Freitag, 7. Juni 2013

[Rezension] Price, Lissa - Starters (2/2) Enders

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Starters" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


Nachdem es Callie gelungen ist die Body Bank zu zerstören, muss sie nach wenigen Tagen der Sorglosigkeit feststellen, dass der Alptraum noch lange nicht zu Ende ist. Der Leiter der Body Bank, Old Man genannt, konnte entkommen und er will sein Paradebeispiel für einen Starters mit implantiertem Chip (= Callie) nicht einfach aufgeben. Er dringt in ihren Kopf ein und ihr wird bewusst, dass Old Man immer noch Gewalt über sie ausüben kann und sie realisiert, dass sie nie frei sein wird, solange dieser Chip in ihrem Kopf dafür sorgt, dass andere Menschen sie steuern können.


"Enders" ist die Fortsetzung von "Starters" und gleichzeitig der Abschluss der Dilogie um Callie. Dieser Roman beginnt mit einer Art Rückblick, um die Ereignisse aus Band eins wieder präsent werden zu lassen. Danach bleibt die Handlung zunächst weiterhin ruhig und nimmt erst später an Fahrt auf. Dann allerdings kann die Autorin zum Teil mit unerwarteten Geschehnissen punkten.

Leider hatte ich bei der Fortsetzung ähnliche Probleme, wie beim Auftaktband. Die Charaktere wirken fast alle recht farblos. Zudem konnte ich dieses Mal erneut keine Bindung zu Callie aufbauen, so dass ich nicht richtig mitfiebern konnte, sondern mich eher wie ein teilnahmsloser Betrachter gefühlt habe. Das Buch lässt sich schnell lesen, da der Schreibstil flüssig ist, aber richtig packen konnte mich der Roman leider nicht.

Band eins hat von mir noch knappe vier Sterne erhalten, da mich die Grundidee sehr begeistern konnte. Beim zweiten Band reicht es jedoch nur noch für drei Sterne, da die Blässe der Charaktere nicht abgenommen hat und die Grundidee zwar aufgegriffen, aber nur minimal ausgebaut wurde und mich daher nicht mehr so stark fesseln konnte. Wer "Starters" gelesen hat, wird sicherlich auch "Enders" lesen wollen. Das kann man auch ganz gut machen, das Buch ist immerhin nicht schlecht, aber fesselnde Unterhaltung habe ich nicht erlebt. 

Fazit: Zusammenfassend eine mittelmäßige Dystopie-Dilogie, von der ich mir mehr erhofft hatte, und deren Abschlussband leider eher enttäuschend war.

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: ivi (14. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702643
  • ISBN-13: 978-3492702645
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Enders
  • Verlag:


Die Dilogie in der Übersicht





1 Kommentar:

  1. Hatte mich jetzt eigentlich auf das Ende gefreut.
    Mal schaue, wie andere Blogger dieses Buch hier sehen.

    LG..Karin..

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