Sonntag, 19. November 2017

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 14 mit Gewinnerverkündung

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Tag 14

Dieser Roman ist das ideale für einen Cover-Käufer, da ich das winterliche Motiv und den geschwungenen Text total schön finde. Es ist jedoch der Abschluss der Briar Creek Reihe und da ich bisher noch keinen Teil der Serie kenne, habe ich es mir noch nicht geschnappt. Kennt es jemand von euch bereits und weiß, ob man es unabhängig von den anderen Büchern lesen kann?




 Olivia Miles - Weihnachten in Briar Creek
 


  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: LYX (29. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 373630529X
  • ISBN-13: 978-3736305298




Wenn Kara Hastings ihre kleine Bäckerei vor dem Ruin retten will, muss sie den weihnachtlichen Dekowettbewerb von Briar Creek gewinnen. Nate Griffin hat ihr da gerade noch gefehlt. Der arrogante – und unverschämt attraktive – Großstädter tritt mit der Frühstückspension seiner Tante gegen sie an. Leider ist er bekannt dafür, immer zu bekommen, was er will. Dabei kann er Weihnachten nicht ausstehen! Kara sagt dem Grinch den Kampf an – auch wenn dieser ihr Herz bei jeder Begegnung zum Schmelzen bringt …
Quelle: Verlag


Ich habe das Gewinnspiel zu dem nebenstehenden Roman mit random.org ausgelost. Gewonnen hat:

*Trommelwirbel on*

Barbara S. aus H.

*Trommelwirbel off*



Herzlichen Glückwunsch! Das Buch geht in den nächsten Tagen an dich raus.


Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 18. November 2017

[Gastrezension] Sutherland, Krystal - Unsere verlorenen Herzen

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Gastrezension von Verena Julia

„Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland ist eins dieser Bücher, wo mir schon beim ersten In-der-Hand-Halten klar ist, dass es mir mein Herz brechen wird. Eine dieser Geschichten, die ich schon oft gelesen habe: Zwei Teenager, die sich treffen, ineinander verlieben, deren Liebe aber keine Chance hat. Und doch ist diese Geschichte anders:

Henry ist 17 Jahre alt und war noch nie verliebt. Herzklopfen, Schlaflosigkeiten, große Gefühle und Liebeskummer kennt er nur durch die Schilderungen seiner Freunde. So richtig vorstellen kann er sich das aber nicht. Und dann tritt Grace in sein Leben. Sie ist neu in der Schule und völlig anders als die anderen Mädchen. Grace trägt schlabbrige Jungsklamotten und humpelt mit einem Stock durch die Gegend, ist ungewaschen und schaut ungesund aus. Aber nicht nur ihr Bein ist kaputt sondern auch ihre Seele scheint zerbrochen. Diese Zerbrechlichkeit wirkt unglaublich anziehend auf Henry. Die unscheinbare und traurige Grace geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Gemeinsam sollen sie die Schülerzeitung in ihrem Abschlussjahr leiten, dabei kommen sie sich immer näher. Doch irgendetwas steht zwischen ihnen und jedes Mal, wenn die Beiden ein Schritt vorwärts gehen, werden sie drei Schritte zurück geworfen...

Der 17-jährige Henry erzählt in „Unsere verlorenen Herzen“ aus seinem Leben. Er ist schlaksig und unscheinbar und gehört nicht zu den Typen, die von den Mädchen angehimmelt werden. Stattdessen verbringt er die meiste Zeit mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola. Murray kommt aus Australien, ist groß, gebräunt und muskulös, also das Gegenteil von Henry und die Mädchen stehen auf ihn. Er hängt aber noch sehr an seiner Exfreundin. Lola ist halb Chinesin, halb Haitianerin und mit Georgia zusammen. Sie ist diejenige, die die Dreierfreundschaft mit Henry und Murray zusammenhält. Die drei können sich auf einander verlassen und sind immer für den anderen da.

Grace hingegen bleibt vor allem für Henry lange ein Rätsel und nur langsam löst sich ihr Geheimnis auf und der Leser erfährt, was ihr passiert ist. Und je mehr Henry von ihrer Vergangenheit erfährt, desto tiefer zieht es ihn in das Wirrwarr seiner Gefühle, desto mehr konnte ich mich in Grace hineinversetzen, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt. Grace ist auch diejenige, die mit ihren Worten und Gedanken dem Buch eine ungeahnte Tiefe gibt.

