Dienstag, 17. Oktober 2017

[Die Story hinter dem Buch] Nina Sahm - Das Alphabet meiner Familie


heute:


Nina Sahm - Das Alphabet meiner Familie

 

 
Mein dritter Roman „Das Alphabet meiner Familie“ ist am 02. Oktober erschienen. Eine Familiengeschichte, die in einem Dorf am Bodensee ihren Anfang nimmt, und von der turbulenten Suche nach Heimat und Identität erzählt. 

© Stephan Sahm


Wann ich die erste Idee hatte?
Beim Frühstück! Ich las in einer Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung einen Artikel über Straßenstände („Streetfood 1.0: Lieber Bauchladen“), indem am Rande eine ganz ungewöhnliche Bodenseezwiebel erwähnt wurde. Sie sei nicht nur extrem selten, sondern auch besonders lecker, schrieb der Journalist Max Scharnigg. Und man könne sie essen wie einen Apfel. Da war mein Interesse geweckt. Nach und nach entstand dann die Figur eines Vaters, der sich so in der Aufzucht dieser Knolle verliert, dass ihm seine eigene Familie abhanden kommt. 

© Nina Sahm

Was ist das Besondere an dieser Zwiebel?
Bei meiner Recherche bin ich natürlich auch an den Bodensee gefahren. Anfang Oktober ist dort immer ein großes Zwiebelfest in einem kleinen Dorf. Ein riesiges Feld wird dann zu einem Parkplatz umfunktioniert und aus dem Umland strömen unglaublich viele Menschen herbei. Die kleine Knolle sieht auf den ersten Blick unscheinbar aus, kann aber sehr viele Menschen begeistern – der perfekte Protagonist für eine Familiengeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen, finde ich.

Worum geht es genau?
Eines Tages steht Frieder vor Ellas Tür: Ein Fremder, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert und ihr ein Foto ihrer Mutter Rike zeigt. Wer aber ist er? Ella lauscht wie gebannt seinen Geschichten: von seinem Vater Viktor, den er kaum kennt, von dessen Faszination für die Zucht einer ganz besonderen Zwiebel und von der Trennung seiner Eltern kurz nach seiner Geburt. Und von jenem kleinen Dorf am Bodensee, das er und seine Mutter auf der Suche nach einem neuen Zuhause bald hinter sich ließen. Ella gerät immer mehr in den Sog von Frieders spannenden Erzählungen, die von der Suche nach den eigenen Wurzeln erzählen. Erst nach und nach wird ihr bewusst, was diese Geschichte mit ihrer eigenen zu tun hat

Recherche am Bodensee
© Nina Sahm

Wie klingt das so?
Ganz exklusiv verrate ich euch hier die ersten Zeilen:
„Meine Familie war anders. Damit meine ich nicht, dass wir größere Nasen oder schiefere Zehen als der Rest hatten. Nein, rein optisch fielen wir nicht weiter auf. Wir waren nicht besonders hübsch und nicht besonders hässlich, ein gesundes Mittelmaß, das die Blicke nicht weiter anzog. Doch sobald jemand den kleinen Hof am Bodensee betrat, rieb er sich verwundert die Augen.“ 

Recherche am Bodensee
© Nina Sahm

Und wie geht es weiter?
Tja, das kann ich an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten! Mein Roman ist im Droemer Verlag erschienen und seit dem 2. Oktober im Buchhandel erhältlich. Am Sonntag, den 8. Oktober hatte ich meine erste Lesung zu diesem Roman in der Shotgun Sister Coffeebar in München. Weitere Termine folgen noch und ich werde dann auf meiner Facebook-Seite und meiner Webseite darauf hinweisen.

geschrieben von
Nina Sahm


  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Droemer TB (2. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426306239
  • ISBN-13: 978-3426306239







Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 16. Oktober 2017

[Gastrezension] Thorn, Ines - Ein Weihnachtslicht über Sylt

Gastrezension von Ulla

Kurzbeschreibung:
Adventszeit - eine stimmungsvolle Zeit. Wunschzettel werden geschrieben, Plätzchen werden gebacken und ... unvorhergesehene Ereignisse werfen einige Pläne über dem Haufen. Malte, seit zwei Jahren verwitwet, versucht seinen Kindern eine schöne unbeschwerte Zeit zu geben. Aber die Kinder sehnen sich trotzdem nach einer Mutter. Da kommt die Idee gerade zur rechten Zeit und es wird ein entsprechender Wunschzettel geschrieben. Papa Malte soll das ja nicht wissen, deshalb wird Ole, der Postbote, gebeten, den Brief weiterzuleiten. Ob Ole da helfen kann?

Meine Meinung:
Gerade im Advent und zur Weihnachtszeit werden gerne Bücher gelesen, wo Gefühle und Wünsche eine große Rolle spielen.
Malte und seine Kinder hatte ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und wünschte ihnen, dass ihre Wünsche erfüllt werden können. Wobei es zunächst die ganz normalen Wünsche waren, wie zum Beispiel ein Hund ;-) erst später kam der Wunsch nach einer neuen Mutter auf. So ein Wunsch lässt sich ja nicht besonders leicht erfüllen, zumal zwei Kandidatinnen zur Verfügung standen.

Ich war gespannt und hatte meine Favoritin längst gewählt und ich denke die Kinder waren ebenfalls meiner Meinung.

Ines Thorn hat sehr liebevoll geschildert, wie schön es selbst in einer kleinen Familie im Advent zu gehen kann. Es hat mir sehr großen Spaß bereitet, die Kinder zu begleiten und mit dem Ende war ich dann sehr zu frieden.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und zu gerne würde ich jetzt in diesem Haus sitzen, nachdem ich einen Spaziergang mit Kind und Kegel im Schnee gemacht habe.

Fazit: Ein Wohlfühlbuch, das gerne im Winter gelesen wird. Natürlich kann es auch zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden, aber es passt einfach besser zum Dezember.

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (15. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352009066
  • ISBN-13: 978-3352009068
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 15. Oktober 2017

[Rezension] Wentrup, Lars & Nieschlag, Lisa - New York Christmas Baking

Vor knapp zwei Jahren erschien das Kochbuch "New York Christmas: Rezepte und Geschichten" und hat für viel Begeisterung gesorgt - auch bei mir. Nun gibt es einen Nachfolger. Erneut geht es ums weihnachtliche New York, dieses Mal mit Rezepten zum Backen: Cookies, Cakes oder Leckeres zum Frühstück wird hier vorgestellt - insgesamt 40 Rezepte, die typisch amerikanisch sind. Garniert wird das Ganze mit einer kleinen Geschichte, einem Gedicht und zahlreichen Farbfotos.


Die ersten Worte möchte ich über die Ausstattung verlieren. Das Cover gefällt mir total gut. Das Motiv ist schön und die Texte in Goldfarbe sind geprägt. Vergleicht man dieses Buch jedoch mit seinem Vorgänger (was man automatisch macht, wenn man beide besitzt), fällt leider sofort einiges auf: Das Buch sieht nicht so edel aus wie die weiße Ausgabe des Kochbuches, es ist kleiner und es hat keinen Schutzumschlag. Für jemanden, der beide Ausgaben besitzt ist es schon etwas enttäuschend, dass die Ausstattung so unterschiedlich ist und man die beiden kaum als zusammenhängend erkennen kann.

Das Kochbuch
Zum Inhalt: Pro Doppelseite gibt es ein Rezepte, wobei manche Seiten auch nur mit Fotos gefüllt wurden. Diese stammen dann von New York und ich muss zugeben, dass ich da schon stimmungsvollere Bilder gesehen habe. Einige sprechen mich zwar sehr an, aber generell gefallen mir die Rezeptfotos besser als die Stadtfotos und dabei liebe ich New York. Ansonsten sind die Doppelseiten so aufgeteilt, dass eine Seite komplett mit dem Foto der fertigen Backware bedruckt ist - welche wirklich wunderschön in Szene gesetzt wurden - und auf der anderen Seite finden sich meistens einleitende Worte, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie die Zutatenliste. Die Rezepte wurden übrigens "eingedeutscht", so dass dort nicht die typischen amerikanischen Einheiten wie "Cup" oder "Teaspoon" stehen, sondern die Angabe in Gramm, Milliliter o.ä. erfolgt.

Ob man die Rezept ansprechend findet oder nicht, ist natürlich Geschmackssache. Ich muss gestehen, dass ich ca. die Hälfte aufgrund der Zutaten nicht lecker empfinde. Anderes wie z.B. Sandwich Cookies mit Erdnussbutter, Cheesecake Cookies oder Banana Pecan Waffles lassen mir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch die Gingerbreadmen, also die Lebkuchenmänner, fehlen natürlich nicht in dieser amerikanischen Rezeptesammlung.

Fazit: Bei den meisten Rezepten würde ich sofort unterschreiben, dass sie typisch amerikanisch sind und somit hervorragend in diese Sammlung passen, auch wenn lange nicht alle für meinen persönlichen Geschmack lecker klingen. Die Ausstattung an sich ist schön, vergleicht man sie aber mit dem Vorgänger, dann bin ich doch etwas enttäuscht. Die New York Fotografien können leider nicht mit den Fotos der Backwerke mithalten. Alles in allem trotzdem ein schönes amerikanisches Backbuch für die Weihnachtszeit.


