Dienstag, 17. September 2013

[Die Story hinter dem Buch] Berwein, Saskia - Leitner und Grohmann (01) Todeszeichen


heute:


Berwein, Saskia - Leitner und Grohmann (01) Todeszeichen

 



„Todeszeichen“ ist mein Debüt-Roman. Ich habe ihn geschrieben, ohne zu wissen, wo mich dieses Buch hinführen würde. Die Entstehung geschah wenig professionell. Ich hatte eine Grundidee, wusste, dass es ein Krimi oder Thriller werden sollte – und habe ohne auch nur ansatzweise die Story oder irgendeinen Charakter im Kopf zu haben, losgelegt. Eben genau so, wie ich die anderthalb Jahrzehnte zuvor Kurzgeschichten und Romane geschrieben habe. Einfach drauf los.

Die Charaktere erwachten während des Schreibens zum Leben und viele Entscheidungen habe ich erst während der Entstehung getroffen – beispielsweise, die Geschichte in einer fiktiven Stadt spielen zu lassen (woran möglicherweise auch Karin Slaughter schuld ist …) oder als Ermittler-Duo nicht auf das klassische Kommissarenpaar zu setzen, auch wenn die Kombi Kommissarin/Staatsanwalt nicht nur Möglichkeiten eröffnet.

Die Grundidee für das Buch darf ich an dieser Stelle nicht nennen – sonst würde ich die Auflösung hier und jetzt schon verraten. Die Idee war einfach da, ohne bestimmten Auslöser. Es tun sich allerdings viele menschliche Abgründe in „Todeszeichen“ auf, die auf einer Vielzahl wahrer Begebenheiten basieren, über die ich in den letzten Jahren, zumeist in Fachbüchern über zuweilen verstörende Themen, gelesen habe. Es geht um Missbrauch, Depressionen und Borderline.

Vieles hat zur Geschichte und den Charakteren beigetragen: Die eigene Leidenschaft für Thriller und die damit verknüpften Themen. Die Faszination für Serienmörder. Die Beschäftigung mit Psychologie und Psychopathologie. Abertausende Seiten Fach- und Unterhaltungsliteratur. Persönliche Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen, auch wenn ich vieles davon erst beim zweiten oder dritten Lesen entdeckt habe.

Die Erstversion von „Todeszeichen“ habe ich innerhalb von vierzig Tagen geschrieben. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn die eine oder andere Passage beim Schreiben auch belastend war. Meistens habe ich an meinem Notebook am Wohnzimmertisch geschrieben, der sieht allerdings meistens nicht so aufgeräumt aus wie auf dem Bild. Wenn ich an einem Roman arbeite, versinke ich völlig in der selbst erschaffenen (Text-)Welt, vergesse auch schon mal zu essen, und Aufräumen und Haushalt werden zum Leid meines Lebensgefährten dann schon mal öfters vertagt.




Eigentlich hatte ich gar nicht die Absicht, „Todeszeichen“ zur Veröffentlichung anzubieten. Dank dem Drängen meiner beiden Testleser erwartet euch ab dem 12. September eine spannende Jagd nach einem Serienkiller, mit einer wenig angepassten Kommissarin und einem Staatsanwalt, der die Gesetze auch schon mal zugunsten der Ermittlungen auslegt. Ich hoffe, dass euch „Todeszeichen“ gefällt und freue mich auf zahlreiches Feedback.

Zum Abschluss möchte ich euch noch Luna alias „Mondmaus“ vorstellen, eine der Katzen, die dafür verantwortlich sind, dass meine Kommissarin stolze Besitzerin (oder vielmehr Sklavin) eines etwas eigenwilligen Stubentigers ist. Leider nicht der Herr, über den ich mit meiner Lektorin diskutiert habe, und sie letztlich nur mit einem Foto davon überzeugen konnte, dass eine Zeichnung einer Katze sehr wohl ständig einen eher fiesen Gesichtsausdruck verleihen kann …




geschrieben von Saskia Berwein



  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX (12. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802589815
  • ISBN-13: 978-3802589812



Konnten wir euch Lust auf "Todeszeichen" machen?


Kommentare:

  1. Hallo Claudia,
    hallo Saskia,

    ich bin ja bekanntlich kein großer Fan von Krimis bzw. blutigen Romanen. Oder sagen wir es so: Ich habe dieses Genre noch nicht so richtig für mich entdeckt.
    Allerdings bin ich sehr begeistert von deiner Vorstellung von Todeszeichen, vor allem deiner Art der Vorstellung. Ich kann mir gut vorstellen, da mal reinzulesen =)

    LG
    Anja

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  2. Liebe Anja,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob. Wenn dich normalerweise das Blut vom Genre abschreckt, würde ich dir "Todeszeichen" tatsächlich ans Herz legen, da ich (weitestgehend) auf blutige Gewaltdarstellung verzichtet habe. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du nicht nur reinlesen, sondern es in Gänze lesen würdest. Vielleicht gelingt es mir ja, dich vom Genre Krimi/Thriller zu überzeugen. ;-)

    LG, Saskia

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  3. Ui, herzlichen Glückwunsch zum eigenen Buch! :)
    Thriller les ich auch ganz gern ab und an und die das Buch klingt toll! Das wird gleich mal auf meine WL wandern :)
    Liebe Grüße, Lauri :)
    taste-of-books.blogspot.de

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  4. Vielen Dank für die Glückwünsche, Lauri! :-) Wenn du es gelesen hast, lass hören, wie es dir gefallen hat!

    LG, Saskia

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