Ich hatte Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden, weswegen das Buch letztendlich auch nur vier Sterne von mir bekommt. Das lag anfangs sowohl an der Sprache als auch an den vielen Vergleichen mit Charakteren aus Harry Potter, Serien usw., die ich erst einmal nachschlagen musste, weil mir das nicht bekannt war. Das war jedoch nur am Anfang so als Grace noch keinen großen Part einnimmt und es viele Konversationen zwischen Henry, Murray und Lola gibt und Henry aus seinem Leben erzählt. Je mehr Raum Grace bekommt, desto besser kam ich mit der Sprache zurecht. Mit Grace bekommt der Roman auch seine sprachliche Tiefe. Henrys Gedanken werden tiefgründiger und auch Grace und ihre philosophischen Ansichten kommen gut rüber. Die beiden haben mich zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt und letztendlich hat ihre Geschichte mein Herz gebrochen, schlimmer und vor allem nachhaltiger als ich es erwartet hatte. 

Fazit: Für mich ist „Unsere verlorenen Herzen“ trotz des schwachen Anfangs ein berührendes Buch, welches unter die Haut ging und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: cbt (25. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570164977
  • ISBN-13: 978-3570164976
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Our Chemical Hearts
    http://www.randomhouse.de/cbt/


Liebe Grüße,
Claudia

[Stefanies Rezension] Reverdy, Thomas - Es war einmal eine Stadt

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Gastrezension von Stefanie


Eine Stadt wie ein Donut

Wer -wie ich – Detroit in den Zeiten der leeren Straßen und verbarrikadierten Häuser gesehen hat, kann gut ermessen, wie genau Thomas Reverdy in „Es war einmal eine Stadt“ den Verfall der Motor City beobachtet und beschrieben hat. Wie viele amerikanische Städte ist Detroit eine Stadt, die vom (Stadt-)Kern her „verfaulte“ und deren Leben sich nur noch in den Vorstädten abspielt. Wie bei einem Donut herrscht innere Leere, das Leben findet nur noch außen statt. 


Zum Inhalt: „Es war einmal eine Stadt“ spielt in mehereren Handlungssträngen, die erst spät zusammenfinden, wenn man das überhaupt sagen kann. Es gibt lediglich schwache Berührungspunkte. Da ist einmal der Franzose Eugène, der an einem neuen Fahrzeugmodell arbeiten soll, das eher Fantasieprojekt bleibt und der die Kellnerin Candice kennenlernt. Da ist der Polizist Brown, der in dieser Stadt kaum mehr eine Zukunft hat, aber dennoch bleibt. Und da ist Charlie, ein schwarzer Junge, der bei seiner Großmutter Georgia lebt und sich mit seinen Freunden einer Gang anschließt – ein gefährliches Unterfangen.

Die Figuren bleiben blass und eher distanziert. Bis auf Charlie und Georgia wirken sie wie Randfiguren in einem verlorenen Spiell Georgia, die Großmutter, ist die einzige Figur, die bei mir Emotionen wecken konnte. Aber dieser Roman lebt weniger von Emotionen, als von sachlichen Beschreibungen einer sterbenden Stadt. Selbst Zwischenmenschliches bleibt eher sachlich. Dabei ist die Erzählweise des Autors mit seinen analytischen und genauen Beobachtungen sowie seine oft staccatohafte Aufzählung einfach genial. Reverdy ist ein versierter Autor, dessen Schreibstil hier im Vordergrund steht, während der Inhalt, zumindest die Storyline, eher in den Hintergrund tritt. Das Portrait der Stadt selbt nimmt dafür einen großen Raum ein.

Bis zur Hälfte des Buches allerdings trottet das Geschehen eher so vor sich hin. Der Leser weiß nicht genau, was ihn erwartet. Bis dahin fällt es auch noch leicht, das Buch zwar zu genießen, aber immer wieder aus der Hand zu legen. Doch dann kommen Liebe und Verbrechen ins Spiel. Es wird richtig spannend, auch, wenn ich das gar nicht erwartete.

Fazit: Fast jeder glaubt heute, er könne Bücher schreiben, aber die qualitativ hochwertige Literatur muss man wirklich suchen. Mit „Es war einmal eine Stadt“ habe ich sie gefunden.

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (2. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827013453
  • ISBN-13: 978-3827013453
  • Originaltitel: Il était une ville
  • Verlagsgruppe:

Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 13

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Tag 13

Das Buch habe ich bereits 2011 gelesen (und geliebt) und es hat nichts an seiner Aktualität verloren, denn mittlerweile gibt es Band 1 in einer neuen Ausgabe und es ist eine Fortsetzung erschienen. Zwei Jugendliche in New York, ein Notizbuch, etwas Liebe und ein tolles Cover - einfach nur *hach*




 Cohn, Rachel & Levithan, David - Dash & Lilys Winterwunder
 

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161161
  • ISBN-13: 978-3570161166
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre



Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
Quelle: Verlag



Mein Rezensions-Fazit: Das Winterwunder ist eine unglaublich süße Geschichte zwischen Dash und Lily, die einen sowohl  humorvoll als auch nachdenklich unterhält. Beim Lesen wünscht man sich, man könnte so eine Geschichte selbst einmal erleben.


Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 17. November 2017

[Gastrezension] Blount, Kelly Anne - Ich komm dich holen Schwester

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Gastrezension von Melanie

Als Abriana sich für einen romantischen Abend zu zweit zurechtmacht, kann sie nicht ahnen, dass sie schon wenige Stunden später von ihrem Date Easton Pierce entführt wird. Als sie zunächst in einem Kofferraum wieder zu sich kommt, denkt sie noch daran, dass es sich um die Tat eines liebeskranken Stalkers handelt. Schnell wird während ihrer Gefangenschaft aber klar, dass Easton nicht allein agiert und die Person, die hinter dem ganzen steckt, keine guten Absichten hegt. Ein Kampf ums Überleben entbrennt und der Richter ist kein Unbekannter.


Mit "Ich komm dich holen, Schwester" legt uns die Autorin Kelly Anne Blount ihren wattpad-Erfolg vor, der mich zwiegespalten zurücklässt.

Wir bekommen die Story aus Sicht von Opfer und Täter erzählt, was für mich auch sehr wichtig war, weil ich sonst die Motive des Täters nicht hätte nachvollziehen können. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und fesselnd, weswegen ich das Buch auch praktisch in einem Rutsch weggelesen habe. Was ich schade finde, ist die Kurzweiligkeit der Geschichte. Das dynamische Erzählen hat zwar Spannung erzeugt, aber leider auch den Tiefgang genommen. So sind für mich einige Dinge offen geblieben und leider haben sich auch ein paar Logikfehler eingeschlichen, die man hätte vermeiden können, wenn man in die Tiefe gegangen wäre.

Abriana ist als Protagonistin bestens geeignet und verhält sich so mutig, wie sich ein Entführungsopfer eben verhalten kann. Leider ist sie sehr blass geblieben und hätte beliebig durch andere Personen ausgetauscht werden können. Psychologisch toll ausgearbeitet ist Easton. Man kann seinen Zwiespalt spüren und er offenbart immer wieder neue Facetten, die man richtig erkunden kann.

Bei den Nebencharakteren habe ich mich größtenteils an der Polizei gestört. Sie verhält sich so unlogisch. Da wird einem Opfer nicht geglaubt, man muss sie richtig überreden, zu agieren. Das vermittelt dem Leser kein sicheres Gefühl.

Die Spannung ist bis zu einem gewissen Punkt vorhanden und wie schon erwähnt, sorgt der dynamische Erzählstil für einige Pluspunkte. Was aber meiner Meinung nach überhaupt nicht geht, ist der Titel. Da hat sich der Verlag den größten Fehltritt geleistet und das muss an dieser Stelle einfach mal gesagt werden. Wäre der Titel nicht, könnte man die Spannung weit länger aufrechterhalten und das ist extrem schade.

Fazit: Insgesamt ein kurzweiliger Thriller, der durchaus seine guten Momente hat, aber sicherlich mehr Tiefgang vertragen hätte, um wirklich herauszustechen. Die Idee hat mir gefallen, die Personen waren teilweise nicht individuell genug. Trotzdem nett zu lesen.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Loewe (11. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785584970
  • ISBN-13: 978-3785584972
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 12

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Tag 12

Bisher kenne ich noch keinen Roman von Karen Swan, aber ich konnte mich daran erinnern, dass ich bereits andere Weihnachtsromane von ihr gesehen haben ("Winterglücksmomente" und "Winterküsse im Schnee") und dieser klingt einfach schön, mit einer Freundschaft, die sich evtl. zu mehr entwickelt. Das könnte ein wunderschöner Roman für die dunkle Jahreszeit sein.




Karen Swan - Sternenwinternacht
 


  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344248670X
  • ISBN-13: 978-3442486700
  • Originaltitel: Christmas Under the Stars



Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?
Quelle: Verlag

Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 16. November 2017

[Rezension] Haig, Matt - Das Mädchen, das Weihnachten rettete

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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Ein Junge namens Weihnacht" noch nicht gehört haben, Spoiler vorhanden sein.

Die 8-jährige Amelia lebt in London im 19. Jahrhundert. Bis zum Tod ihrer Mutter hat sie als Kaminkehrermädchen gearbeitet, doch seitdem sie Waise ist, muss sie im Arbeitshaus schwer schuften. Die Hoffnung auf den Weihnachtsmann, der sie letztes Jahr extrem enttäuscht hat, hat sie verloren. Das ist nicht nur schlimm für Amelia, sondern hat auch katastrophale Folgen für den Weihnachtsmann, denn je weniger Hoffnung es in der Welt gibt, desto weniger Zauberkraft besitzt er und wie soll er dann mit seinen Rentieren fliegen und durch enge Kamine rutschen? Es gibt nur eine Lösung: Der Weihnachtsmann muss nach London und Amelia wieder dazu bringen, an ihn zu glauben, damit er dann genügend Zauber besitzt, um allen Kindern auf der Welt ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

„Das Mädchen, das Weihnachten rettet“ ist die Fortsetzung von „Ein Junge namens Weihnacht“. Meiner Meinung nach ist es sehr hilfreich, wenn man den ersten Band bereits kennt, da dieser Roman zunächst zweigleisig aufgebaut ist. Es geht weiter mit dem Weihnachtsmann in Finnland und parallel wird die Geschichte von Amelia aufgebaut, bis diese beiden Handlungsstränge zusammengeführt werden. Wahrscheinlich kann man diesen Roman auch ohne Vorkenntnisse „verstehen“, aber man nimmt mehr wahr, wenn man bereits den Vorgänger kennt.

Der Autor hat ein paar historische Figuren eingebaut, zum Beispiel Queen Victoria und den Autor Charles Dickens, und das traurige Leben von Waisenkindern zu dieser Zeit angerissen. Der Roman bewegt einen daher sehr, denn mal ist die Geschichte traurig, dann aber auch warmherzig und humorvoll. Des Weiteren würde ich sie als actiongeladen und fantasievoll bezeichnen. Für mich war sie auch weihnachtlicher, als der erste Band. Man erlebt somit absolut keine Langweile, was nicht nur an dem tollen Inhalt, sondern auch an der besonderen Präsentation durch den Sprecher Rufus Beck liegt. Wie immer verschafft er es, jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen und das macht er erneut großartig.

Fazit: Mir hat die Fortsetzung besser gefallen, als der Auftaktband. Erneut gibt es viel Handlung und eine bunte Mischung an Emotionen, die im Hörer ausgelöst werden, aber dieses Mal empfand ich die Geschichte weihnachtlicher, was mir sehr gefallen hat. Sich die Geschichte von Rufus Beck vorlesen zu lassen, ist ein Genuss.

  • Audio: 5 CDs - ca. 5h 31min
  • Verlag: Der Audio Verlag (13. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3742401882
  • ISBN-13: 978-3742401885
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
    http://www.der-audio-verlag.de/


Die Reihe in der Übersicht:






Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 11

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Tag 11
Heute präsentiere ich euch einen Roman, den es nur als eBook gibt. Dieser zeigt euch, dass Santa vielleicht doch ganz anders ist, als wir uns ihn vorstellen ;)




 Voosen, Jana - Santa schmeißt hin
 

  • Format:eBook
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 235 Seiten
  • Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (4. Oktober 2016)






Santa hat die Nase voll. Kinder auf der ganzen Welt glauben schon lange nicht mehr an ihn, und das Fest der Liebe ist zur Konsumschlacht verkommen. Er entschließt sich zu einem radikalen Schritt: Er kündigt – und das zwei Wochen vor Weihnachten!
Doch schnell scheint ein Ersatz gefunden, und Santa wird depressiv – bis er auf die kleine Lotta trifft und durch sie die Möglichkeit für ein großes Comeback erhält …
Quelle: Verlag


Mein Rezensions-Fazit: Wer einen typischen Weihnachtsroman sucht, sollte vom Roman eher Abstand nehmen. Santa ist nämlich ganz anders, als man ihn ansonsten kennt, es gibt keine wirkliche Romantik und es kommt leider auch keine Weihnachtsstimmung auf. Wer allerdings bereit ist, einen Santa kennenzulernen, der Fehler hat und sich auf eine 'andere' Weihnachtsgeschichte einlassen kann, der sollte lesen, was mit Santa passiert, der seinen Job hinschmeißt - und ihn dann um jeden Preis zurück möchte.


Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 15. November 2017

[Stefanies Produkttest] kleine Geschenkartikel für Weihnachten und das Jahr 2018 aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur

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Hallo ihr Lieben,

heute stellt euch meine Gastrezensentin Stefanie ein paar Artikel aus dem aktuellen Programm der Verlagsgruppe Droemer Knaur vor, die ihr sehr gefallen haben. Diese eignen sich toll, um sie zu verschenken oder sich selbst damit eine Freude zu machen. Aber schaut selbst, was sie Schönes gefunden hat.

Liebe Grüße
Claudia



Produkttests von Stefanie


   Weisheit des Herzens - Terminkalender 2018
 

Schmucker Taschenkalender mit Gummiband

Eigentlich hatte ich noch einen etwas größeren Kalender gesucht, der toll aussieht, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Nun wird mich „Weisheit des Herzens – Kalender 2018“durch das neue Jahr begleiten. Als Kalender fehlen mir vielleicht ein paar Dinge, aber das mit den Weisheiten und die einzelnen Seiten sind eigentich schön gestaltet. Vom Preis her bin ich absolut einverstanden, für unter 10 Euro bekommt man einen wirklich schönen Kalender.

Aufbau: Leider hat der Verlag Pattloch hier keine so vielsagenden Fotos in amazon und auch auf seiner Seite eingestellt. Ich habe den Kalender auf gut Glück bestellt und wusste nicht viel von seiner Einteilung. Manches hat mich dann positiv überrascht, anderes fehlt mir. Klar wird: Eine professionelle Planungshilfe ist dieser Kalender nicht, eher eine Kalender für die schönen Dinge des Lebens, z.B. Geburtstage.

Der Kalender im Postkartenformal beginnt vorn mit einer Jahresübersicht. 3 Monate sind auf einer Seite, und die Tage sind so klein, dass sie allerhöchstens z.B. Geburtstage zulassen. Auf einer Doppelseite ist dann immer eine Woche dargestellt, inklusive einer Weisheit pro Doppelseite. Die Tage haben vier bis sechs Zeilen ohne weitere Einteilung, genug Platz also für ein paar Weisheiten, Gedanken oder Infos; nicht so viel Platz für eine genauere Tagesplanung. Ich habe hier für mich aber schon entdeckt, was dieser Kalender an Eintragungen bekommen wird (im Beruf habe ich sowieso einen anderen Kalender).

Überrascht haben mich die inspirierenden Seiten am Ende des Kalenders: Hier gibt es ganze Seiten, z.B. für: „Das könnte ich lieben Menschen schenken“ oder „Da möchte ich mal hin“. Damit trifft dieser schöne Kalender genau meinen Geschmack.

Zuletzt noch ein paar Worte zum Design: Das Design ist relativ zeitlos; der Kalender selbst gefällt mir unheimlich gut, da das Muster auch nicht zu aufdringlich ist. Es ist nett, in jeder Woche eine Weisheit geliefert zu bekommen. Man wird dadurch immer wieder geerdet und hat Stoff zum Nachdenken.

Fazit: Der Kalender ist ganz sicher nichts für den Beruf; es ist ein reiner Freizeitkalender, der nachdenklich macht und Lust darauf macht, ihn mit privaten, aber wichtigen Dingen zu füllen. Auch als Geschenk ist er ein schönes Kleinod. Für mich könnte er ein winziges Stück größer sein, aber man braucht einfach einen dünnen Stift oder gar einen Bleistift, um ihn zu füllen.
  • Kalender: 144 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01MXLRAI4
 



Weisheit des Herzens - Lesezeichenkalender 2018
 

Kleine Weihnachtsaufmerksamkeit

Ich habe für mich bereits den Taschenkalender von Pattloch mit dem Titel „Weisheit des Herzens 2018“. Dazu gibt es auch noch den gleichnamigen Lesezeichenkalender, der sich wunderbar als kleines Weihnachtsmitbringel eignet.

Aufbau: 12 Monate – 12 Weisheiten. Die unteren Teile des Kalenders kann man abtrennen und erhält dann ein Lesezeichen. Dieses ist aber ohne den Kalenderabschnitt ziemlich kurz und gar nicht so gut als Lesezeichen geeignet. Aber man könnte den Kalenderabschnitt eventuell auch daran lassen.

Design: Der Spruch oder die Weisheit ist rech groß und damit gut lesbar. Eingebettet ist der jeweilige Spruch in schöne Muster, die ganz unterschiedlich sind, aber in den Farben der Kalendervorderseite gehalten sind. Die Seiten sehen damit recht hübsch aus und sind wirklich zum Behalten.

Schade: Der Kalender hat ein Loch zum Aufhängen, aber keinen Pappaufsteller hinten. Für mich würde er eher auf dem Schreibtisch seinen Platz finden. Dazu muss man sich vielleicht etwas selbst basteln.

Fazit: Dies ist ein besonderes Geschenk für Menschen, die gern Sprüche mögen oder nachdenken. Dieser Kalender wird immer gut ankommen, vor allem zu Neujahr oder Weihnachten, wenn man etwas Kleines schenken mag, aber es nicht unbedingt Süßes sein soll. Einen halben Stern Abzug würde ich geben, weil man der Kalender keinen Aufsteller hat. Aber zumindest, wenn noch alle Seiten daran sind, steht er tatsächlich einfach so!

  • Kalender: 24 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (2. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01N90ARBI
 



Buddhistische Weisheiten 2018 - Postkartenkalender
 

Aufsteller, Postkartenbuch und Kalender 2018

Ich mag Lebensweisheiten, wenn sie einen zum Nachdenken bringen, und ich mag Kalender. Für den Schreibtisch suche ich mir in jedem Jahr einen Aufsteller aus. In kommenden Jahr werden mich „Buddhistische Weisheiten 2018“, erschienen im Pattloch Verlag, durch das Jahr begleiten. Der Kalender enthält 53 Postkarten, die man heraustrennen und verschicken kann.


Zum Inhalt: Jede Woche gibt es eine neue Seite zum Umblättern (der Kalender enthält eine Spiralbindung). Es gibt je ein Photo und eine buddhistische Weisheit. Dabei sind die Fotos alle in buddhistischen Farben (vorherrschend ist orange) gehalten, was aufgrund des vorliegenden Titels wohl so sein muss, aber manchmal auch etwas eintönig aussieht. Aber die Aufnahmen sind manchmal Detailaufnahmen, haarscharf, manchmal auch verschwommen, manchmal Menschen, manchmal Gebäude, manchmal nur Farben... Es gibt also eine große Vielfalt.

Die Weisheiten sind zum großen Teil wirklich Weisheiten, über die man nachdenken kann. Vieles hat man in anderen Worten natürlich schon gehört, aber das macht nichts. Der Leser bekommt hier pro Seite einen Spruch irgendwo auf der Postkarte, z.B. „Man kann nur eine leere Schüssel füllen.“ oder „Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel.“. Die Karten sind dann leicht abreißbar und können gut verschickt oder aufgehängt oder einfach nur aufgewahrt werden.

Fazit: Ich freue mich auf ein Jahr 2018 mit „Buddhistische Weisheiten 2018“. Toll ist, dass man sich erst selbst am Kalender erfreuen kann und dann andere damit erfreuen kann. Das Kalendarium ist mir bei diesem Kalender eher nebensächlich. Toll ist, dass man z.B. sehr motiviert ist, jede Woche ein Karte an einen lieben Menschen zu schicken!

  • Kalender: 106 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (1. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01N41EP73
 



Rechl, Christine (Illustr.) - Fröhliche Weihnachtsgrüße: 24 Postkarten zum Ausmalen
 

Ausmalen und abschicken oder abschicken und ausmalen

24 Weihnachtspostkarten in einem solide gebundenen Postkartenbüchlein machen Lust auf Weihnachten. Das Postkartenbuch „Fröhliche Weihnachtsgrüße – 24 Postkarten zum Ausmalen“ sind raffiniert designt. Jede Karte trägt schon etwas Farbe und kann so, wie sie ist, versandt werden, ohne leer auszusehen. Man kann also die Karten ausmalen und abschicken oder dem Empfänger eine schöne und entspannte Weihnachtszeit verschaffen, indem man die Karten so verschickt und den Empfänger malen lässt.

Noch schöner ist es, wenn man mit Kindern einen schönen Malnachmittag mit dem sinnvollen Ziel, den Verwandten schöne Karten zu malen, veranstaltet. Die Kleinsten können hier noch nicht mitmachen, etwas ältere Kinder kommen aber gut mit den Bildern klar; auch Erwachsene werden Spaß haben. Und wenn vielleicht die Empfänger Kinder haben, dann lässt man die Karten so, wie sie sind.

Die Motive sind sehr hübsch gewählt und gehen von kindlich zu neutral oder minimalistisch. Da ist für jeden Empfänger etwas dabei. Die Rückseiten sind fast komplett unbedruckt, so dass Vielschreiber (wie ich) nicht an Linien und Kanten stoßen. Auch für Geschenke sind die Karten dann besser zu verwenden, dann kann man fleißig schreiben und braucht nicht über störende Linien schreiben.

Fazit: Dass Weihnachtskarten geschrieben (und gemalt) werden, ist in diesem Jahr sicher. Nicht immer schaffe ich das. Doch diese Sammlung ist für mich sehr hübsch und inspirierend. Ich freue mich schon auf ruhige Adventssonntage mit den Karten.
 
  • Taschenbuch: 48 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (4. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629142079
  • ISBN-13: 978-3629142078

  
Liebe Grüße,
Claudia

[Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 10

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Tag 10

Paris und besonders der Eiffelturm haben seit diesem Jahr eine besondere (romantische) Bedeutung für mich, da ich dort meinen Heiratsantrag erhalten habe. Daher muss ich nicht weiter erklären, warum ich das Cover liebe und auf das Buch gespannt bin, oder? :)




Mandy Baggot - Winterzauber in Paris
 


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442487064
  • ISBN-13: 978-3442487066
  • Originaltitel: One Christmas in Paris



Ava und ihre beste Freundin landen genau zur richtigen Zeit in Paris: Der erste Schnee fällt, der Eiffelturm erstrahlt in goldenem Licht, und der Duft von Zimt liegt in der Luft. Die beiden Freundinnen sind nicht ohne Grund in der Stadt der Liebe. Ava braucht nach einer hässlichen Trennung Ablenkung. Und was ist da besser als Pariser Weihnachtsmärkte, Spaziergänge an der Seine und warmes Pain au Chocolat? Gerade als Ava glaubt, dass sie gar keine Männer im Leben braucht, begegnet sie dem geheimnisvollen Fotografen Julien. Sein französischer Akzent, seine haselnussbraunen Augen – und um Ava ist es geschehen …
Quelle: Verlag

Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 14. November 2017

[Die Story hinter dem Buch] Michael Kibler - Treueschwur

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heute:


Michael Kibler - Treueschwur

 




„Treuschwur“ – das ist der elfte Krimi, in dem mein Kommissar Steffen Horndeich ermittelt, und der zweite, in dem Leah Gabriely ihn dabei unterstüzt.

Ein paar Worte zum Inhalt
Das Kongresszentrum in Darmstadt – während in den oberen Räumen ein internationaler Kongress der Gerichtsmediziner tagt, wird im Untergeschoss ein Schädel gefunden. Steffen Horndeich und Leah Gabriely von der Mordkommission finden heraus, dass der Besitzer des Schädels vor sehr langer Zeit verstorben sein muss. Ganz anders sieht es bei den Skelettresten aus, die wenig später in einem Waldgebiet auftauchen: Das Mordopfer kann noch nicht so lange tot sein. Schon die Feststellung der Identität wird zu einem komplexen Puzzlespiel. Und dann mehren sich die Hinweise, dass ausgerechnet der Schädel bei der Lösung des Falls eine wichtige Rolle spielen könnte.

Der Autor
© Ralf Kopp

Wieso denn ein Schädel? Und wieso dort?
Einer meiner Protagonisten ist der Gerichtsmediziner Dr. Martin Hinrich. Ihm wollte ich in diesem Buch etwas mehr Raum geben. Deshalb ist er von Anfang an im Kongresszentrum mit dabei. Außerdem fand ich es eine skurrile Idee, knapp 200 Rechtsmediziner dort tragen zu lassen, wo ein Schädel gefunden wird.

Was braucht es zum Schreiben?
Daran ändert sich von Buch zu Buch nur recht wenig:
Erste Ideen entstehen in Stichworten.
© Michael Kibler
Ohne sie geht gar nichts. Stets gefüllt mit Lebenselixier und guten Gedanken zum Nachfüllen.
© Michael Kibler
Ebenfalls hilfreich: Eine inspirierende Umgebung.
© Andreas Heckmann

Worum geht es in „Treueschwur“?
In jedem Krimi von mir geht es natürlich auch um ein Thema. Das Thema dieses Buches ist „William Shakespeare“. Shakespeare in Darmstadt? Ja, tatsächlich: In der südhessischen Kleinmetropole wird Shakespeares Totenmaske aufbewahrt. Und sie ist frei zugänglich und sogar ohne einen Cent Eintritt zu besichtigen: In der Universitätsbibliothek in Darmstadt, im Untergeschoss hinter einem Glasfenster. Ist sie wirklich echt? Vieles spricht dafür. So lässt sich die Herkunft von England nach Südhessen exakt dokumentieren. Und die Wissenschaftlerin Hildegard Hammerschmidt-Hummel hat umfangreiche Untersuchungen angestellt, die starke Indizien für die Authentizität liefern. Mehr dazu kann man hier lesen.

Shakespeares Totenmaske in Darmstadt
© Michael Kibler

Ist Treue-Schwur ein Regio-Krimi?
„Treueschwur“ ist natürlich wieder ein „Darmstadt-Krimi“ - schon deshalb, weil er in dieser Stadt spielt. Ich wehre mich jedoch immer – so vehement wie erfolglos – gegen das Etikett „Regio-Krimi“. Jeder Krimi spielt irgendwo. James Pattersons Roman über Alex Cross sind ja auch keine Washington-Krimis ... Aber natürlich ist es für die Fans aus meiner Heimat immer das Sahnehäubchen, die Orte, an denen der Krimi spielt, wiederzuerkennen.

Welche Rolle spielt das Darmstädter Kongresszentrum?
Das Darmstadium, so der offizielle Titel des Kongresszentrums, war von Baubeginn an ungeliebt von den Darmstädter Bürgern. „Schepp Schachtel“ nennen es viele verächtlich – und nur wenige erinnern sich daran, dass die Flachbauten der Uni aus den Fünfzigerjahren, die zuvor auf dem Areal standen, auch niemals einen Architekturpreis erhalten hätten. Zudem lohnt der Blick ins Innere und hinter die Kulissen: Sehr energieeffizient konstruiert, mit Räumen, deren Volumen sich mit wenigen Knopfdrücken jeder Teilnehmerzahl anpassen lässt – hier ist viel Hirnschmalz und Architektenkunst eingeflossen. Nein, solch abfällige Bemerkungen hat das Gebäude nicht verdient, meine ich. Und deshalb, als kleines Trostpflaster, hat es in diesem Buch die wichtigste Statistenrolle bekommen. Wer mehr erfahren will, klickt hier.

Das Darmstädter Kongresszentrum.
© Michael Kibler

Die Recherche
William Shakespeares Grab in Stratford upon Avon – fotografiert vom Autor.
© Michael Kibler

Bei der Recherche zum Buch gab es wieder einige Themenbereiche zu recherchieren. So zum Beispiel die Frage, welche Informationen man den Knochen eines Skeletts noch entlocken kann. Dann natürlich auch mehrere Fragestellungen zum größten Dichter Englands höchst selbst. Die Recherche zu meinem Darmstadt-Krimi hat mich daher auch nach Stratford upon Avon in England geführt, dem Geburts- und Sterbeort des Poeten ;-). Aber natürlich gab es auch jede Menge Fragen an die Polizei in Darmstadt, zum Beispiel zu internen Ermittlungen. Oder Fragen an Juristen, etwa zu Verjährungsfristen.

Die Holy Trinity Curch in Stratford – in ihr die Grabstätte Shakespeares.
© Michael Kibler
Das Polizeipräsidium Südhessen – im Krimi das Hauptquartier meiner Ermittler. Im richtigen Leben DER Ort für Recherche.
© Michael Kibler


Und wie, um alles in der Welt, kommt man darauf?
Mit der Idee, Shakespeares Totenmaske in einen meiner Krimis aufzunehmen, ging ich schon lange schwanger. Ganz besonders, als die Maske von meiner Stadt versteckt wird, im Untergeschoss der Uni-Bibliothek, ohne Leuchttafeln, die in ihre Richtung weisen, sogar ohne jedes Hinweisschild. Da kann ich die Stadtväter nicht ganz verstehen, dass sie dieses Kleinod nicht etwas offensiver bewerben. Ein Shakespeare-Raum im stolzen Darmstädter Landesmuseum – das wäre wohl etwas angemessener. Naja, jetzt wird die Maske wenigstens in meinem Buch aus dem Dornröschenschlaf geweckt …

Wer hat Spaß an meinem Krimi?
Alle, die einen spannenden Krimi mögen. Und auch jene, die sich auch für Shakespeares Leben und besonders seinen Tod interessieren.

Und wer hat keinen Spaß daran?
Shakespeare-Hasser ;-)

geschrieben von
Michael Kibler


  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492312225
  • ISBN-13: 978-3492312226




Liebe Grüße,
Claudia