  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Hölker Verlag; Auflage: 1 (19. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3881171541
  • ISBN-13: 978-3881171540


Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 14. Oktober 2017

[Produkttest] BodyChange® Wochenkalender 2018: I make you sexy


Jeder, der sich mit gesunder Ernährung oder Abnehmen beschäftigt, hat bestimmt schon einmal etwas von BodyChange® - I make you sexy gehört. Ich bin dort nicht angemeldet, weiß nur grob worum es geht, aber wollte mir aus dem Wochenkalender trotzdem Inspirationen für gesunde Rezepte holen. Immerhin sollen leckere Hauptmahlzeiten, Snacks und Getränke dabei sein, die nicht nur satt machen, sondern auch beim Abnehmen helfen.


Zur Aufmachung:
Die Seiten des Kalenders im Hochkant-Format sind alle gleich gestaltet. Es gibt in der linken oberen Ecke jeweils ein schönes Foto des zubereiteten Gerichtes. Rechts daneben gibt es die Zutatenliste nebst geschätzter Zubereitungszeit.

Im mittleren Part gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit die Zubereitung auch gelingt und manchmal noch ein Tipp, um die Seite zu füllen. Den Abschluss macht ein Wochenkalendarium, welches den Monat, die Tage, die Daten, die Kalenderwoche und Feiertage berücksichtigt. Die Seiten haben einen weißen Hintergrund und sind ansonsten in dem Blau- und Lilaton des Titels (siehe Cover) gehalten. 

Ich finde das Layout und die farbliche Gestaltung sehr ansprechend. Mir gefällt jedoch nicht, dass die Kalenderblätter nicht perforiert sind. Sollte mir ein Rezept besonders gut schmecken, möchte ich es doch öfter kochen und nicht ein ganzen Jahr versteckt im Kalender an der Wand hängen haben. Mein Anspruch wäre dann, dieses Blatt sauber heraustrennen zu können, aber das ist leider nicht vorgesehen. Man müsste dann die Seite herausreißen und oben den zerrissenen Rand abschneiden. Außerdem finde ich es sehr schade, dass gar keine Nährwerte angegeben werden. Ich weiß, dass man bei BodyChange® keine Kalorien oder ähnliches zählen muss, aber es gibt sicherlich durchaus Mitglieder, die trotzdem ihre tägliche Fett- oder Eiweißaufnahme kontrollieren möchten und bei Rezepten, die "gesund" sind, erwarte ich solche Angaben einfach.

Zu den Rezepten:
Die im Kalender enthaltenen Rezepte sind in zwei Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es die, von denen man zu den drei Hauptmahlzeiten so viel essen kann, bis man satt ist, und zum anderen gibt es die, die als Energielieferant nach dem Sport dienen sollen.

Was mir als erstes negativ aufgefallen ist, ist die Berücksichtigung von BodyChange®-Produkten in den Rezepten. Für fast die Hälfte der Rezepte wird so eine "Spezialzutat" aus dem BodyChange®-Shop benötigt. Zum einen ist das einfach unpraktisch, wenn ich montags das neue Kalenderblatt anschaue und sehe ich muss erst wieder in dem Shop bestellt (mit Lieferzeit) und dann die Woche darauf schon wieder usw. Auch ein Vorausplanen über mehrere Wochen ist unschön, da ich mich eigentlich jede Woche überraschen lassen möchte. Zum anderen finde ich, dass es einen faden Beigeschmack hat, wenn Mitglieder nicht nur den Mitgliedsbeitrag zahlen müssen, sondern auch noch "ungezwungen" werden, zahlreiche Zutaten in diesem Shop zu kaufen. Ich kenne es aus WeightWatchers Büchern so, dass diese Rezepte ab und an auch deren Produkte beinhalten, aber es gibt immer eine Alternative. Hier nicht.

Des Weiteren sind ganz viele Rezepte mit Kokos (-nuss, -milch, etc). Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde wenige Sachen gruseliger, als Essen mit Kokosgeschmack. Somit verbleiben für mich nach Abzug der Rezepte mit BodyChange®-Produkten und den Kokos-Rezepten kaum noch welche über.

Fazit: Wenn man bereit ist zahlreiche BodyChange®-Produkte zu kaufen, Kokos mag und keine Nährwertangaben wünscht, könnte dieser Kalender das Richtige sein. Ich bin jedoch nicht bereit diese teuren Produkte zu kaufen, kann Kokos nicht ausstehen und mich interessieren die Nährwertangaben. Daher ist der Kalender nichts für meine Bedürfnisse. Hätte ich dieses aus der Artikelbeschreibung entnehmen können, hätte ich mich nicht für diesen Kalender entschieden.

  • Kalender: 56 Seiten
  • Verlag: Riva (17. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3742302337
  • ISBN-13: 978-3742302335
    https://www.m-vg.de/riva/shop/home/

Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 13. Oktober 2017

[Produkttest] EatSmarter! - Schlank und fit durchs Jahr: Rezepte zum Abnehmen mit maximal 500 Kalorien. Wochenkalender 2018




Dieser Wochenkalender bietet für das Jahr 2018 ein Rezept pro Woche mit maximal 500 Kalorien. Damit soll man schlank und fit durchs ganze Jahr kommen. Berücksichtigt wurden bei den Zutaten die jeweilige Saison, so dass es im Sommer z.B. etwas mit Erdbeeren und im Winter etwas mit Grünkohl gibt.



Zur Aufmachung:
Die Seiten des Kalenders im Hochkant-Format sind alle gleich gestaltet. Es gibt in der linken oberen Ecke jeweils ein schönes Foto des zubereiteten Gerichts. Rechts daneben gibt es sehr umfangreiche Nährwertangaben (Kilokalorien, Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker und Ballaststoffe). Des Weiteren wird die ungefähre Zubereitungszeit angegeben und es gibt kleine Tipps. Ich finde es sehr positiv, dass alle Nährwerte enthalten sind. So kann sich jeder das raussuchen, was für ihn wichtig ist, ob er nun auf Fett, Eiweiß oder Kalorien achten möchte.

Im mittleren Part gibt es die Zutatenliste und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit die Zubereitung auch gelingt. Den Abschluss macht ein Wochenkalendarium, welches den Monat, die Tage, die Daten, die Kalenderwoche und Feiertage berücksichtigt. Jeder Monat besitzt eine andere Hintergrundfarbe und ich finde das Layout und die farbliche Gestaltung sehr ansprechend. Mir gefällt jedoch nicht, dass die Kalenderblätter nicht perforiert sind. Sollte mir ein Rezept besonders gut schmecken, möchte ich es doch öfter kochen und nicht ein ganzen Jahr versteckt im Kalender an der Wand hängen haben. Mein Anspruch wäre dann, dieses Blatt sauber heraustrennen zu können, aber das ist leider nicht vorgesehen. Man müsste dann die Seite herausreißen und oben den zerrissenen Rand abschneiden.

Zu den Rezepten:
EatSmarter! sagte mir bisher nichts. Ich habe mir von dem Kalender Rezepte erhofft, mit denen ich eine Hauptmahlzeit ersetzen und dadurch Kalorien sparen kann. Ein paar wenige habe ich gefunden, wie z.B. Hähnchenfilet auf Couscous-Salat, Lachs mit Kartoffeln oder eine Garnelenpfanne. Die meisten Rezepte sind jedoch nur Snacks oder dienen als Vor- oder Nachspeise (viele Salate und Suppen sind im Kalender enthalten). Vielleicht wird ja jemand von einem Teller Suppe satt - ich leider nicht. Daher wäre das dann eher nur eine leichte Vorspeise und danach müsste dann noch ein Mittagessen kommen. Dann hat es aber nicht den Effekt, den ich mir gewünscht habe.

Fazit: Die Optik ist ansprechend, einige Rezepte klingen durchaus interessant, aber die meisten dienen nicht dafür eine Hauptmahlzeit zu setzen, es sei denn ein Teller Suppe oder ein kleiner Salat reicht einem. Alle Nährwertangaben sind enthalten, aber leider keine Perforation der Kalenderblätter, um leckere Rezepte leicht heraustrennen zu können. Meinen Ansprüchen wurde der Kalender aufgrund der Rezeptauswahl leider nur bedingt gerecht.

  • Kalender: 56 Seiten
  • Verlag: Riva (17. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3742303678
  • ISBN-13: 978-3742303677
  • Größe: ca.  24,6 x 21 cm
    https://www.m-vg.de/riva/shop/home/


Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Trailer-Thursday] J.D. Barker - The Fourth Monkey



Hallo ihr Lieben,

heute habe ich euch einen Buchtrailer zu diesem Roman mitgebracht:


  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (27. Dezember 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764506245
  • ISBN-13: 978-3764506247




Viel Spaß beim Schauen!





Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 11. Oktober 2017

[Gastrezension] Fitzgerald, Marie - Die Symphonie des Augenblicks

Gastrezension von Jennifer


Claude ist 80, blind, Pianist und wartet auf den Tod. Seine Kontakte zur Außenwelt sind seine Haushälterin, die Frau von der Gemeinde, die ihm mehrmals die Woche etwas zu essen bringt, seine zwei Neffen, die nur darauf warten, endlich das Erbe einheimsen zu können sowie der 17-jährige Corentin, der bei Claude Klavierstunden nimmt, diese aber aus tiefstem Herzen hasst.
Corentin ist hochbegabt und wird von seiner Mutter zu Klavier- und Tennisstunden genötigt, dabei möchte er doch bloß mit seinen Freunden abhängen und Fußballspielen. Doch die Erwartungen seiner Eltern an ihn sind zu hoch, also gibt er dem Druck nach und fügt sich widerwillig in sein Schicksal.

