Texte in einer unterhaltsamen Art mit lockerem Schreibstil verfasst. Zusätzlich bietet das Buch 5 Lesezeichen, jeweils eins für die fünf geographischen Kategorien.

Fazit: Wer einen detaillierten Reiseführer sucht, der alle Must-See-Sehenswürdigkeiten nebst Adressen und Öffnungszeiten präsentiert, der wird eher enttäuscht sein. Wer jedoch, wie ich, ein Buch als Inspirationsquelle dafür sucht, Europa noch weiter zu entdecken und bereit ist, bei interessanten Orten selbständig weitere Ziele zu erarbeiten und nicht nur die 36 Stunden blind nachlaufen will, der wird sich in dieses Buch verlieben. Europa hat noch so viel mehr zu bieten, als ich bisher entdeckt habe, und dieses Buch hilft vor allem dabei auch die eher unbekannten Orte in den Vordergrund zu stellen und diese auf die persönliche Reiseliste zu setzen.

  • Gebundene Ausgabe: 644 Seiten
  • Verlag: TASCHEN; Auflage: Neuauflage. (26. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3836546647
  • ISBN-13: 978-3836546645


Weitere Ausgaben:









Donnerstag, 24. März 2016

[Das Autoren 1x1] Tania Schlie/Greta Hansen

 proudly presents:



Tania Schlie/Greta Hansen


© Magdalena Tänzler

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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Ich habe schon immer viel und gern geschrieben, und ich liebe schöne Schreibgeräte. Aber meinen ersten Roman habe ich 1999 begonnen, da war ich fast vierzig.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Ich bin gern Autorin, weil der Beruf mir Freiheiten gibt. Ich bin eine sehr disziplinierte Schreiberin und halte meine Termine immer ein, aber manchmal nehme ich mir trotzdem die Freiheit, einen Tag blau zu machen. Meistens passiert an einem solchen Tag etwas, das mein Schreiben voranbringt.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Hamburg nach 1945. Frau sucht privates Glück und wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Greta Hansen: Die Jahre ohne dich, Piper Verlag 2015.

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich kann (leider) nur an meinem Schreibtisch richtig konzentriert schreiben, obwohl ich einen schönen Garten habe. Aber dort oder auch in einem Café lasse ich mich zu sehr ablenken. Außerhalb meines Schreibtisches notiere ich mir höchstens einen Gedankenblitz oder eine Formulierung. Außerdem brauche ich meinen Computer, um Sätze und Szenen richtige ausformulieren zu können. Mit der Hand schreibe ich nicht schnell genug, da gehen die Ideen während des Aufschreibens verloren.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Ganz einfach: ganz viel lesen und ganz viel schreiben. Und immer mit offenen Augen durch die Welt gehen und Geschichten sammeln.

Facebook Greta Hansen
Facebook Natalie Simon
(Pseudonym von Tania Schlie und Katrin Traoré)



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Hm, bei Klamotten schwarz und dunkelblau, im Garten violett oder auberginenfarben, am Himmel das abendliche Orange …

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Lehrerin, Tierärztin, Archäologin.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Alles mit Koriander.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Historische Romane, die auch literarisch sind. Wobei historisch das 18. bis 20. Jahrhundert meint.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Da halte ich es mit Colette, die gesagt hat: „Der Traum meines Lebens? Und was sollte ich mit einem einzigen Traum anfangen?“ Ein Häuschen am Meer wäre nicht schlecht (aber dann müsste ich da ständig hinfahren), eine Platzierung auf der Bestsellerliste (aber das setzt einen dann so unter Druck für das nächste Buch), Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn (aber wer will jetzt schon nach Russland?) … Am besten, alles bleibt so, wie es ist, es ist nämlich ganz schön so.


Diese Bücher von Tania Schlie/Greta Hansen könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Tania, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 23. März 2016

[Rezension] Ahr, Nadine - Das Versprechen: Eine Geschichte von Liebe und Vergessen

Manche Menschen sind einfach für einander bestimmt. Dieses trifft definitiv auf Ria und Edwin zu, die sich 1945, nach Ende des Krieges, kennenlernen. Wegen früheren Verpflichtungen können sie jedoch nicht zusammenbleiben und ihre Wege trennen sich. Jahre später finden sie jedoch wieder zueinander, bis nach 39 Jahren das Schicksal erneut zuschlägt. Ria und Edwin verlieren sich, da Ria an Demenz erkrankt. Edwin begleitet sie, bis seine große Liebe sich nicht mehr an ihn erinnern kann und Edwin zum zweiten Mal mit dem Verlust umgehen muss.


Beim Lesen bemerkt man schnell, dass es sich bei diesem Roman nicht um eine fiktionale Handlung handelt, sondern jemand eine wahre Geschichte erzählt. In diesem Fall ist es Nadine Ahr, die die bewegende Geschichte ihrer Großeltern wiedergibt. Der Schreibstil unterscheidet sich von einem fiktionalen Roman, ist flüssig, aber oft abgehackt, was jedoch zu Ahrs Art zu erzählen passt. Die Erzählung schafft es ganz nah an den Hauptfiguren zu sein, obwohl keiner der beide eine Ich-Erzähler-Perspektive inne hält. Es gibt verschiedene Zeitebenen, die sich die Autorin zu Nutze macht. So erzählt sie vom Kennenlernen der Beiden 1945, ihren Erfahrungen nach dem Krieg mit jeweils anderen Lebenspartnern, dem erneuten Zusammentreffen und Verlieben, aber auch der Situation in den letzten Jahren sowie in der Gegenwart. Bis auf die Kindheit wird nahezu das gesamte Leben von Ria und Edwin, die mittlerweile jenseits der 80 Jahre sind, betrachtet. Genau dieses sorgt dafür, dass beim Lesen das Gefühl entsteht, die Figuren "zu kennen" und dass sie so authentisch wirken.

