Montag, 23. Januar 2017

[Rezension] Szillat, Antje - Brandungsflimmern

Flora war zunächst gar nicht so glücklich darüber, die Ferien auf Rügen verbringen zu müssen, während sich ihre beste Freundin im Ausland befindet. Doch als sie erfährt, dass auch Jan mit dabei ist, hellt sich ihre Stimmung schlagartig auf. Flora ist schon lange in den besten Freund ihres großen Bruders verliebt und wittert im Urlaub ihre Chance. Jan hingegen hat Flora gar nicht auf seinem Radar, denn sie ist eher wie eine kleine Schwester für ihn. Als er mit anderen Mädels flirtet, versucht Flora ihn mit Philipp eifersüchtig zu machen. Doch dieser bringt ihre Gefühle stärker durcheinander, als sie zuvor gedacht hat.


Von Antje Szillat habe ich schon zahlreiche Bücher gelesen, da mich ihre Romane normalerweise stets begeistern. Leider hat mich "Brandungsflimmern" etwas enttäuscht. Der Schreibstil ist locker und das Buch lässt sich daher gut und schnell lesen. Jedoch war mir die Handlung zu seicht. Das Buch bietet keinerlei Tiefgang und das habe ich sehr vermisst.

Flora befindet sich in einem absoluten Gefühlschaos. Dieses ist nachvollziehbar und in der Pubertät einfach an der Tagesordnung. Aber dieses "hin und her", dieses "mag ich Jan oder mag ich Philipp", dieses "ist Jan/Philipp ein Guter oder ein Schlechter" dominiert den Roman so stark, dass es mich irgendwann etwas genervt hat und es keinen Platz mehr für andere Inhalt lässt.

Fazit: Ein überraschend seichter Jugendroman über die erste Liebe, der sich leicht lesen lässt, aber außer dem ständigen Gefühlschaos leider nichts zu bieten hat und mich daher etwas enttäuscht zurückgelassen hat.

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Arena (1. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401602217
  • ISBN-13: 978-3401602219
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Verlag:


1 Kommentar:

  1. Das Buch habe ich von Antje Szillat noch nicht gelesen. Aber ich kann verstehen, dass dich das hin und her genervt hat. Von sowas bin ich auch immer schnell genervt ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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