Dienstag, 21. März 2017

[Die Story hinter dem Buch] Dana Müller - Öffne nicht die Tür


heute:


Dana Müller - Öffne nicht die Tür

 



Zuerst möchte ich mich bei Claudia für die wundervolle Möglichkeit bedanken, mein Buch hier vorzustellen.

Und da wären wir auch schon beim Thema.
Öffne nicht die Tür war ursprünglich nur der Arbeitstitel. Doch nach intensiver Suche und langem Brainstorming mit lieben Kollegen stand fest: Dieser Titel bleibt.

Die Story ist dem Horrorgenre (ab 16) zuzuordnen und handelt von der Familie Goodman, die ein Haus von der Großmutter Edita Rosenberg erbt und dort einzieht. Ausgerechnet im Zimmer der sechzehnjährigen Hannah befindet sich eine geheime Tür hinter der Tapete. In dem Testament ist klar geregelt, dass in diesem Bereich des Hauses keine Umbauten vorgenommen werden dürfen. Doch Allen Goodman, Hannahs Vater lässt es sich nicht nehmen, das Zimmer zu streichen. Sehr schnell stellt sich heraus, dass in dem Gebäude etwas nicht stimmt. Eine tote Katze am Vordach baumelnd deutet zunächst darauf hin, dass die Nachbarschaft die Familie vergraulen will. Aber diese Annahme gerät in den Hintergrund, als nächtliche Besuche von Kindern, deren Augen so schwarz sind wie eine Nacht ohne Sterne, eine Reihe von seltsamen Ereignissen einleiten. Hanna versucht, dem Spuk auf den Grund zu gehen. Hilfe erhält sie dabei von ihrem Freund Joe, der mit seiner Mutter in dem Nachbarhaus wohnt. Die beiden kennen sich von Hannahs Besuchen bei ihrer Großmutter. Allerdings verwirren die Resultate das Mädchen mehr, als sie für Aufschluss sorgen. Alles deutet auf einen Dämon hin, der in Verbindung mit Edita steht. Mit der Zeit verändern sich die Familienmitglieder, was Hannah mitunter an ihrem Verstand zweifeln lässt.

Die Inspiration dazu habe ich meiner Vorliebe für Horrorgeschichten, paranormalen Dokumentationen und Horrorfilmen zu verdanken. Nicht selten klicke ich mich durch urbane Legenden und kurble damit die Fantasie meiner Muse an. So stieß ich auch auf die schwarzäugigen Kinder.

Es gibt im Netz eine Vielfalt von Informationen über die Black-Eyed-Children. Meinen Recherchen nach haben die schwarzäugigen Kinder ihren Ursprung um 1960 herum. Angeblich sollen es die ruhelosen Seelen ermordeter Kinder sein. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das hier tun.

Ich wandelte diese Vermutung ein wenig ab und brachte die Kinder mit dem Dämon Shahur in Verbindung. Mein Notizbuch füllte sich sehr schnell.


Die Idee war im März 2016 geboren, der Plot im Oktober geschrieben und die ersten Kapitel gingen mir sehr leicht von der Hand.
Und dann wurden wir vor Weihnachten Opfer einer gemeinen Grippe. Die Feiertage standen im Zeichen der Familie und zwischen den Jahren bereitete ich die Veröffentlichung meines anderen Buches unter Pseudonym (Cecilia Bennett) vor. Wer nun denkt, im neuen Jahr wäre alles besser geworden, der irrt.
Gleich zu Beginn, eine Woche nach den Weihnachtsferien drehte die Grippe eine zweite Runde. So fehlten mir wieder gute zwei Wochen, in denen ich nicht schreiben konnte.
Als ich endlich wieder gesund war, stürzte ich mich in die Geschichte. Im Eiltempo schrieb ich die restlichen Kapitel und übertraf mich selbst, stellte neue persönliche Schreibrekorde auf und setzte zufrieden die vier ersehnten Buchstaben unter das Manuskript.
Bei der Überarbeitung stellte ich dann erschrocken Plotlöcher fest, die mir neben tiefsitzenden Zweifeln auch die eine oder andere Nachtschicht einbrachten. Aber ich hatte mir einen Veröffentlichungstermin gesetzt und wollte den unbedingt einhalten.
Mit der Hilfe meiner Freunde und Familie gelang es mir, die Zweifel zu ersticken und weiter an der Story zu feilen.
Meine Lektorin wartete bereits neugierig auf meine dämonische Geschichte. Sie fand die Idee ansprechend und wollte das Manuskript endlich lesen.
Ich veröffentlichte Elenora schwer verliebt und konnte mich nun vollkommen auf das Beenden meiner Horrorgeschichte konzentrieren.

Das erste Feedback meiner Lektorin fiel zu Gunsten meiner Story aus. Sie betonte, wie spannend die Geschichte sei und dass sich beim Lesen eine regelrechte Bilderflut einstelle.
Währenddessen arbeitete ich an dem Cover zum Buch und war überrascht, wie intensiv mich meine Muse zu diesem Thema mit Ideen belieferte.

Das Buch erscheint im März. Ich habe diesen Monat bewusst gewählt, weil ich die ersten Notizen zu »Öffne nicht die Tür« am 20.03.2016 niederschrieb.
Das Taschenbuch ist sowohl online als auch über den deutschen Buchhandel zu beziehen.

Entstanden ist die Geschichte an meinem Schreibtisch. Ja, ich bin ein Schreibtischtäter.


geschrieben von




  • Taschenbuch: 228 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 2 (12. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3741899925
  • ISBN-13: 978-3741899928



Liebe Grüße,
Claudia

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