Es ist zwar eine kurze Rezension, aber auch das Buch ist mit seinen 192 Seiten nicht gerade lang. Trotzdem wird man in diese Geschichte hineingezogen und kann sich seiner berührenden Wirkung nicht entziehen. Ob es nun die wahre Liebe ist, die einen fasziniert oder der täglich Kampf gegen die Demenz - die Autorin versteht beides mit ihren Worten direkt in das Herz des Lesers zu transportieren.

Fazit: Das wahre Leben von Ria und Edwin, die sich zweimal verloren haben und vor allem die Beschreibungen, wie die Demenz das gemeinsame Leben Schritt für Schritt zerstört, haben mich mehrfach zu Tränen gerührt. Die Geschichte ist einfach sehr ehrlich, authentisch und bewegend. 4,5 Sterne, die ich gerne auf 5 aufgerundet habe.


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Droemer TB (1. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426301121
  • ISBN-13: 978-3426301128
  • Verlag:


Dienstag, 22. März 2016

[Rezension] Forman, Gayle - Allyson & Willem (1/2) Nur ein Tag

Die einen würden die 18-jährige Allyson als zuverlässig beschreiben, die anderen eher als langweilig. In der Tat ist ihr Leben stringent geplant. Sie ist eine gute Schülerin und freut sich schon nach den Ferien aufs College zu gehen. Allyson liegt es fern etwas Verrücktes oder Spontanes zu unternehmen. Auch zur dreiwöchigen Europatour wurde die junge Amerikanerin von ihren Eltern nahezu gedrängt. Sie ist froh, dass dieser Urlaub fast zu Ende ist. Doch dann trifft sie in London auf Willem, einem ungebundenen Schauspieler, der spontan mit ihr für einen Tag nach Paris will. Erstaunlicherweise denkt Allyson tatsächlich über diese Idee nach.

Für sie selbst überraschend sagt sie zu und so fahren die beiden zusammen nach Paris. Sie verbringen einen wunderschönen Tag  in Frankreichs Hauptstadt, erleben kleine und große Abenteuer, Willem zeigt Allyson was Freiheit bedeutet und wie romantisch körperliche Nähe sein kann. Doch am nächsten Morgen ist Willem verschwunden. Ohne ein Abschiedswort. Einfach weg. Allyson kehrt allein nach London zurück und kurz darauf fliegt sie in die USA und beginnt ihr erstes Collegejahr. Doch die Begegnung mit Willem kann sie nicht vergessen und ihre Trauer nicht verarbeiten.

Gayle Forman hat einen Zweiteiler geschrieben, der zusammen den Titel "Nur ein Tag" "und ein ganzes Jahr" trägt. Eine schöne Idee und passend dazu bilden beide Cover zusammen ein Herz. Die Zusammengehörigkeit der Bücher ist somit mehr als deutlich. Band eins wurde aus Sicht der Ich-Erzählerin Allyson geschrieben. Schnell habe ich ein Gefühl für diese Figur erhalten und bin dem Zauber erlegen, den dieser Roman zu Beginn versprüht. Allyson hat sich einmal etwas getraut, bleibt aber weiterhin unsicher. Willem schafft es jedoch ihre harte Schale zu durchbrechen und der Paris-Tag der beiden war selbst als außenstehender Leser schön. Dieser Part dauerte leider nicht allzu lange an.

Kurz darauf ist Allyson wieder in Amerika und gibt sich ihren Selbstzweifeln und ihrer Trauer hin. Für eine gewisse Weile sicherlich selbstverständlich und akzeptabel, aber bei Allyson hält dieser Zustand "ewig" an. Mehrere Monate ist sie nur traurig, kann sich nicht aufs College oder andere zwischenmenschliche Beziehungen konzentrieren und irgendwann hat dieses Verhalten angefangen mich zu nerven. Gegen Ende hin hat sich das Blatt dann wieder gedreht, Allyson ist endlich erwacht und es hat Spaß gemacht ihre neuen Pläne zu verfolgen.


Fazit: Zu Beginn des Romans habe ich den Zauber gespürt, der von einer Liebe auf den ersten Blick oder vom Schicksal ausgelöst wurde. Die Zeit in Paris war toll, aber der dann folgende Mittelteil dauerte zu lang und war zu eintönig. Das Ende war dann wieder besser, auch wenn ein oder zwei Sachen vielleicht etwas zu sehr auf einen glücklichen "Zufall" bauen, aber dadurch hat sich das Buch noch auf 3,5 Sterne gerettet.

PS: Der zweite und finale Band dieser kurzen Reihe erscheint ebenfalls am 22.03.2016 und in diesem berichtet Willem als Ich-Erzähler, wie er das Jahr seit dem gemeinsamen Paris-Tag verbracht hat. Ich bin gespannt darauf!


  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (22. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421067
  • ISBN-13: 978-3841421067
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Just One Day
  • Verlag:

Das Duo in der Übersicht: