Freitag, 27. Mai 2011

[Rezension] Meyer, Stephenie - Bis (Biss) zum ersten Sonnenstrahl - Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

Die Geschichte um Bree Tanner ist eine "Ergänzung" der Biss-Reihe um Bella und die Vampir-Familie der Cullens. Für jemanden, der diese Reihe bisher noch nicht gelesen hat, können in meiner Rezension Spoiler auftreten.

Victoria wollte für ihren Angriff auf die Cullens eine Armee aus Vampir--Neugeborenen erschaffen, da diese besonders stark und aggressiv sind. Bree ist eine dieser Neugeborenen und wurde vor 3 Monaten verwandelt. Nun ist sie ein Vampir, eine Jägerin, ein Monster.

Der Roman, der aus der Ich-Erzählperspektive von Bree erzählt wird, handelt von ihrem kurzen Leben und erzählt von dem Misstrauen, dass sich neugeboren Vampire gegenüber entgegenbringen und der Sinn ihrer Erschaffung. Sie töten sich oft gegenseitig im Streit und haben einen fast unstillbaren Drang nach Blut. Riley, der Anführer der Neugeborenengruppe, erzählt den Vampiren Lügen, um sie besser beherrschen zu können. So denken die Neuen zum Beispiel, dass Sonnenlicht sie umbringt. Wer aber die Biss-Reihe gelesen hat, der weiß, dass die Vampire durch Sonnenlicht lediglich anfangen zu glitzern, dass es ihnen aber keine Schmerzen bereitet. Die Vampire sind aber nicht nur Rileys Schachfiguren, sondern vor allem Victorias, da Riley ihr dient. Victoria ist bereit alle Neugeborenen zu opfern, um den Cullens bei einem Angriff zu schädigen Den Vampiren hingegen wird erzählt, sie seien viel stärker als die Vampirfamilie und der Angriff werde ein Kinderspiel für sie sein.

In der Handlung gibt es so gut wie keine Zeitsprünge, sondern die Geschichte wird durchgehend erzählt, bis zum Tod von Bree, welcher dem Leser bereits durch die Biss-Reihe bekannt ist. Somit werden nur wenige Tage geschildert und die Handlung ist ziemlich uninteressant. Der Leser weiß bereits durch die Biss-Reihe, dass die Neugeborenen blutgierig und kaum zu kontrollieren sind, dass sie einen Angriff auf die Cullens planen und dass Bree am Ende stirbt. Es gibt keine interessanten zusätzlichen Informationen.





Fazit: Diese Ergänzung ist meiner Meinung nach total überflüssig. Lediglich dem guten, leicht zu lesenden Schreibstil ist es zu verdanken, dass ich noch 2 Sterne vergebe.

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 1. (5. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551582009
  • ISBN-13: 978-3551582003
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

    Kommentare:

    1. Seit dieses buch erschienen ist, weiger ich mich, es zu lesen. Ich versteh den Sinn irgendwie nicht und vor allem nicht, warum viele auch dieses Buch so in den Himmel loben, denn letztendlich hat es kaum was mit Bella & Edward zu tun.
      Freut mich zu lesen, dass die Erzählung wirklich so überflüssig ist, wie ich es mir schon dachte ;)

      LG, Izzie

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    2. Hey Claudia,
      Hmmm, der Bree Roman kommt auch für mich keinesfalls an die Biss Romane (vor allem Teil 1) ran. Bree fand ich ganz sympathisch und das Einzige, was mir wirklich leid tat, war die Sache mit Diego (die aber viel zu schnell abgehandelt wurde). Hab das Buch ganz schnell und interessiert gelesen. Wirklich empfehlen kann ich es aber auch nicht.
      LG,
      Damaris

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    3. Ich hab das Buch direkt nach Erscheinen gelesen - als Twilight-Fan natürlich Pflichtlektüre.
      Es kam absolut nicht an die Twilight-Saga ran und ist im Grunde ein ziemlich unnötiger Band.
      Andererseits fand ich ihn eigentlich ganz gut.
      Bree ist mir sehr ans Herz gewachsen und nachdem ich ihre Geschichte kannte und im Kino in Eclipse gesessen habe, konnte ich bei ihrem Tod eigentlich nur noch weinen... Auch wenn das Ende des Buch eigentlich von vornherein klar war, fand ich es furchtbar... ein Buch sollte immer ein Happy End haben...

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