Alain ist obdachlos und verbringt seine Tage auf der Bank vor Claudes Haus. Durch einen schweren Schicksalsschlag hat er alles verloren - seine Familie, seine Karriere, sein Vermögen. Als Claude sich eines Tages auf seine Bank setzt und Alain zu einem kleinen Picknick einlädt, ahnt Alain noch nicht, dass der blinde alte Mann bereits über ihn Bescheid weiß. Dankend nimmt er die Freundschaft an, die Claude ihm anbietet und die ihm einen Funken Hoffnung schenkt.

Als die beiden eines Abends Zeuge werden, wie die hübsche Nachbarin Carole von ihrem Ehemann brutal zusammen geschlagen wird, beschließen die beiden, die junge Frau mit der Hilfe des Klavierschülers zu retten. Damit beginnt eine wunderbare Reise in den Süden, auf der alle vier erkennen, dass das Leben immer etwas zu bieten hat, egal wie schwer die Umstände sind und dass es sich immer lohnt, niemals die Hoffnung aufzugeben, denn man weiß nie, was das Schicksal noch für einen bereit hält.

Erzählt wird die Geschichte dieser vier unterschiedlichen Menschen in jedem Kapitel in der Ich-Perspektive einer anderen Person. Der Autorin ist es hier besonders gut gelungen, jeden in einer anderen sprachlichen Art und Weise erzählen zu lassen. Man erkennt Verzweiflung, Resignation, Hoffnung, Unterwerfung, aber auch jugendlichen Leichtsinn und eine gediegene Sprache. Dies macht es besonders einfach, sich in die einzelnen Protagonisten hineinzuversetzen. Jede Figur hat ihre eigenen sympathischen, aber auch seltsamen Eigenschaften. Alle vier wurden sehr liebevoll charakterisiert.

Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen, dabei lässt die Autorin allerdings nicht an Tiefgang vermissen. An vielen Stellen habe ich innegehalten und gemerkt, wie poetisch und wahr einige Textstellen sind. Oft vergisst man, wie schön das Leben eigentlich ist, auch wenn es manchmal schwer ist. Die Symphonie des Augenblicks hat mich daran wieder erinnert.

Die Kapitel des Buches sind sehr kurz gehalten, was mir besonders gut gefällt. Man bekommt beim Lesen das Gefühl, sehr schnell voranzukommen und möchte immer weiter lesen, um herauszufinden, wie jeder der Protagonisten eine Situation sieht und empfindet.

Fazit: Ich würde "Die Symphonie des Augenblicks" bedenkenlos jedem weiterempfehlen, der eine Schwäche für leichte und hoffnungsvolle Romane hat und gebe diesem Buch 5 von 5 Punkten.

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Pendo (1. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866124341
  • ISBN-13: 978-3866124349
  • Originaltitel: Nos nuits deviendront des jours

Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 10. Oktober 2017

[Die Story hinter dem Buch] Manuela Inusa - Der kleine Teeladen zum Glück


heute:


Manuela Inusa - Der kleine Teeladen zum Glück

  


„Der kleine Teeladen zum Glück“ erscheint am 16. Oktober 2017 und ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe, die in Oxford, England spielt, genauer gesagt in der Valerie Lane.
Die Valerie Lane ist eine hübsche, kleine, gemütliche Gasse, die von einer der großen Hauptstraßen, der Cornmarket Street, abgeht. Die Valerie Lane ist fiktiv, ich habe sie nach einer ebenfalls fiktiven Legende benannt, nach Valerie Bonham, die vor über einhundert Jahren in eben dieser kleinen Straße ein Gemischtwarengeschäft betrieb und eine besondere Bedeutung für jeden einzelnen Teil der Reihe hat. Denn Valerie Bonham hatte erstens ein unglaublich großes Herz und jede der heutigen Ladenbesitzerinnen in der Valerie Lane (ja, es sind alles Frauen ;) ) nimmt sie sich zum Vorbild und versucht, ein bisschen so zu sein wie sie. Zweitens hatte Valerie eine Tradition, und zwar öffnete sie an jedem Mittwochabend nach Ladenschluss ihre Ladentüren für jeden, der ein offenes Ohr, eine Schulter zum Anlehnen oder auch nur eine Tasse heißen Tee brauchte. Diese Tradition führen die fünf Ladeninhaberinnen der Valerie Lane noch heute fort.

© Manuela Inusa

Die fünf Frauen sind:
Laurie – Ihr gehört der Teeladen an der Ecke, Laurie´s Tea Corner. Sie strahlt, genau wie ihr Laden, besonders viel Harmonie und Wärme aus und bietet köstlichen Tee aus aller Welt an.
Keira – Sie ist Besitzerin der Chocolaterie Keira´s Chocolates und stellt Konfiserie in liebevoller Handarbeit her.
Ruby – Sie führt den Antiquitätenladen Ruby´s Antiques, in dem sie ausgesuchte Raritäten anbietet. Dafür geht sie jedes Wochenende auf Flohmärkte, was ihr große Freude bereitet.
Susan – Ihr gehört der Strickwarenladen Susan´s Wool Paradise, in dem sie nicht nur Wolle in jeder nur erdenklichen Farbe anbietet, sondern auch Selbstgestricktes und -gehäkeltes.
Orchid – Sie ist stolze Inhaberin von Orchid´s Gift Shop, dem Geschenkartikelladen der Straße, in dem sie wundervolle Präsente und allerlei Schnickschnack anpreist.

In diesem ersten Teil nun geht es um Laurie Harper, 32 Jahre alt und hoffnungslos verknallt in ihren Teehändler Barry. In seiner Gegenwart ist sie leider ein wenig tollpatschig und tritt in so manches Fettnäpfchen. Doch ihre Freundinnen finden, den beiden muss unbedingt auf die Sprünge geholfen werden, und besonders Orchid, der Sonnenschein unter ihnen, mischt sich von nun an ein wenig ein.
Ob Laurie und Barry letztlich zueinander finden, dürfen meine Leser ab Oktober selbst herausfinden. Und am 15. Januar 2018 folgt übrigens schon der zweite Teil, „Die Chocolaterie der Träume“, in dem es um Keira und ihre Vorliebe für Schokolade, ihre Extrapfunde und den immer wiederkehrenden Ärger mit ihrem Freund Jordan geht.
Wie bin ich auf die Idee zu dieser Reihe gekommen?
Vor fast genau zwei Jahren hat meine Agentin mir auf der Frankfurter Buchmesse den Vorschlag gemacht, doch mal etwas über eine Frauenfreundschaft zu schreiben. Ich überlegte mir also etwas, verfasste einige Exposés und nicht nur meine Agentin, sondern auch meine Lektorin bei Blanvalet war begeistert. Und ich war glücklich, den fünf Frauen der Valerie Lane und vor allem Valerie Bonham, die ich bis dahin schon total liebgewonnen hatte, eine Plattform geben zu können. Die Valerie-Lane-Bände erzählen nämlich nicht nur von Freundschaft, Liebe und Romantik, sie beinhalten auch besondere Botschaften von mir an meine Leserinnen. Ich hoffe, sie werden sie jeder für sich so interpretieren, wie sie es gerade brauchen. Ich hoffe, sie am Ende jedes Buches mit einem glücklichen Gefühl zurückzulassen.

Die Valerie-Lane-Teile sind übrigens alle einzeln lesbar, wobei es natürlich am besten wäre, man fängt ganz am Anfang an und erlebt mit, wie Laurie, Keira, Ruby, Susan und Orchid und ihre jeweiligen Liebesgeschichten sich weiterentwickeln. :)

Wie kam ich für diese Reihe ausgerechnet auf Oxford?
Oxford hatte schon immer eine ganz besondere Bedeutung für mich. Mit 18 war ich für einige Zeit als Au-Pair-Mädchen in Oxford und habe diese heimelige Stadt lieben gelernt. Da sie sehr alt ist, entdeckt man fast an jeder Ecke Historisches und auch einige Legenden, wie z.B. die von der Bloody Mary (in Band 2 gehe ich näher darauf ein). Es gibt ein großartiges Museum, das Ashmolean, das für jeden kostenlos zugänglich ist und die wundervollsten Kunstwerke z.B. von Monet und Renoir ausstellt, vor denen ich als 18-jährige stundenlang hätte stehen können, um sie zu bewundern. Auch dies baue ich in einem Band mit ein, wie so vieles andere. Natürlich war ich jetzt auch während des Schreibprozesses wieder in Oxford und habe ein wenig recherchiert und mich von dem einzigartigen Flair der Stadt inspirieren lassen. Es steckt also sehr viel Persönliches in diesen Büchern, ich hoffe, so kann eine besondere Verbindung zwischen mir und meinen Leserinnen und Lesern entstehen.

vorm Ashmolean Museum
© Manuela Inusa

Wahrscheinlich merkt man jetzt schon, wie sehr mir diese Buchreihe am Herzen liegt. Ich bin so unglaublich dankbar, dass der wunderbare Blanvalet-Verlag sich darauf eingelassen hat, mich so ein umfangreiches Projekt schreiben zu lassen. Nun kann ich nur noch hoffen, dass meine Leserinnen und Leser meine Protagonistinnen genauso lieb gewinnen werden wie ich. Denn inzwischen fühlen sie sich fast wie richtige Freundinnen an und ich vergieße beim Schreiben nicht selten eine Träne, weil mir ihre Geschichten so nahegehen.

Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern zauberhafte Stunden in der Valerie Lane – am besten mit einer Tasse Tee und einem Lächeln im Gesicht. :)

Vielen Dank, liebe Claudia, dass ich meine neue Buchreihe bei dir vorstellen durfte.

© Manuela Inusa
© Manuela Inusa










Herzlich
Manuela Inusa


  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734105005
  • ISBN-13: 978-3734105005




Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 9. Oktober 2017

[Rezension] Kling, Marc-Uwe - QualityLand

Willkommen in QualityLand, einem Land in naher Zukunft, wo das Leben durch Algorithmen optimiert wurde - egal ob dieses das Einkaufsverhalten oder die Partnersuche betrifft. Peter Arbeitsloser vermutete jedoch, dass das System fehlerhaft ist. Dieses wird zwar kategorisch ausgeschlossen, Widerworte werden nicht akzeptiert, aber wie ist es dann möglich, dass es Drohnen mit Flugangst und Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung gibt? Außerdem empfindet er Werbung und vorgeschlagene Produkte, die aufgrund seines Profils ermittelt wurden, nicht immer für passend. Doch niemand glaubt ihm, alle vertrauen blind dem System.

Für Optimisten:
Marc-Uwe Kling ist vielen sicherlich bereits durch die Känguru-Trilogie bekannt. Ich habe diese Werke jedoch noch nicht gelesen, daher war es mein erster Kling-Roman. Er hat eine Zukunftssatire über die Entwicklung der digitalen Welt geschrieben. Ich hatte bisher noch nicht viel Erfahrung mit diesem Genre und bin auch immer noch nicht sicher, ob mir dieses wirklich liegt, denn es wirkt schon ziemlich skurril.

Gut gefällt mir, wie Kling direkt mit dem Finger immer wieder genau in offene Wunden piekt. So greift er aktuelle Themen aus unserem Alltag aus. Die Werbung á la „Diese Produkte passen zu Ihnen“, die Vorurteile, dass alle Straftaten von Ausländern begannen werden, oder Online-Dating, das in seiner Welt so normal geworden ist, dass man sich schämen muss, wenn man sich real kennengelernt hat. Unboxing-Videos nimmer er auf die Schippe, genauso wie Fake-News, die bewusst eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Für Apokalyptiker
Auch wenn Kling uns einen Zukunftsroman geschrieben hat, spürt man das erschreckende Szenario recht deutlich, denn so weit hergeholt fühlt sich vieles nicht an. Er hat Tatsachen einfach nur ein oder zwei Stufen weitergetrieben und schon befinden wir uns in einer Welt, in der der digitale Anteil am größten ist, Menschen abstumpfen und es akzeptieren, dass ihnen nur noch Neuigkeiten angezeigt werden, die das System für sie als interessant ermittelt hat. Einen Blick über den Tellerrand hinaus gibt es nicht mehr.

Da es in Klings Roman um Personalisierung geht, hat er auch sein Buch etwas personalisiert. Daher gibt es zwei Varianten: die dunkle Edition für Apokalyptiker und die helle Ausgabe für Optimisten. Der eigentliche Inhalt ist identisch, nur die Zwischenkapitel in denen er u.a. Nachrichten aus QualityLand und Werbung platziert, unterscheiden sich. Am Ende des Romans gibt es einen Link zu einer Website, auf der man die Zwischenkapitel der anderen Edition nachlesen kann, falls man dieses möchte.

Fazit: Ich finde es sehr gut, wie Kling auf aktuelle Probleme hinweist und diese satirisch umsetzt. Auch der Bezug zur heutigen Realität gefällt mir. Manches fand ich jedoch zu skurril, wobei es einfach daran liegen kann, dass mit das Genre der Satire evtl. nicht komplett liegt. Trotzdem hat der Autor mich mit seinem QualityLand gut unterhalten. 

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (22. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550050151
  • ISBN-13: 978-3550050152


Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 8. Oktober 2017

[In my Mailbox] KW # 40/2017


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

FUCK – Der verfluchte Ausmalkalender 2018
Wentrup, Lars & Nieschlag, Lisa - New York Christmas Baking
BodyChange® Wochenkalender 2018: I make you sexy
Schlank und fit durchs Jahr: Rezepte zum Abnehmen mit maximal 500 Kalorien. Wochenkalender 2018
Gannon, Nicholas - Archer (02) Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow's Bay
Meine Zauberweihnacht



Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 7. Oktober 2017

[Rezension] Winkelmann, Andreas - Housesitter


Er beobachtet dich und deine Frau. Wartet, bis ihr in den Urlaub fliegt. Dann dringt er in dein Haus ein. Schläft in deinem Bett. Isst an deinem Frühstückstisch. Schneidet dich aus allen gemeinsamen Bildern heraus. Er ist der Housesitter.

Geduldig wartet er, bis ihr zurück kommt, um dich außer Gefecht zu setzen und deine Frau zu entführen, denn nun ist seine Zeit angebrochen, mit ihr zusammen zu glückliches Leben zu führen.


Nach "Höllental" war "Housesitter" für mich der zweite Roman, den ich von Andreas Winkelmann gelesen habe. Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven geschildert. Da gibt es Opfer, Täter und Ermittler. Außerdem springt der Autor einige Male zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, so dass insgesamt ein recht komplexes Konstrukt entstand. Trotzdem verlor ich mich nie in diesem, sondern es war alles gut überschaubar.

Der Schreibstil ist ansprechend und flüssig gehalten. Obwohl recht früh Kapitel aus Tätersicht geschildert haben, weiß man lange nicht, wer dahinter steckt. Erst, als Winkelmann bewusst Hinweise setzt, fügt sich dieses Bild zusammen. Die Idee, wer der Täter ist, hat mir gut gefallen und das Geschehen kam mir authentisch vor.

Ich habe den Roman gerne gelesen, aber für einen Thriller fehlte mir der Nervenkitzel. Die Story war durchaus interessant, aber eine thrillige Atmosphäre hat sich bei mir nicht eingestellt. Ich empfand das Buch eher wie einen Krimi, bei der ein Ermittler versucht einen Mörder zu stellen. Da hatte ich mir etwas mehr Spannung erhofft.


Fazit: Komplexe Handlung, die dadurch erzielt wurde, dass die Geschichte durch zahlreiche Perspektiven geschildert wird. Interessante Idee und guter Schreibstil zeichnen das Buch aus, für einen Thriller fehlte mir jedoch der Nervenkitzel. Daher vergebe ich aus Thrillersicht 3,5 Sterne. Wer sich auch für Krimis begeistern kann, der wird sicherlich seine Freude an diesem Roman haben.

  • Broschiert: 496 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (18. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805251025
  • ISBN-13: 978-3805251020
  • Verlagsgruppe:

Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 6. Oktober 2017

[Rezension] McBratney, Sam - Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? ... wenn die Schneeflocken fallen

Der kleine und der große Hase sind ein Herz und eine Seele. Im Winterwald spielen sie "Ich sehe was, was du nicht siehst." Obwohl Schnee liegt, gibt es in der Natur genug zu entdecken. 
Am Ende gibt es natürlich ein wunderschönes Happy-End, denn die beiden sind einfach unglaublich froh darüber, dass sie sich haben.




"Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?" gibt es ja bereits seit Jahren auf dem Markt. Ich kenne es jedoch noch vom Hörensagen - habe aber noch nie darin geblättert oder gelesen. Umso mehr war ich auf diese Schneeflocken-Ausgabe gespannt. Bevor ich auf den Inhalt eingehe, muss ich erst ein paar Worte über die Ausstattung verlieren. Es ist ein Pop-up Bilderbuch mit Glitzer auf dem Cover und der letzten Seite. Das Buch beinhaltet drei große Pop-ups, die einen tollen 3D-Effekt hervorzaubern und wunderschön in die Geschichte integriert wurden. Diese bestehen nicht aus dicker Pappe, daher ist etwas Vorsicht angebracht, aber es sieht einfach toll aus!

Ich finde die Geschichte wunderschön. Das Setting im verschneiten Winterwald passt perfekt. Des Weiteren können die Kinder beim Spiel "Ich sehe was, was du nicht siehst" aktiv mit raten (zumindest die ersten Male) und das Ende ist einfach zauberhaft und kann auf den Vorleser und das Kind projiziert werden, die sicherlich auch unglaublich glücklich darüber sind, sich zu haben.

Illustriert wurde das Buch von Anita Jeram. Die Zeichnungen sind zum Glück überhaupt nicht überladen. Jeram verzichtet auch komplett auf knallige Farben. Das Buch ist somit eine Entspannung für die Augen und trotzdem wunderschön illustriert.

Fazit: Eine herzerwärmende Wintergeschichte, mit schönen Illustrationen und der Möglichkeit das Kind aktiv einzubinden. Dazu noch die Ausstattung als Pop-up Buch - definitiv ein Schatz fürs Bücherregal!


  • Gebundene Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (5. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3737355258
  • ISBN-13: 978-3737355254
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
  •  Übersetzer: Rolf Inhauser  
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia