Donnerstag, 23. Februar 2017

[Filmrezension] The Girl With All The Gifts

Hallo ihr Lieben,

ich war letztens im Kino und habe mich mal an Zombies heran getraut. Bisher habe ich mit diesen Kreaturen wenig Berührungspunkte gehabt - noch nicht einmal eine Folge von "The Walking Dead" habe ich geschaut. Zombies sind mir bisher auch in Büchern nur einmal begegnet und das war furchtbar :) "Mein fahler Freund" von Isaac Marion hatte mir damals gar nicht zugesagt.

Der Trailer zu "The Girl With All The Gifts" hat mich jedoch neugierig gemacht. Der Film basiert auf der Romanvorlage "Die Berufene" von M. R. Carey und spielt in Großbritannien. Ein Parasit hat sich ausgebreitet, Millionen von Menschen infiziert und in Zombies verwandelt. Diese sind die "Hungrys" und möchten sich an den wenigen, noch verbliebenen Menschen bedienen. Wissenschaftler versuchen ein Gegenmittel zu finden. Dafür halten sie auf einer entlegenen Militärbasis ein paar Kinder gefangen, die der Parasit zwar angegriffen, aber nicht zu willenlosen Zombies gemacht hat.


Ich fand den Film sehr interessant, was an unterschiedlichen Punkten lag. Zum einen spielen die Zombies keine übergeordnete Rolle. Sie dominieren zwar den Ort, an dem der Film spielt, stehen aber meistens nur bewegungslos herum und ihr (Nicht-) Handeln ist fast durchgängig nur eine Nebenhandlung. Der wahre Schwerpunkt liegt auf den infizierten Kindern, besonders auf Melanie (gespielt von Sennia Nanua). Das Mädchen ist ein Genie, wird aber mit den anderen Kindern wie eine Gefangene gehalten, da sie sehr gefährlich werden kann. Sobald sie Menschenfleisch riechen, bekommen sie nämlich "Hunger". Sennia Nanua spielt ihre Rolle grandios. Das Mädchen weiß um ihre "Krankheit", aber stellt auch Fragen, die das System hinterfragen. Dieses ist ein weiterer Schwerpunkt. Rechtfertigt Forschung das Halten von Menschen? Dürfen tödliche Tests an Kindern durchgeführt werden, um evtl. ein Gegenmittel zu finden und ist das Leben von Menschen mehr wert als von Hungrys oder von der neuen Generation, die zwar infiziert, aber trotzdem im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind? Spannende Fragen, die in dieser Mischung aus Science-Fiction, Thriller und Drama thematisiert werden.



  • Kinostart in Dtl. 09.02.2017
  • Regisseur: Colm McCarthy
  • Laufzeit: 111 Minuten
  • Schauspieler: Gemma Arterton, Dominique Tipper, Glenn Close u.a.
    Quelle: moviepilot.de






 Der Zombiefilm hat mich überraschend gut unterhalten. Wie die Untoten und vor allen deren zweite Generation dargestellt wurden, war schon sehr spannend!

Hat ihn jemand von euch schon gesehen oder will noch ins Kino gehen?


Liebe Grüße,
Claudia

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen